Was ist ein Wangenlift (Mini-Lift)? Ein chirurgischer Eingriff zur Straffung des mittleren und unteren Gesichtsbereichs, der hängende Wangen (Hängebacken) korrigiert und die Kieferlinie definiert. Auch bekannt als S-Lift oder MACS-Lift.
Für wen geeignet? Ideal für Patienten zwischen 35 und 55 Jahren mit beginnenden bis moderaten Alterserscheinungen: leichte Hängebacken, erschlaffte Wangen, noch ausreichende Hautelastizität. Nicht geeignet bei starker Halserschlaffung oder schwerem Hautüberschuss.
Unterschied zum klassischen Facelift: Kürzere Schnittführung (nur vor dem Ohr), schnellere Erholung (10-14 Tage), schonender, aber kürzere Haltbarkeit (5-7 Jahre vs. 10-15 Jahre beim Deep Plane Facelift).
Dauer & Kosten: 1,5-2,5 Stunden in Dämmerschlaf, örtlicher Betäubung oder Vollnarkose. Kosten in Deutschland: ca. 3.500 bis 10.000 Euro (Selbstzahler). Gesellschaftsfähig nach 10-14 Tagen.
Wichtigste Risiken: Hämatome (Nachblutungen), temporäre Taubheit, sehr selten Nervenverletzungen. Bei Rauchern deutlich erhöhtes Risiko für Wundheilungsstörungen.
Hängebacken, schlaffe Wangen und abgesunkene Mundwinkel lassen die Betroffenen viel älter wirken. Vor allem Menschen, die so jung aussehen möchten, wie sie sich fühlen, greifen gerne auf das sogenannte Wangenlift zurück. So lassen sich eine erschlaffte Mundpartie und schlaffe Wangen korrigieren. Ein Wangenlifting wird häufig mit einem Stirnlift oder Halslift kombiniert. Der Eingriff wird auch als Minilift, S-Lift, Quick Minilift, MACS-Lift oder Weekend-Facelift bezeichnet.
Im Gegensatz zu einem Facelift verursacht das Wangenlifting nur kleine Narben vor dem Ohr. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem klassischen Facelift ist die schnellere Erholungszeit. Während bei einem umfassenden Facelift mit 3-4 Wochen Ausfallzeit gerechnet werden muss, sind Patienten nach einem Minilift meist nach 10-14 Tagen wieder gesellschaftsfähig.
Im Durchschnitt sind es vor allem Männer und Frauen im Alter von 35 bis 55, die diesen Eingriff durchführen lassen. Je eher dieser Eingriff durchgeführt wird, desto größer sind die Erfolge und desto natürlicher wirkt das Ergebnis. Wichtig ist, dass die Haut noch über ausreichende Elastizität verfügt, um sich nach der Straffung anzupassen.

Die Bildung von Hängebacken ist ein komplexer Alterungsprozess, der mehrere Gesichtsschichten betrifft. Im Laufe der Jahre verliert die Haut nicht nur an Elastizität durch den Abbau von Kollagen und Elastin. Gleichzeitig erschlafft die Wangenmuskulatur und das sogenannte SMAS (Superficial Musculoaponeurotic System) – eine wichtige Bindegewebsschicht unter der Haut.
Zusätzlich spielen tiefere Veränderungen eine Rolle: Die Haltebänder, die das Gesichtsgewebe normalerweise am Knochen fixieren, dehnen sich mit der Zeit aus. Das Wangenfett folgt der Schwerkraft nach unten und wird am Unterkiefer durch ein festes Band gestoppt. Das absinkende Gewebe staut sich oberhalb dieses Bandes auf und wölbt sich über die Kieferlinie hinaus – es entstehen die typischen Hängebacken.
Auch der Gesichtsschädel selbst verändert sich: Der Unterkiefer verliert mit dem Alter an Volumen und zieht sich zurück. Wenn dieses knöcherne Fundament schwindet, verliert das darüberliegende Weichgewebe seine Unterstützung – wie ein Zelt, dessen Stangen verkürzt werden. Als Folge daraus treten Falten im Bereich der Mundwinkel deutlicher hervor. Dies trägt dazu bei, dass der Gesichtsausdruck einiger Patienten marionettenartige Züge annimmt. Insgesamt lässt dies die Patienten müde und alt aussehen. Um dies zu ändern, bietet sich ein Wangenlifting an. Dessen Ziel ist es, den Patienten zu einem frischeren Aussehen zu verhelfen.
Alternative bei dicken Wangen: Wenn die Wangen zu dick erscheinen und der Patient grundsätzlich nicht an Übergewicht leidet, dann ist eine Alternative zum Wangenlift die Bichektomie (buccal fat removal). Bei dieser Operation wird das Wangenfett entfernt.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Tiefe der Präparation und dem Umfang des Eingriffs:
Schlaffe Wangen werden beim Wangenlifting wieder in Form gebracht, um den Patienten ein natürliches, verjüngtes Aussehen zu verleihen. Der Eingriff definiert die Kieferlinie neu, hebt die Wangen an und mildert die Nasolabialfalte (Falte zwischen Nase und Mundwinkel).
Je früher das Wangelifting durchgeführt wird, desto besser ist das Ergebnis. Dann hängen die Wangen noch nicht so stark und die Mundwinkelfalten sind noch nicht so tief. Das finale Ergebnis ist erst nach ein paar Wochen zu sehen, wenn die letzten Schwellungen abgeklungen sind. Die vollständige Heilung der Narben dauert etwa 6 bis 12 Monate.
Im Übrigen bleiben kleine Falten bei diesem Eingriff durchaus erhalten. Dies verhindert maskenhafte Gesichtszüge und sorgt für eine natürliche Ästhetik. Das moderne Wangenlift arbeitet mit vertikalen Zugvektoren – das heißt, das Gewebe wird nach oben gehoben, nicht nach hinten gezogen. Dies vermeidet den unnatürlichen "Windkanal-Effekt" älterer Techniken.
Haltbarkeit des Ergebnisses: Die Straffung hält typischerweise 5 bis 7 Jahre an. Die Haltbarkeit hängt von individuellen Faktoren ab wie Hautelastizität, Gewichtsschwankungen, Sonnenschutz und Lebensstil. Da das Minilift die tiefen Haltebänder nicht oder nur minimal löst, kann das Gewebe im Laufe der Zeit wieder gegen diese Fixierung "arbeiten" – daher ist die Haltbarkeit kürzer als beim Deep Plane Facelift.

Nur der behandelnde Arzt kann nach einer gründlichen Untersuchung entscheiden, ob Sie für dieses Verfahren geeignet sind. Der ideale Kandidat für ein Minilift erfüllt folgende Kriterien:
Bei tiefen Falten im Bereich zwischen Nase und Mund sowie abgeflachten, schlaffen Wangenkonturen ist ein Wangenlift zum Beispiel sinnvoll. Gleiches gilt bei Mundwinkeln, die im Laufe der Zeit immer stärker nach unten hängen. Auch wenn es zu kleinen Dellen oder Einsenkungen im Bereich der Wangen gekommen ist, ist eine Korrektur durch das Minilifting möglich.
Medizinische Kontraindikationen:
Anatomische Kontraindikationen:
Beim Wangenlifting ist es entscheidend, nicht nur die obere Hautschicht zu straffen. Vielmehr sorgt eine Straffung der tieferen Gewebeschichten (SMAS-Schicht) dafür, dass der Effekt des Lifts im mittleren Gesichtsbereich wesentlich länger anhält. Wird die tiefe Schicht gestrafft, lastet der Zug der Straffung nicht auf der oberen Gesichtshaut. Dies bedeutet, dass die Narben, die bei diesem Eingriff entstehen, später kaum zu sehen sind. Auch ein Maskeneffekt ist nicht zu erwarten, sofern sich die Betroffenen in qualifizierte Hände begeben.
Der Eingriff wird meist in Dämmerschlaf (Analgosedierung) oder örtlicher Betäubung durchgeführt – eine Vollnarkose ist in der Regel nicht notwendig, wird aber von vielen Kliniken auf Wunsch durgeführt. Da die Patienten in eine Art Dämmerschlaf versetzt werden oder die Region örtlich betäubt wird, ist der Eingriff schmerzfrei. Der Vorteil: Die Risiken einer Vollnarkose (Übelkeit, Thrombose, verlangsamte Erholung) entfallen. Die Operation kann oft ambulant erfolgen oder mit einer Übernachtung zur Überwachung.
Der Schnitt für das Wangenlifting erfolgt unmittelbar am Haaransatz in der Schläfenregion. Er verläuft von den Schläfen bis zur vorderen Ohrmuschelkante und endet meist am Ohrläppchen. Im Gegensatz zum klassischen Facelift wird auf den langen Schnitt hinter dem Ohr verzichtet. Dies ermöglicht das Tragen von Pferdeschwänzen oder Hochsteckfrisuren schon kurz nach der OP, da keine sichtbaren Narben im Nackenbereich existieren.
Wenn eine Wangenstraffung mit einer Halsstraffung (Face-Neck-Lift) kombiniert wird, dann verläuft der Schnitt am Haaransatz, vor dem Ohr, um das Ohrläppchen herum und endet an der Nacken-Haar-Grenze.
Nachdem der Chirurg die Haut vorsichtig vom darunterliegenden SMAS gelöst hat, kommt die eigentliche Straffungstechnik zum Einsatz. Die MACS-Technik (Minimal Access Cranial Suspension) gilt heute als Goldstandard vieler Minilift-Varianten:
Möglicherweise wird überschüssige Haut entfernt, bevor der Schnitt spannungsfrei genäht wird. Die Spannungsfreiheit der Hautnaht ist entscheidend für feine, unauffällige Narben.
Dieser Eingriff wird in circa anderthalb bis zwei Stunden durchgeführt. Im Übrigen kommt es nicht nur zu einer Straffung des Binde- und Muskelgewebes im behandelten Bereich. Gleichzeitig wird der Arzt das Fettgewebe neu positionieren. Das Anheben und Neupositionieren der Wangen geschieht auf einer Ebene, in der wichtige Nerven sowie Blutgefäße möglichst nicht gefährdet werden. Das minimiert die möglichen Risiken bei diesem Eingriff.
Die Genesung nach einem Minilift verläuft schneller als bei einem umfassenden Facelift, ist jedoch ein biologischer Prozess mit verschiedenen Phasen:
Unmittelbar nach der Operation beginnt die Entzündungsphase. Schwellungen (Ödeme) erreichen oft am 2. oder 3. Tag ihren Höhepunkt. Blutergüsse können auftreten und wandern der Schwerkraft folgend oft Richtung Hals.
Die Fäden werden in der Regel nach 5 bis 10 Tagen gezogen, um die Wundheilung zu begünstigen. Die blauen Flecken verfärben sich gelb/grün. Make-up (Camouflage) darf meist ab Tag 8-10 verwendet werden, um Reste abzudecken.
Da es sich um einen ambulanten Eingriff handelt, der mit relativ kleinen Narben einhergeht, sind die Patienten meist nach 10 bis 14 Tagen wieder gesellschaftsfähig. Das bedeutet: Die meisten Patienten fühlen sich bereit, wieder unter Menschen zu gehen oder leichte Büroarbeit aufzunehmen.
Im Anschluss an das Wangenlift ist Sport für zwei bis drei Wochen tabu. Körperliche Anstrengung, Sauna und Solarium sollten vermieden werden. Das Gewebe kann sich noch "taub" oder "hölzern" anfühlen, was auf die temporäre Irritation kleiner Hautnerven zurückzuführen ist – dies normalisiert sich im Laufe der Zeit.
Die Narben, die zunächst rot und fest sein können, blassen ab und werden weich. Die vollständige Narbenreifung und das endgültige ästhetische Resultat benötigen 6 bis 12 Monate. UV-Schutz ist in dieser Phase essenziell, um eine Hyperpigmentierung (dunkle Verfärbung) der frischen Narben zu verhindern.
Der Erfolg der Operation wird durch die Disziplin in der Nachsorge maßgeblich beeinflusst. Zudem ist es sinnvoll, wenn die Patienten ihren Kopf in den ersten Tagen nach dem Eingriff nicht zu stark bewegen.
Zur Nachbehandlung sind abschwellende Maßnahmen wie Kühlen sinnvoll. Auch eine manuelle Lymphdrainage wird nach ärztlicher Freigabe (oft ab Woche 2) empfohlen. Diese kann helfen, verhärtete Areale zu lockern und Restschwellungen schneller abzubauen.
Die korrekte Narbenpflege, über welche der behandelnde Arzt die Betroffenen aufklärt, begünstigt ein ästhetisches Ergebnis. Silikonhaltige Gele oder Pflaster helfen, die Narben flach und blass zu halten. Sie schaffen ein optimales Mikroklima für die Hautreifung.
UV-Strahlung ist schädlich für frische Narben. Konsequenter Lichtschutzfaktor 50+ auf den Narben für mindestens 6-12 Monate ist obligatorisch, um dunkle Verfärbungen zu vermeiden.
Starke Gewichtsschwankungen können das Ergebnis beeinträchtigen, da die Haut ihre Elastizität verliert. Ein stabiles Gewicht unterstützt die Langlebigkeit des Ergebnisses.
Obwohl das Minilift ein vergleichsweise schonender Eingriff ist, handelt es sich um eine Operation mit spezifischen Risiken. Eine transparente Aufklärung durch den Arzt ist obligatorisch.
Hämatom (Nachblutung): Die häufigste Komplikation (2-8% der Fälle). Ein Wangenlifting geht häufig mit Blutergüssen einher, die mit der Zeit von alleine verschwinden. Größere Hämatome treten meist in den ersten 12-24 Stunden auf. Kleine Blutergüsse resorbiert der Körper selbst; größere, pralle Hämatome müssen operativ entlastet werden, um Druckschäden an der Haut zu vermeiden.
Schwellungen: Schwellungen sind normal und klingen in den ersten Wochen ab.
Sensible Nerven: Es ist möglich, dass Taubheitsgefühl oder Missempfindungen im Bereich des Ohrläppchens und der Wange auftreten. Diese sind meist temporär und regenerieren sich oft innerhalb von Wochen bis Monaten vollständig.
Motorische Nerven (Gesichtsnerv): Der Gesichtsnerv (Nervus facialis) verläuft tief unter dem SMAS. Da das Minilift meist über dem SMAS arbeitet, ist das Risiko einer direkten Verletzung extrem gering (0,4-2,6%). Temporäre Schwächen (z.B. hängender Mundwinkel) können durch Zug oder Schwellung entstehen, bilden sich aber meist vollständig zurück. Bei den meisten Patienten tritt dies nicht auf. Im schlimmsten Fall sind durch Verletzungen von Gesichtsnerven Lähmungen im Gesichtsbereich möglich. Durch ein fachkundiges Vorgehen sind permanente Nervenschädigungen sehr selten.
Besonders bei Rauchern oder Diabetikern kann es zu Verzögerungen kommen. Nekrosen (Absterben der Hautränder) sind beim Minilift seltener als beim klassischen Lift, da die Hautlappen kürzer sind, bleiben aber ein Risiko – vor allem bei Rauchern.
Sichtbare Narben: Es ist möglich, dass sichtbare Narben entstehen. Bei den meisten Patienten fallen diese Narben kaum auf, da sie in natürlichen Hautfalten versteckt liegen und mit guter Narbenpflege verblassen.
Pixie Ear (Satyr-Ohr): Wenn die Haut am Ohrläppchen unter zu viel Spannung vernäht wird, zieht sich das Läppchen im Heilungsprozess nach unten und wächst am Gesicht an. Dies ist ein technischer Fehler, der durch korrekte SMAS-Fixierung (Last auf der Tiefe, nicht auf der Haut) vermieden wird.
Asymmetrie: Kein Gesicht ist perfekt symmetrisch, und minimale Unterschiede können verbleiben oder sich zeigen.
Frührezidiv: Bei Patienten mit schwachem Bindegewebe oder zu schweren Weichteilen kann der Effekt schneller nachlassen als erwartet.
Wichtig: Das Risiko von Komplikationen kann durch die Wahl eines erfahrenen Facharztes sowie durch strikte Einhaltung der Verhaltensregeln vor und nach der Operation (insbesondere Rauchstopp!) deutlich minimiert werden.
Die Kosten für ein Minilift sind in Deutschland nicht reguliert und variieren stark je nach Standort, Renommee des Chirurgen und Klinikstruktur. Da es sich um einen rein ästhetischen Eingriff handelt, übernehmen Krankenkassen keine Kosten. Auch Folgekosten bei Komplikationen müssen oft privat getragen werden.
Ein Wangenlifting kostet in Deutschland zwischen 3.500 und 10.000 Euro. Die große Preisspanne erklärt sich durch verschiedene Faktoren:
Ein transparenter Kostenvoranschlag sollte folgende Posten enthalten:
Wird eine Vollnarkose gewünscht oder hält sich der Patient über Nacht in der Klinik auf, so treibt dies die Kosten in die Höhe. Eine Vollnarkose ist nur in seltenen Fällen erforderlich.
Viele Kliniken arbeiten mit Finanzierungsdienstleistern zusammen, um Ratenzahlungen zu ermöglichen. Eine Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) ist für rein ästhetische OPs gesetzlich verboten – Patienten müssen Urlaub nehmen.
Zudem ist es möglich, ein Wangenlifting mit den folgenden Eingriffen zu kombinieren:
Die Kombination mehrerer Eingriffe verursacht natürlich auch höhere Kosten, kann aber in einer einzigen OP-Sitzung erfolgen und spart damit separate Anästhesien und Heilungsphasen.
Die meisten Patienten sind nach 10 bis 14 Tagen wieder gesellschaftsfähig. Das bedeutet, dass Schwellungen und Blutergüsse so weit abgeklungen sind, dass man sich in der Öffentlichkeit zeigen kann. Eventuell verbleibende kleine Verfärbungen lassen sich mit Make-up kaschieren.
Die vollständige Wiederaufnahme von Sport und körperlicher Belastung sollte erst nach 2-3 Wochen erfolgen. Das endgültige ästhetische Ergebnis ist nach vollständiger Narbenreifung in etwa 6 bis 12 Monaten zu sehen.
| Info | Antwort |
|---|---|
| Alternative Bezeichnungen | Minilift, S-Lift, MACS-Lift, Quick Minilift, Weekend-Facelift |
| OP-Dauer | 1,5 bis 2,5 Stunden |
| Narkose | Dämmerschlaf (Analgosedierung) oder örtliche Betäubung, selten Vollnarkose |
| Klinikaufenthalt | Meist ambulant oder mit einer Übernachtung zur Überwachung |
| Narben | Kurze Schnittführung vor dem Ohr bis Schläfenhaaransatz, meist gut versteckt |
| Schmerzen | Gering bis mäßig, gut mit Schmerzmitteln kontrollierbar |
| Sport und körperliche Aktivitäten | Frühestens 2 bis 3 Wochen nach OP, Kontaktsport erst nach 6 Wochen |
| Gesellschaftsfähigkeit | Nach 10 bis 14 Tagen |
| Fädenziehen | Nach 5 bis 10 Tagen |
| Nachsorge | Kühlung, Hochlagerung, Lymphdrainage ab Woche 2, Narbenpflege mit Silikongel, strikter Sonnenschutz für 6-12 Monate |
| Endergebnis sichtbar | Lifting-Effekt sofort sichtbar, vollständige Narbenreifung nach 6-12 Monaten |
| Haltbarkeit | 5 bis 7 Jahre (individuell variierend) |
| Hauptrisiken | Hämatome (2-8%), temporäre Taubheit, sehr selten Nervenverletzungen (0,4-2,6%), Wundheilungsstörungen bei Rauchern |
| Kosten in Deutschland | Ca. 3.500 bis 10.000 Euro (Selbstzahler, keine Kassenleistung) |
| Ideales Alter | 35 bis 55 Jahre |
| Wichtigste Voraussetzung | Noch ausreichende Hautelastizität, leichte bis moderate Hängebacken |
| Wichtigste Kontraindikation | Aktives Rauchen (mindestens 4 Wochen Rauchstopp vor und nach OP zwingend), schwere Halserschlaffung |
| Unterschied zum klassischen Facelift | Kürzere Schnitte, kürzere OP-Dauer, schnellere Erholung, aber kürzere Haltbarkeit |
aktualisiert am 17.01.2026