Was ist eine Bauchdeckenstraffung? Ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung von überschüssiger Haut und Fettgewebe am Bauch. Dabei wird die Bauchmuskulatur gestrafft und ein flacherer, strafferer Bauch geschaffen.
Für wen geeignet? Für Patienten mit erschlaffter Bauchhaut nach Schwangerschaften, starkem Gewichtsverlust oder altersbedingtem Elastizitätsverlust. Voraussetzung: stabiles Gewicht seit mindestens 6 Monaten, BMI unter 35 kg/m², abgeschlossene Familienplanung.
Wichtigste Voraussetzungen: Mindestens 3-4 Wochen Rauchstopp vor und nach der OP (Nikotin gefährdet die Wundheilung massiv). Gewicht muss stabil sein – die Operation ist kein Ersatz für Gewichtsabnahme.
Dauer & Kosten: 1,5-4 Stunden unter Vollnarkose, stationärer Aufenthalt 2-3 Tage. Kosten in Deutschland: ca. 6.000-10.000 Euro (Selbstzahler). Kassenübernahme nur in Ausnahmefällen bei medizinischer Notwendigkeit.
Ergebnis: Dauerhaft, sofern das Gewicht stabil bleibt und keine Schwangerschaft folgt. Endgültiges Ergebnis nach 6-12 Monaten sichtbar, wenn Schwellungen abgeklungen und Narben verblasst sind.
Die meisten Operationen der plastischen Chirurgie dienen der Wiederherstellung einer harmonischen Körperkontur. Gerade im Bereich des Bauches kommt es, ähnlich wie an den Oberarmen und Oberschenkeln, im Alter zu einer natürlichen Erschlaffung der Haut (Cutis laxa). Eine ausgeprägte Erschlaffung kann nach einer Gewichtsabnahme oder nach Schwangerschaften entstehen. Durch eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) können diese Veränderungen korrigiert werden.
Dafür stehen dem plastischen Chirurgen verschiedene Verfahren und Operationstechniken zur Verfügung, die sich nach Art und Ausprägungsgrad der Hauterschlaffung richten. Sie können mit anderen Techniken wie der Fettabsaugung (Liposuktion) kombiniert werden, um ein harmonisches und zufriedenstellendes Ergebnis für den Patienten zu erreichen.
Nach starker Gewichtszunahme, nach Schwangerschaft oder in Folge einer starken Gewichtsabnahme entsteht ein Haut- und/oder Fettüberschuss am Bauch, der von dem Patienten als störend und belastend empfunden wird. Die Verteilungsmuster unterscheiden sich zwischen Frauen und Männern:
Bei Frauen kann es nach der Schwangerschaft zu einer Überdehnung der Bauchmuskulatur kommen, die zu einem Erschlaffen der Muskulatur und Haut führt. Eine zu große Lücke zwischen den geraden Bauchmuskeln kann sich unter der Haut in der Mitte des Bauches bilden (Rektusdiastase). Diese Schwächung der Bauchwand führt häufig zu chronischen Rückenschmerzen und Haltungsschäden, da die Bauchmuskulatur ihre stützende Funktion für die Lendenwirbelsäule nicht mehr vollständig wahrnehmen kann.
Nach starker Gewichtsreduktion kann die Haut am Bauch so schlaff sein, dass sie lappenartig herabhängt (sogenannte Fettschürze). In den tiefen Falten dieser Hautüberschüsse können chronische Hautprobleme entstehen: Hautentzündungen (Intertrigo), Ekzeme und wiederkehrende Pilzinfektionen durch das feucht-warme Milieu. Wenn diese Beschwerden trotz konsequenter Hautpflege nicht ausheilen, kann die Operation medizinisch notwendig sein.
Eine Bauchdeckenstraffung ist geeignet, wenn:
Wichtig: Eine Bauchdeckenstraffung ist kein Ersatz für eine Gewichtsabnahme. Sie sollten bereits Ihr Zielgewicht erreicht haben, bevor Sie die Operation in Erwägung ziehen. Bei einem BMI über 35 kg/m² ist das Risiko für Komplikationen deutlich erhöht, und viele Chirurgen raten von dem Eingriff ab.
Kontraindikationen für eine Bauchdeckenstraffung sind:
Bei einem vor der Operation stattfindenden Gespräch klärt der Arzt über mögliche Risiken auf und bespricht mit dem Patienten auch, welche Ergebnisse realistisch sind, um falsche Vorstellungen und damit Enttäuschungen zu vermeiden. Der Arzt legt fest, welche Medikamente vor und nach der Operation nicht mehr eingenommen werden dürfen. Wie bei jeder Operation sollte der Patient bestimmte Handlungsvorgaben beachten:
Generell sollten verschreibungspflichtige Medikamente erst nach Rücksprache mit dem Arzt und nicht auf eigene Verantwortung abgesetzt werden. Aus diesem Grund es ist es im Vorgespräch wichtig, dem Arzt alle ärztlich und selbst verordneten Medikamente anzugeben.
Bei der körperlichen Untersuchung vor der Operation beurteilt der Arzt den allgemeinen Gesundheitszustand und fragt vorbestehende Grunderkrankungen ab. Er notiert Größe und Gewicht, Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften und vorausgegangene Operationen im Bauchbereich (z.B. Kaiserschnitte, Gallenblasenentfernung), da diese die Durchblutung des Hautlappens beeinflussen können. Anschließend macht sich der Arzt bei sitzendem, stehendem und liegendem Patienten ein Bild über den Ausprägungsgrad der Baucherschlaffung. Dazu gehört die Beurteilung der Hautbeschaffenheit nach Elastizität, Durchblutung, Dehnungsstreifen und bestehenden Narben. Er ermittelt die Schamhaargrenze und die Lage und Form des Nabels. Durch einen Kneiftest (Pinch-Test) ermittelt er darüber hinaus die Menge und Beschaffenheit des Unterhautfettgewebes (subkutanes Fett).
Zur Beurteilung der Notwendigkeit einer Operation und eventueller zusätzlicher Maßnahmen kann der Schweregrad der Ausprägung nach einem Schema von Psillakis eingeteilt werden:
Nach dieser Einteilung richtet sich die Art des Eingriffs und die anzuwendenden Operationstechniken (Einteilung nach Psillakis):
Nüchternheit am OP-Tag: Am Tag der Operation müssen Sie streng nüchtern erscheinen. Das bedeutet: mindestens 6 Stunden vor der Narkoseeinleitung keine Nahrung und keine Flüssigkeit zu sich nehmen. Dies ist wichtig, um Komplikationen während der Narkose zu vermeiden.
Der Chirurg zeichnet vor der Operation die Schnittlinien ein, an denen er die Schnitte setzt, um das überschüssige Gewebe zu entfernen. Hier stehen mehrere Schnittführungsmuster zur Verfügung, die abhängig vom Ausprägungsgrad gewählt werden. Die Einteilung der Schnitttechniken entspricht vertikalen, transversen (quer über den Bauch führenden) und kombiniert vertikal-transversen Schnittführungen. Die häufigsten Schnittführungen sind:
Bei der klassischen Methode führt der Operateur einen horizontalen Schnitt oberhalb der Schamhaargrenze durch, der sich bis zu den Beckenknochen erstreckt. Vom Schnitt ausgehend wird die Bauchhaut mitsamt dem darunter liegenden Fettgewebe bis zum Rippenbogen von der Muskulatur abgelöst. Der Bauchnabel wird kreisförmig umschnitten, damit er in seiner ursprünglichen Lage auf der Muskulatur fixiert bleibt.
Wenn notwendig, werden die geraden Bauchmuskeln in der Mittellinie durch Nähte gestrafft (Rektusplikatur). Anschließend wird die Haut nach unten gezogen und so weit gekürzt, bis sie wieder straff anliegt. Der Bauchnabel wird durch eine neue Öffnung in der gestrafften Haut wieder eingenäht. Dieser Eingriff dauert zwischen zwei und vier Stunden und findet unter Vollnarkose statt.
Die Mini-Bauchdeckenstraffung ist eine weniger invasive Variante für Patienten, deren Problemzone ausschließlich auf den Unterbauch beschränkt ist. Deshalb wird sie auch als untere Bauchdeckenstraffung bezeichnet. Hierbei wird der Bauchnabel nicht versetzt. Der Schnitt ist kürzer und die Ablösung der Haut weniger umfangreich, was zu einer schnelleren Genesung führt. Diese Methode ist jedoch unzureichend, wenn Hautüberschüsse im Oberbauch oder eine ausgeprägte Rektusdiastase vorliegen.

Die High-Lateral-Tension-Abdominoplastik ist eine fortgeschrittene Technik, bei der die Spannung hauptsächlich auf die seitlichen (lateralen) Bereiche der Naht verteilt wird. Entwickelt von Dr. Ted Lockwood im Jahr 1993, nutzt diese Methode diagonale Zugvektoren statt eines rein vertikalen Zugs im Zentrum.
Dies führt zu mehreren Vorteilen: einer verbesserten Taillierung, einer Straffung der Flanken und einem moderaten Lifting-Effekt der äußeren Oberschenkel. Da die Hauptlast der Spannung an den seitlichen Wundrändern liegt, ist der Verschluss im empfindlichen zentralen Bereich spannungsarm, was die Heilung des Nabels und der Schamregion optimiert. Die HLT-Technik erzeugt ein athletischeres, dreidimensionaleres Ergebnis.
Die Fleur-de-Lis-Abdominoplastik, benannt nach der französischen Lilie, ist eine erweiterte Form der Bauchdeckenstraffung für Patienten mit massivem Hautüberschuss. Sie wird auch als "Anker-Methode" oder umgekehrtes T bezeichnet, da zusätzlich zum horizontalen Schnitt ein vertikaler Schnitt vom Bauchnabel aufwärts gesetzt wird.
Diese Methode ist besonders geeignet für Patienten nach massivem Gewichtsverlust, insbesondere nach bariatrischen Operationen wie Magenbypass oder Schlauchmagen. Sie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn eine ausgeprägte Hauterschlaffung sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung vorliegt. In Fällen, in denen eine klassische Bauchdeckenstraffung nicht ausreichend wäre, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, stellt die Fleur-de-Lis-Methode eine wichtige Alternative dar. Besonders bei ausgeprägten Fettschürzen, die bis über die Schamhaargrenze reichen, kann nur diese erweiterte Technik eine zufriedenstellende Straffung ermöglichen.
Der Hauptvorteil dieser Technik liegt in der umfassenderen Straffung: Sie ermöglicht eine bessere Konturierung der gesamten Körpermitte, einschließlich Taille und Flanken. Die Schnittführung ähnelt einem umgekehrten T, wodurch überschüssige Haut sowohl nach unten als auch zu den Seiten hin entfernt werden kann.
Der wichtigste Nachteil dieser Methode besteht darin, dass die Narbe nicht nur horizontal im Bikinibereich verläuft, sondern zusätzlich vertikal vom Schambein bis zum Brustbein. Diese vertikale Narbe ist sichtbar und kann nicht durch normale Unterwäsche verdeckt werden. Für viele Patienten nach massivem Gewichtsverlust ist dies jedoch akzeptabel, da die Alternative – die hängende Hautschürze – als deutlich belastender empfunden wird.
Wichtig zur Fleur-de-Lis-Methode: Neuere Studien zeigen, dass durch Kombination von radikaler Fettabsaugung mit klassischer Bauchstraffung (Lipoabdominoplastik) in vielen Fällen auf den vertikalen Schnitt verzichtet werden kann. Dies sollte im Beratungsgespräch mit dem Chirurgen besprochen werden, um die Narbenbelastung zu minimieren.
Die Reverse-Abdominoplastik ist ein sehr seltenes und spezialisiertes Verfahren, das den Oberbauch strafft. Anders als bei der klassischen Methode erfolgt der Schnitt nicht unterhalb, sondern direkt unterhalb der Brustfalte (inframammäre Falte). Die überschüssige Haut des Oberbauchs wird nach oben zur Brust hin gezogen und entfernt.
Diese Methode ist geeignet für Patienten mit isoliertem Hautüberschuss im Oberbauch, also oberhalb des Bauchnabels. Voraussetzung ist, dass keine oder nur eine geringfügige Rektusdiastase, also kein ausgeprägter Muskelspalt, vorliegt. Die Reverse-Abdominoplastik wird häufig in Kombination mit einer Bruststraffung oder Brustverkleinerung durchgeführt, da dann nur eine gemeinsame Narbe entsteht. Bei Männern kommt sie gelegentlich zum Einsatz, wenn der hauptsächliche Fettüberschuss am Oberbauch lokalisiert ist.
Der Vorteil dieser Technik liegt darin, dass die Narbe unter der Brust versteckt werden kann und bei gleichzeitiger Brustoperation nur eine Narbe entsteht. Allerdings wird diese Methode sehr selten durchgeführt, da die meisten Patienten mit Hautüberschuss vor allem Probleme am Unterbauch haben. Zudem haben viele Chirurgen wenig Erfahrung mit dieser Technik, was die Arztwahl erschwert.
Eine wichtige Einschränkung besteht darin, dass die Reverse-Abdominoplastik die Bauchmuskeln nur im oberen Bereich straffen kann. Sie ist daher nicht geeignet für Patienten mit ausgeprägter Rektusdiastase oder massivem Gewebsüberschuss am gesamten Bauch. In solchen Fällen bleibt die klassische Bauchdeckenstraffung die Methode der Wahl.
Oft wird die Straffung durch eine Fettabsaugung ergänzt, um hartnäckige Fettdepots an den Flanken oder im Oberbauch zu entfernen. Bei der Lipoabdominoplastik kann durch die Absaugung eine großflächige Ablösung des Gewebes teilweise reduziert werden, was die Blutversorgung schont und das Risiko für Komplikationen wie Serome (Flüssigkeitsansammlungen) verringert.
Bevor die Wunden verschlossen werden, werden dünne Drainageschläuche eingesetzt, damit das Wundsekret ablaufen kann. Die Drainagen werden nach ein bis drei Tagen entfernt. Gleich nach der Operation wird ein fester Verband (Kompressionsverband) angelegt.
"Mommy Makeover": Die Bauchdeckenstraffung kann mit einer Brustoperation kombiniert werden – dies wird oft als "Mommy Makeover" bezeichnet. Es hat den Vorteil einer einzigen Narkose und einer gemeinsamen Erholungszeit, erhöht aber auch die Belastung für den Körper und das Risiko für Komplikationen. Diese Entscheidung sollte sorgfältig mit Ihrem Chirurgen besprochen werden.
Die Abdominoplastik zählt zu den Eingriffen mit höherem Risikoprofil in der ästhetischen Chirurgie, da großflächige Wundflächen entstehen.
Wichtig zu wissen: Zu den Risiken einer Bauchdeckenstraffung gehört die Durchblutungsstörung und die dadurch entstehenden Hautnekrosen. Umso wichtiger ist es, auf das Rauchen zu verzichten, da Rauchen Durchblutungsstörungen fördert.
Zu den Risiken der Operation gehören:
Eine Bauchdeckenstraffung ist ein chirurgischer Eingriff mit einer ausgedehnten Wundfläche. Deshalb ist es von großer Bedeutung, den Wundheilungsverlauf genau zu beobachten. Eine schlechte Wundheilung wirkt sich auf das Ergebnis aus. Leichte Schmerzen und Spannungsgefühle sind in den ersten Tagen nach der Operation normal. Erhöhte Temperatur hingegen deutet auf eine mögliche Infektion hin, die mit Medikamenten behandelt werden muss. Aus diesem Grund ist eine tägliche Wundkontrolle durch den Arzt wichtig, um frühzeitig Rötungen, Überwärmung und Wundausfluss dokumentieren und behandeln zu können. Kontrolle des Kreislaufs und Laboruntersuchungen des Blutes sollten nach der Operation erfolgen. Lassen sich die Beschwerden nicht auf eine Infektion zurückführen, empfiehlt sich eine Abklärung mittels Ultraschall, Röntgen oder Computertomographie (CT).
Woche 1-2: Akute Wundheilungsphase
Woche 2: Frühe Mobilisation
Woche 4-6: Gewebeverfestigung
Woche 6-8: Zunehmende Belastbarkeit
Monat 3-6: Endergebnis wird sichtbar
Wichtige Hinweise zur Nachsorge für einen optimalen Heilungsverlauf sind:
Narbenpflege: Das endgültige ästhetische Ergebnis ist erst nach etwa 6 bis 12 Monaten erreicht, wenn die Narben vollständig verblasst und die Gewebeödeme abgeklungen sind. Die Narbe kann mit speziellen Narbengelen oder Silikonpflastern behandelt werden, um sie flach und weich zu halten.
In den Händen eines erfahrenen Operateurs sind die Erfolgsaussichten auf ein nachhaltiges Ergebnis gut. Das Ergebnis ist dauerhaft, sofern das Gewicht stabil bleibt. Allerdings unterliegt auch die operierte Bauchwand der weiteren Alterung und Schwerkraft.
Frauen ist jedoch davon abzuraten, eine Bauchdeckenstraffung vornehmen zu lassen, wenn sie noch einen Kinderwunsch haben. Eine Schwangerschaft kann das Ergebnis negativ beeinflussen oder sogar zunichte machen, da die Bauchwand erneut überdehnt wird.
Faktoren, die das Langzeitergebnis beeinflussen:
In Deutschland liegen die Preise durchschnittlich bei einer Bauchdeckenstraffung mit Kosten von 6.000 bis 10.000 Euro. Die Abrechnung erfolgt bei Selbstzahlern meist nach einem Pauschalhonorar, das jedoch auf der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) basiert. Viele Kliniken bieten Finanzierungsmodelle an, die eine Ratenzahlung über mehrere Jahre ermöglichen.
Die finanziellen Aspekte einer Bauchdeckenstraffung sind komplex und hängen stark von der individuellen Indikationsstellung ab. Die Kosten setzen sich aus dem Chirurgenhonorar, den Anästhesiekosten, den Klinikgebühren für den stationären Aufenthalt und den Kosten für die Nachsorgematerialien (Kompressionsmieder) zusammen.
Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse (GKV) ist die Ausnahme und erfordert den Nachweis einer medizinischen Notwendigkeit gemäß § 12 SGB V. Rein ästhetische Korrekturen sind keine Kassenleistung.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Antragstellung beim MDK (Medizinischer Dienst):
Der Antrag muss ein fachärztliches Gutachten, eine detaillierte Fotodokumentation und gegebenenfalls Berichte von Orthopäden oder Dermatologen enthalten. Bei Ablehnung besteht die Möglichkeit des Widerspruchs innerhalb eines Monats.
| Info | Antwort |
|---|---|
| OP-Dauer | 1,5 bis 4 Stunden (abhängig von der Methode) |
| Narkose | Vollnarkose |
| Klinikaufenthalt | mindestens 2-3 Tage stationär |
| Narben | Lange horizontale Narbe oberhalb der Schamhaargrenze, meist durch Unterwäsche/Bademode verdeckbar. Bei Mini-Abdominoplastik deutlich kürzer. |
| Schmerzen | Mäßig bis stark in den ersten Tagen (wie starker Muskelkater), gut mit Schmerzmitteln kontrollierbar |
| Aktivitäten | Sport und körperliche Anstrengung: frühestens 6-8 Wochen nach OP Schweres Heben: erst nach 8-12 Wochen Sauna oder intensive Sonnenbestrahlung: frühestens 6 Monate nach OP |
| Arbeitsfähigkeit | Abhängig von der Tätigkeit: - Bürotätigkeit (sitzend): 2-4 Wochen - Körperlich anstrengende Arbeit: 4-6 Wochen Wichtig: Keine schwere Belastung der Bauchmuskulatur |
| Nachsorge | Kompressionsbandage bzw. -mieder: 4-8 Wochen Tag und Nacht Drainagen: Entfernung nach 1-3 Tagen Fädenziehen: etwa 8-10 Tage nach der OP Narbenpflege: ab 2-3 Wochen mit Silikongel |
| Endergebnis sichtbar | Nach 6-12 Monaten, wenn Schwellungen vollständig abgeklungen und Narben verblasst sind |
| Haltbarkeit | Dauerhaft bei stabilem Gewicht und ohne weitere Schwangerschaften |
| Kosten | 6.000 bis 10.000 Euro (Selbstzahler) Kassenübernahme nur bei nachgewiesener medizinischer Notwendigkeit |
| Mindestalter | Volljährigkeit (18 Jahre) |
| Wichtigste Voraussetzung | Gewichtsstabilität seit mind. 6 Monaten, BMI unter 35, abgeschlossene Familienplanung |
| Kritischste Risikofaktoren | Rauchen (massiv erhöhtes Risiko für Wundheilungsstörungen), Diabetes, starkes Übergewicht |
aktualisiert am 29.01.2026