Was ist eine Oberlidstraffung mit dem Plasma-Pen? Ein minimal-invasives Verfahren zur Straffung erschlaffter Oberlider (Schlupflider) ohne Skalpell. Der Plasma-Pen erzeugt punktförmige Mikroverbrennungen, die das überschüssige Hautgewebe schrumpfen lassen und die Kollagenproduktion anregen.
Für wen geeignet? Patienten mit leichten bis mittelschweren Schlupflidern und heller Hautfarbe (Fitzpatrick-Typ I–III). Bei stark ausgeprägten Schlupflidern oder dunklen Hauttypen (IV–VI) ist die Methode nicht geeignet.
Wichtigste Risiken: Postinflammatorische Hyperpigmentierung (braune Flecken) – besonders bei dunkleren Hauttypen. Narbenbildung bei falscher Anwendung oder vorzeitigem Entfernen der Krusten.
Dauer & Kosten: 30–60 Minuten ambulant unter örtlicher Betäubung. Kosten: ca. 300–1.000 Euro pro Sitzung. Meist sind 2–3 Sitzungen erforderlich. Gesellschaftsfähig nach etwa 7–14 Tagen.
Ergebnis: Sofortige Straffung durch Hautschrumpfung, langfristige Verbesserung durch Kollagenneubildung. Haltbarkeit: ca. 2–3 Jahre.
Die Lider haben die Aufgabe, das Auge vor Sonnenlicht und Fremdkörpern zu schützen sowie dieses gleichzeitig zu befeuchten. Das Lid besteht aus Muskeln, Drüsen- und Fettgewebe sowie der Oberhaut, die an dieser Stelle besonders dünn ist. Zehn bis fünfzehn Mal zwinkern wir in der Minute, daher muss zusätzlich eine leichte und schnelle Verschieblichkeit der Augenlider gewährleistet sein.
Im Alter wird die Haut im Allgemeinen dünner. Die Muskeln verlieren ihre Elastizität und lassen die Fettpolster unter der Haut leicht hervorquellen. Wie stark und in welchem Lebensalter die ersten Anzeichen auftreten, ist individuell verschieden.
Immer mehr Menschen entscheiden sich schon in jungen Jahren für eine Lidstraffung. Mit dem Plasma-Pen gibt es heute eine Alternative zur herkömmlichen chirurgischen Behandlung – aber nur, wenn die Voraussetzungen stimmen.
Der Plasma-Pen ist ein medizinisches Gerät in der Größe eines Kugelschreibers, das auf der Grundlage der Plasmatechnologie funktioniert. Plasma bezeichnet in der Physik – neben fest, flüssig und gasförmig – den vierten Aggregatzustand. Der Plasma-Pen erzeugt aus den Hauptbestandteilen der Umgebungsluft, dem Sauerstoff und dem Stickstoff, ein ionisiertes Gas. Wie ein kleiner Blitz entlädt sich diese Energie als Lichtbogen zwischen der Gerätespitze und der Haut.
Plasma kennt jeder von uns: Sowohl der Blitz bei einem Gewitter als auch das Polarlicht sind in ihrem Aggregatzustand ein Plasma. Ursprünglich hatte man bei der Anwendung der Plasmatechnologie das Abtöten von Keimen und die Gewebeabtragung von Tumoren im Blick. Heute wird sie in der Medizin überwiegend im Bereich der Desinfektion, der Wundheilung und Blutgerinnung verwendet.
Wichtig – Zwei verschiedene Plasma-Arten: In der Medizin unterscheidet man zwischen kaltem Plasma (zur Desinfektion und Wundheilung, schmerzfrei, ohne Ausfallzeit) und thermischem Plasma (zur Hautstraffung, mit Hitzewirkung und Heilungsphase). Für die Lidstraffung wird ausschließlich thermisches Plasma verwendet, das auch als „Fibroblast-Methode" bekannt ist.
Schlupflider – in der Fachsprache Dermatochalasis oder Blepharochalasis genannt – sind eine altersbedingte Erscheinung des Oberlides. Mit den Jahren nimmt die Elastizität der Haut und Muskelpartien ab, wodurch die Oberlidfalte über den Lidrand hinaus hängt. Häufig kommt es zu einer Überlappung zweier Hautfalten.
Die Idee hinter der Behandlung mit dem Plasma-Pen ist einfach: Ähnlich wie bei einer operativen Maßnahme wird das Zuviel an Haut reduziert – jedoch ohne Schnitt.
Der Wirkmechanismus beruht auf zwei Effekten:
1. Soforteffekt durch Sublimation (Verdampfung): Die Gerätespitze kommt dabei nicht mit der Hautoberfläche in Berührung. Der hochenergetische Plasmabogen überbrückt einen Abstand von etwa einem Millimeter und trifft punktförmig auf die Epidermis (Oberhaut). Dabei wird das Gewebe unmittelbar verdampft (sublimiert) – es entsteht ein kleiner brauner Punkt. Durch die starke Hitze schrumpft die Haut sofort zusammen (Shrinking-Effekt). Bei der Behandlung setzt der Anwender hunderte dieser Punkte in einem präzisen Raster. Die Summe dieser vielen kleinen Kontraktionen führt zu einer sofort sichtbaren Straffung.
2. Langzeiteffekt durch Kollagenneubildung: Die thermische Energie stimuliert die Fibroblasten – das sind spezielle Zellen des Bindegewebes, die für die Produktion von Kollagen und Elastin verantwortlich sind. In den Wochen und Monaten nach der Behandlung wird neues, straffendes Bindegewebe aufgebaut. Dieser Prozess kann bis zu sechs Monate andauern.
Vorteile gegenüber der Operation: Da kein Schnitt erfolgt, entstehen keine linearen Narben. Der Augenringmuskel bleibt vollständig intakt, was den natürlichen Gesichtsausdruck erhält. Der Patient ist während der Behandlung wach und kann die Augen öffnen und schließen – so kann der Behandler Asymmetrien in Echtzeit kontrollieren.
Die Behandlung mit dem Plasma-Pen erfolgt in erster Linie aus ästhetischen Gründen. Der Vorteil liegt darin, dass tiefere Schichten der Haut nicht beschädigt werden.
Besonders geeignet sind Sie, wenn:
Die mit Abstand größte Gefahr der Plasma-Behandlung ist die sogenannte Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) – braune Flecken, die nach der Behandlung entstehen können. Je dunkler der Hauttyp, desto höher das Risiko:
| Hauttyp | Beschreibung | Eignung | Risiko für Pigmentflecken |
|---|---|---|---|
| Typ I | Sehr helle Haut, rote/blonde Haare, wird nie braun | Ideal | Gering |
| Typ II | Helle Haut, blonde/braune Haare, wird kaum braun | Ideal | Gering |
| Typ III | Hellbraune Haut, bräunt langsam | Mit Vorsicht | Moderat – Vorbehandlung empfohlen |
| Typ IV | Olivfarbene Haut, bräunt schnell | Risikoreich | Hoch – viele Experten raten ab |
| Typ V–VI | Dunkle bis sehr dunkle Haut | Kontraindiziert | Sehr hoch – Gefahr permanenter Flecken |
Wichtig: Für Patienten ab Hauttyp IV wird von der Behandlung dringend abgeraten. Falls dennoch gewünscht, ist ein Patch-Test (Probebehandlung an einer verdeckten Stelle, z.B. hinter dem Ohr) mehrere Wochen vor der eigentlichen Behandlung wichtig, um die Reaktion der Haut auf die Behandlung zu testen.
Absolute Kontraindikationen (Behandlung nicht möglich):
Relative Kontraindikationen (ärztliche Abklärung erforderlich):
Der Plasma-Pen kann ausschließlich überschüssige Haut behandeln. Er kann nicht:
In diesen Fällen bleibt die chirurgische Blepharoplastik der Goldstandard.
Menschen mit Brille oder Kontaktlinsen können aufatmen – für sie stellt die Behandlungsmethode kein Problem dar.
Durch die präzise Handhabung hat der Plasma-Pen Einzug in ein weites Feld an Anwendungsmöglichkeiten gehalten:
Eine sorgfältige Vorbereitung ist entscheidend für das Ergebnis und die Vermeidung von Komplikationen. Die Vorbereitungsphase beginnt idealerweise 4–6 Wochen vor dem Termin.
Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten.
Da die Plasmablitze durchaus schmerzhaft sind – vergleichbar mit heißen Nadelstichen – ist eine Betäubung unerlässlich. Eine hochpotente Betäubungscreme (meist Lidocain/Prilocain) wird auf das Areal aufgetragen und mit einer Folie abgedeckt. Die Einwirkzeit beträgt 30–45 Minuten. Eine Narkose mittels Spritze ist nicht erforderlich.
Nach Entfernen der Betäubungscreme wird die Haut gründlich desinfiziert. Wichtig: Das Desinfektionsmittel muss vollständig verdunstet sein, bevor der Plasma-Pen aktiviert wird – alkoholhaltige Reste könnten sich entzünden.
Oft wird die zu behandelnde Hautpartie mit einem hautfreundlichen Stift markiert. Der Plasma-Pen wird im Abstand von etwa 1–2 mm zur Haut gehalten. Beim Auslösen springt der Lichtbogen über und erzeugt einen kleinen braunen Punkt. Der Behandler setzt diese Punkte in einem präzisen Raster – der Abstand zwischen den Punkten ist entscheidend: Stehen sie zu eng, riskiert man flächige Verbrennungen; stehen sie zu weit, ist der Straffungseffekt zu gering.
Während der Behandlung ist ein Geruch nach verbrannter Haut wahrnehmbar, was normal ist. Bei Bedarf kann ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Der Patient kann während der Behandlung gebeten werden, die Augen zu öffnen und zu schließen, um Asymmetrien auszugleichen.
Die Phase nach der Behandlung ist für das Endergebnis mindestens genauso wichtig wie die Behandlung selbst. Der Heilungsverlauf ist auffällig und mit einer „sozialen Ausfallzeit" verbunden.
Sofort nach der Behandlung wird die dünne Haut des Lids etwas anschwellen. Möglich sind auch Mikroblutungen, welche in den meisten Fällen ausschließlich an der Hautoberfläche lokalisiert sind. Hämatomartige Verfärbungen der Lider sind äußerst selten zu beobachten.
Das wichtigste Prinzip: Dry Healing (Trockene Heilung)
Die durch die Behandlung entstandenen braunen Punkte (Krusten) fungieren als natürliches biologisches Pflaster. Sie schützen die darunter liegende Wunde vor Infektionen. Werden diese Krusten zu früh aufgeweicht – durch Wasser, Cremes, Schweiß oder Dampf – können sie vorzeitig abfallen. Dies führt zu offenen Wunden, erhöhtem Infektionsrisiko und Narbenbildung.
| Zeitraum | Was passiert | Was Sie tun sollten |
|---|---|---|
| Tag 1 | Rötung, Brennen wie bei starkem Sonnenbrand. Bildung der braunen Krusten. | Trocken halten! Kühlen nur mit in Tuch gewickelten Coolpacks. Kopf nachts hochlagern. Kein Wasser! |
| Tag 2–3 | Maximale Schwellung. Die Augen können morgens fast zugeschwollen sein. Das ist normal! | Weiter kühlen. Antihistaminika können helfen. Keine Panik bei Asymmetrie – meist schwellungsbedingt. |
| Tag 4 | Schwellung beginnt abzuklingen. Krusten werden hart und dunkel. Starkes Spannungsgefühl. | Geduld. Nicht eincremen! Kein Make-up. |
| Tag 5–7 | Juckreiz setzt ein (gutes Zeichen!). Krusten beginnen von selbst abzufallen. | Niemals kratzen oder pulen! Vorzeitiges Entfernen führt zu Narben. Vorsichtiges Reinigen mit lauwarmem Wasser erlaubt. |
| Tag 8–14 | Krusten sind abgefallen. Darunter zeigt sich neue, zartrosa Haut. | Beginn der Pflege mit regenerativen Cremes (Panthenol, Hyaluron). Beginn des strikten UV-Schutzes. |
| Woche 3–8 | Die rosa Färbung verblasst langsam. Haut kann noch empfindlich sein. | UV-Schutz LSF 50+ täglich Pflicht. Keine Peelings, kein Retinol. |
| Woche 12 | Haut hat normale Farbe. Endergebnis beurteilbar. | Normale Pflegeroutine. Eventuelle Nachbehandlung planbar. |
Die frische Haut besitzt noch keinen natürlichen Lichtschutz. Ungeschützte Sonnenexposition führt in dieser Phase fast zwangsläufig zu braunen Flecken. Ein LSF 50+ muss für mindestens 8–12 Wochen, besser konsequent dauerhaft, aufgetragen werden – auch im Winter oder bei Bewölkung. Eine Sonnenbrille mit UV-Schutz bietet zusätzlichen Schutz.
Ein Kontrolltermin nach 4–6 Wochen ist sinnvoll.
Es ist wichtig, realistische Erwartungen zu haben: Im Gegensatz zur Operation, die das Problem meist in einer Sitzung löst, ist der Plasma-Pen oft ein Mehr-Schritt-Verfahren.
Wichtig: Der Mindestabstand zwischen den Behandlungen sollte 8–12 Wochen betragen, um der Haut Zeit für die vollständige Kollagen-Remodellierung zu geben. Bei schlechter Wundheilung oder Unverträglichkeiten kann bis zu einem Jahr Abstand notwendig werden.
Hinweis zu Vorher-Nachher-Bildern: Lassen Sie sich durch solche Bilder nicht täuschen. Häufig zeigen „Nachher"-Bilder die Situation unmittelbar nach der Behandlung, wenn die Schwellung noch für einen verstärkten Straffungseffekt sorgt. Die tatsächliche Straffung wird in den folgenden Tagen etwas nachlassen. „Zwei Schritte vorwärts und einer zurück" entspricht einer realistischen Einschätzung.
Obwohl oft als „risikoarm" beworben, ist die Plasma-Behandlung ein invasives Verfahren mit potenziellen Nebenwirkungen.
Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH): Die häufigste und ästhetisch störendste Langzeitkomplikation. Braune Flecken im behandelten Areal, die durch Aktivierung der Melanozyten entstehen. Oft reversibel, kann aber Monate bis Jahre dauern. Risikogruppen: dunklere Hauttypen, Sonnenexposition nach Behandlung.
Hypopigmentierung: Weiße Flecken, wenn Melanozyten durch zu tiefe Hitzeinwirkung zerstört wurden. Meist irreversibel und sehr schwer zu behandeln.
Narbenbildung:
Infektionen: Da die Hautbarriere durchbrochen ist, können Bakterien eindringen. Symptome: pochender Schmerz, Eiter, zunehmende Rötung nach Tag 3–4, Fieber. Erfordert sofortige ärztliche Behandlung.
Systemische Nebenwirkungen der Betäubungscreme: Selten kann es zu Benommenheit, Unruhe oder in sehr seltenen Fällen Herzbeschwerden kommen. Bei anhaltendem Taubheitsgefühl unbedingt einen Arzt konsultieren.
Warnung vor Selbstbehandlung: Plasma-Pens sind im Internet günstig erhältlich. Gesundheitsbehörden wie Health Canada haben offizielle Warnungen herausgegeben. Diese Geräte haben oft keine stabilen Energieströme und können unkontrollierte Energiespitzen abgeben, die zu tiefen Verbrennungen und bleibenden Narben führen. Selbstversuche sind grundsätzlich nicht ratsam, vor allem nicht in der Nähe des Auges.
| Merkmal | Plasma-Pen | Chirurgische Blepharoplastik | CO2-Laser (fraktioniert) |
|---|---|---|---|
| Invasivität | Minimal (nur Oberhaut) | Hoch (Schnitt, ggf. Fettentfernung) | Mittel bis hoch |
| Betäubung | Betäubungscreme | Lokal + Dämmerschlaf oder Vollnarkose | Lokal oder Dämmerschlaf |
| Ausfallzeit | 5–14 Tage | 10–14 Tage | 7–14 Tage |
| Hauptrisiken | Pigmentstörung, geringer Effekt | Narkoserisiko, sichtbare Narbe | Pigmentstörung, lange Rötung |
| Kosten | 300–1.000 € pro Sitzung | 2.000–4.000 € | 500–1.500 € |
| Haltbarkeit | 2–3 Jahre | 8–15 Jahre | 2–5 Jahre |
| Geeignet für | Leichte bis mittlere Schlupflider | Starke Schlupflider, Fetthernien | Hautoberfläche, Knitterfalten |
Klinische Studien belegen eine hohe Patientenzufriedenheit. Eine Langzeitstudie (12 Monate Follow-up) berichtete von einer globalen Zufriedenheitsrate von 80%. Histologische Untersuchungen bestätigen die Produktion von neuem Kollagen, was den klinischen Straffungseffekt untermauert.
Die Ergebnisse sind als „dauerhaft" zu betrachten, da die entfernte Haut physisch nicht mehr vorhanden ist. Allerdings hält der Plasma-Pen den natürlichen Alterungsprozess nicht auf. Die Haut wird mit der Zeit wieder erschlaffen.
In der Praxis hält das Ergebnis einer Plasma-Lidstraffung durchschnittlich 2–3 Jahre, bevor eine Auffrischungsbehandlung in Erwägung gezogen werden kann. Dies ist kürzer als bei einer chirurgischen Blepharoplastik (8–15 Jahre), aber der Eingriff ist beliebig oft wiederholbar, solange keine Narbenbildung vorliegt.
Die Kosten für eine Oberlidstraffung mit dem Plasma-Pen schwanken zwischen 300 und 1.000 Euro pro Sitzung. Bei der Kostenkalkulation sollten Sie bedenken:
Die Kosten für eine chirurgische Lidstraffung beginnen bei etwa 1.300 Euro, im Durchschnitt liegen sie jedoch bei 2.000–4.000 Euro.
Eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen ist nur bei medizinischer Indikation möglich – etwa wenn das Schlupflid das Sichtfeld einschränkt. Da in solchen Fällen jedoch meist tiefere Gewebeschichten betroffen sind, ist die Plasma-Pen-Methode hier oft nicht geeignet und eine Kostenerstattung kommt selten in Betracht.
Die Plasma-Pen-Behandlung wird sowohl von Ärzten als auch von Heilpraktikern und in Kosmetikstudios angeboten. Da es sich um ein Verfahren mit echten Risiken handelt, sollten Sie bei der Wahl besonders kritisch sein:
Begleitperson empfohlen: Auch wenn es sich um einen ambulanten Eingriff handelt, kann es schnell zu starken Schwellungen im Augenbereich kommen. Eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr ist dann nicht mehr gewährleistet.
| Info | Antwort |
|---|---|
| Behandlungsdauer | 30–60 Minuten |
| Betäubung | Betäubungscreme (30–45 Min. Einwirkzeit) |
| Klinikaufenthalt | Nicht erforderlich, ambulante Behandlung |
| Narben | Keine linearen Narben, nur punktuelle Mikroläsionen |
| Schmerzen | Während der Behandlung: heiße Nadelstiche (durch Betäubung gemildert). Danach: Brennen wie Sonnenbrand |
| Schwellung | Maximal an Tag 2–3, klingt nach ca. 1 Woche ab |
| Krustenphase | 5–7 Tage (nicht abkratzen!) |
| Gesellschaftsfähigkeit | Nach 7–14 Tagen |
| Sport/körperliche Anstrengung | Frühestens nach 1–2 Wochen |
| Sonnenschutz | LSF 50+ für mindestens 8–12 Wochen zwingend erforderlich |
| Endergebnis sichtbar | Nach ca. 12 Wochen (Kollagen-Remodellierung abgeschlossen) |
| Anzahl der Sitzungen | 1–3 Sitzungen (Abstand: mind. 8–12 Wochen) |
| Haltbarkeit | Ca. 2–3 Jahre |
| Kosten | 300–1.000 Euro pro Sitzung (Selbstzahler, keine Kassenleistung) |
| Ideale Kandidaten | Hauttyp I–III, leichte bis mittlere Schlupflider |
| Wichtigste Kontraindikationen | Dunkle Hauttypen (IV–VI), Keloidneigung, Herzschrittmacher, Schwangerschaft, Isotretinoin-Einnahme |
| Wichtigstes Risiko | Postinflammatorische Hyperpigmentierung (braune Flecken) |
aktualisiert am 18.01.2026