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Was ist der Unterschied zwischen einem Mini-Facelift und einem Facelift?

Lesezeit: 1 Min.

Ein Minilift kommt eher für jüngere Menschen in Frage

Der Unterschied zwischen einem Mini-Facelift und einem klassischen Facelift besteht im Umfang und in der Dauer des Eingriffs.
Bei einem Minilifting (oder auch Model-Lifting) wird die Haut nur minimal gestrafft. Der behandelnde Facharzt für plastische Chirurgie strafft die Wangenmuskulatur und entfernt die überschüssige Haut. Somit bekommt die Augenpartie, die oft als erstes erschlafft, ihr frisches und faltenfreies Aussehen zurück. Man sollte unbedingt darauf achten, dass der behandelnde Arzt zusätzlich eine Lagekorrektur der Bindegewebsschicht durchführt. Ansonsten kann dieser Eingriff in einem unnatürlichen Gesichtsausdruck enden, wenn die Haut einfach nur gestrafft und womöglich noch nach hinten gezogen wird. Die Kosten liegen ungefähr zwischen 3.250 Euro und 4.250 Euro. Dieses Facelift ist nur für jüngere Patienten geeignet, da die Straffung in der Regel nur ein bis zwei Jahre anhält.

Wenn man dauerhafte Ergebnisse wünscht, sollte man sich lieber für das doppelschichte Facelift, auch SMAS-Facelift (SMAS steht für Sub-Muscular Aponeurotic System),entscheiden. Bei einem klassischen SMAS-Facelift führt der Facharzt für plastische Chirurgie eine Straffung der oberen Gesichtspartie durch. Es werden Stirn, Nasenwurzel, Schläfen und Augenbrauen behandelt. Hier wird nicht nur die obere Gesichtshaut gestrafft, sondern auch das darunterliegende Bindegewebe. Zusätzlich wird die abgesunkene Fettschicht wieder angehoben. Bei diesem Eingriff können während der Operation noch weitere Maßnahmen für ein jugendlicheres Aussehen vorgenommen werden. Dazu zählen eine Halsstraffung oder ein unteres Facelift. Das Ergebnis bleibt ca. 5 bis 7 Jahre sichtbar, also deutlich länger als beim Minilifting. Allerdings sind die Kosten für diesen Eingriff höher. Sie liegen bei einem großem Facelifting (also obere und untere Gesichtspartie) bei ungefähr 3.950 Euro bis 10.000 Euro im oberen Preissegment. Ein kleines Facelifting (nur die obere Gesichtspartie) schlägt mit 3.500 Euro bis 6.000 Euro zu Buche.

Eine Wiederholung der Operationen ist möglich, denn ein Facelift stoppt nicht den natürlichen Alterungsprozess, es verzögert ihn nur. Der Patient sollte unbedingt darauf achten, den Eingriff in einer renommierten Klinik von anerkannten Chirurgen vornehmen zu lassen, denn alles andere könnte nicht nur fatale Folgen für das Aussehen haben, sondern auch die Gesundheit maßgeblich beeinträchtigen.



M. Weitz Miriam Weitz
Gesundheitsredakteurin

aktualisiert am 16.10.2015
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Fragen, Antworten und zusätzliche Informationen zu Facelift

Portrait Dr. med. Mark A. Wolter, Tätigkeitsschwerpunkt: Ästhetisch-plastische Chirurgie, Berlin, Chirurg (Facharzt für Chirurgie)
sagt Dr. Wolter vor ~ 1 Monat  59022

Hallo EllieC.
Vielen Dank für das Lob☺️. Ein Hämatom bedeutet nicht automatisch, dass es zu einer Hautnekrose kommt. Was die Nervenberletzung ... mehr

Portrait Dr. med. Ramin Zarrinbal, Klinikpraxis an der Havelklinik, Berlin, Mund-Kiefer-Gesichtschirurg (Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie),Plastische Operationen
Diabetes   1 Antworten   Letzte Antwort
sagt Dr. Zarrinbal vor 2 Monate  51

Sgt. Ursula,
prinzipiell ist das nach Rücksprache mit Ihrem Internisten und dem Anästhesisten möglich,
Sie haben aber whr. erhöhte Risiken z. B. ... mehr

 
sagt Schlauberger vor 3 Monate  23762

...ist sie aber, Tatarin. Ob si allerdings Ärztin ist, darf doch stark bezweifelt werden, ihre Auskünfte zu einfachsten medizinischen ... mehr

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