Was ist eine Handverjüngung? Eine Reihe von ästhetischen Behandlungen, die das Erscheinungsbild gealterter Hände verbessern. Mit zunehmendem Alter verlieren die Hände an Volumen, es entstehen Altersflecken und die Haut wird dünner – wodurch Venen und Sehnen sichtbar hervortreten.
Für wen geeignet? Für Patienten, deren Hände durch Volumenverlust, hervortretende Gefäße, sichtbare Sehnen oder Altersflecken (Lentigines solares) gealtert wirken. Besonders empfohlen, wenn bereits verjüngende Maßnahmen im Gesicht durchgeführt wurden.
Die wichtigsten Methoden: Hyaluronsäure-Filler, Calcium-Hydroxylapatit (Radiesse®), Eigenfetttransfer (Lipofilling), Laserbehandlungen und IPL gegen Pigmentflecken, chemische Peelings.
Dauer & Kosten: Durchschnittlich etwa 1 Stunde, ambulant. Kosten: ca. 500–1.500 € pro Hand (je nach Methode), Eigenfett bis 4.500 €. Gesellschaftsfähig meist nach wenigen Tagen.
Ergebnis: Je nach Verfahren sofort sichtbar bis verzögert (bei Biostimulatoren). Haltbarkeit: 6–15 Monate (Hyaluron) bis dauerhaft (Eigenfett).
Während das Gesicht oft im Zentrum verjüngender Maßnahmen steht, werden die Hände häufig als „wahre Verräter des Alters" bezeichnet. Der Grund: Die Hände sind fast ständig der Sonne ausgesetzt und besitzen nur eine sehr dünne Haut mit wenig Unterhautfettgewebe. Dadurch zeigen sich Alterungserscheinungen hier besonders früh und deutlich. Das Alter sieht man oft in den Händen und deshalb wünschen sich viele Menschen im zunehmenden Alter eine Handverjüngung.
Mit zunehmendem Alter verliert die Hand an Volumen. Dadurch treten Venen, Sehnen und sogar die Mittelhandknochen deutlich hervor. Gleichzeitig entstehen durch jahrelange UV-Belastung Altersflecken (Lentigines solares) – bräunliche, scharf begrenzte Flecken, die durch Pigmentansammlungen in der Oberhaut entstehen.
Altersflecken haben keinen Krankheitswert. Sie sind gutartig, stellen für viele Menschen aber ein ästhetisches Problem dar. Sie können bereits ab dem 40. Lebensjahr auftreten. Im Gegensatz zu Sommersprossen sind Altersflecken dauerhaft sichtbar und verblassen nicht im Winter.
Die moderne Handverjüngung verfolgt daher zwei Ziele: die Wiederherstellung des jugendlichen Volumens und die Behandlung von Pigmentstörungen und Hautqualität.
Warum altern Hände schneller als das Gesicht? Die Haut am Handrücken ist extrem dünn und besitzt kaum schützendes Unterhautfettgewebe. Zudem sind die Hände fast ständig der Sonne ausgesetzt – sie gelten als „Sonnenterrassen" des Körpers. Der Abbau von Hyaluronsäure und Kollagen führt zusätzlich zu einer pergamentartigen Hautbeschaffenheit und Elastizitätsverlust.
Eine Handverjüngung kann bei verschiedenen Alterungserscheinungen der Hände sinnvoll sein. Die Behandlung wird individuell auf die Schwere der Veränderungen abgestimmt.
Besonders geeignet sind Sie, wenn:
Es gibt keine pauschale Altersangabe für eine Handverjüngung. Lebensstilfaktoren wie Nikotinkonsum, manuelle Arbeit und häufige Sonnenexposition können den Alterungsprozess beschleunigen. Die Behandlung richtet sich daher nach dem individuellen Hautzustand, nicht nach dem Lebensalter.
| Schweregrad | Klinische Merkmale | Empfohlene Behandlung |
|---|---|---|
| Grad 1 (Mild) | Minimale Atrophie, feine Fältchen, beginnende Pigmentierung | Skinbooster, chemische Peelings, IPL |
| Grad 2 (Moderat) | Sichtbare Sehnen und Venen, deutliche Pigmentflecken | Filler (Hyaluron/CaHA), mitteltiefe Peelings, Laser |
| Grad 3 (Schwer) | Stark hervortretende Knochen/Sehnen, tiefe Einmuldungen | Eigenfett (Lipofilling), Biostimulatoren, ablative Laser |
Nicht geeignet ist die Behandlung, wenn:
Wichtig bei Eigenfett-Behandlungen: Nikotinabstinenz ist besonders wichtig, da Rauchen die Mikrozirkulation verschlechtert und das Anwachsen der transplantierten Fettzellen beeinträchtigt. Ein Rauchstopp von mindestens 2–4 Wochen vor und nach dem Eingriff wird dringend empfohlen.
Für die Handverjüngung stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, die sich in kosmetische (nicht-operative) Behandlungen und operative Methoden unterteilen lassen. Da jede Form der Hautalterung unterschiedliche Ursachen hat, gibt es für jedes Problem eine passende Behandlung. Häufig werden auch mehrere Methoden kombiniert, um ein optimales Gesamtergebnis zu erzielen.
Kosmetische Behandlungen umfassen Verfahren wie Fruchtsäure-Peelings, chemische Peelings, Laserbehandlungen, IPL und die Dermabrasion. Sie eignen sich besonders zur Verbesserung der Hautqualität, zur Entfernung von Pigmentflecken und zur Behandlung feiner Fältchen.
Operative und minimalinvasive Methoden wie das Lipofilling (Eigenfettunterspritzung), die Injektion von Fillern, das Handlifting oder die Verödung von Venen greifen tiefer ein und korrigieren Volumenverlust, stark erschlaffte Haut oder hervortretende Gefäße.
Wichtig zu wissen: Die Möglichkeiten der Behandlung sind so vielfältig, dass man schnell den Überblick verliert. Die folgende Auflistung garantiert keine Vollständigkeit, sondern soll in erster Linie aufzeigen, welche Behandlungsmöglichkeiten vorhanden sind. Ein erfahrener Arzt wird mehrere Methoden anbieten und die geeignete Methode für Sie auswählen. Da es viele Möglichkeiten gibt, lohnt es sich bei diesem Thema eine Zweimeinung einzuholen.
Diese Behandlungen zielen darauf ab, Pigmentstörungen zu beseitigen, die Hautstruktur zu verfeinern und kleine Fältchen zu glätten.
Dermabrasion und Microdermabrasion: Bei der Hautabschleifung wird die oberste Hautschicht mechanisch abgetragen. Die Dermabrasion eignet sich zur Entfernung von Hautunebenheiten, Narben und sogar Tätowierungen. Die sanftere Microdermabrasion kann Altersflecken, Pigmentstörungen und feine Fältchen verbessern. Unter dem sich bildenden Schorf entsteht neue, gleichmäßig pigmentierte Haut.
Intense Pulsed Light (IPL):IPL-Systeme nutzen hochenergetische Lichtimpulse, die selektiv von Melanin (dem Pigment in Altersflecken) absorbiert werden. Die pigmentierten Zellen werden gezielt zerstört, während das umliegende Gewebe geschont wird. Vorteil: Patienten bleiben unmittelbar gesellschaftsfähig („Lunchtime-Behandlung").
Lasertherapie: Eine Handverjüngung mit Laser eignet sich besonders zur Entfernung von Pigment- und Altersflecken. Der Facharzt richtet den Laserstrahl gezielt auf die betroffene Hautstelle. Durch die Laserenergie wird der Pigmentkörper zersetzt und anschließend vom Körper abgebaut. Je nach Lasertyp können auch feine Fältchen behandelt oder die gesamte Hautqualität verbessert werden. Geeignete Laser sind Alexandrit-Laser, Erbium-YAG-Laser, Rubinlaser oder fraktionierte Lasersysteme.
Radiofrequenz-Microneedling (z.B. Morpheus8™): Dieses Verfahren kombiniert Microneedling mit Radiofrequenzenergie. Die Wärme führt zu einer Kontraktion des Bindegewebes und stimuliert die Kollagenneubildung – besonders effektiv bei erschlaffter Haut. Es kann auch an den Händen angewendet werden.
Chemische Peelings: Säurehaltige Substanzen tragen die oberste Hautschicht ab und regen die Hauterneuerung an. Fruchtsäurepeelings (AHA) mit Glykol- oder Milchsäure wirken oberflächlich und erfrischend. TCA-Peelings (Trichloressigsäure) dringen tiefer ein und können stärkere Pigmentierungen behandeln. Phenol-Peelings sind am tiefenwirksamsten und werden nur unter klinischen Bedingungen angewendet.
Mit zunehmendem Alter geht das Unterhautfettgewebe am Handrücken zurück. Die Folge: Die Haut erschlafft, Blutgefäße, Knochen und Sehnen treten deutlich hervor. Durch Volumentherapie kann der Behandler die Hand neu modellieren und ein gepolstertes, strafferes Hautbild wiederherstellen.
Hyaluronsäure-Filler:Hyaluronsäure ist der Goldstandard der minimalinvasiven Faltenbehandlung. Bei der Handverjüngung werden meist hochvernetzte Gele eingesetzt, die ein stabiles Volumenpolster schaffen. Das Gel bindet Wasser und füllt die Zwischenräume am Handrücken auf – dadurch werden Venen und Sehnen optisch verdeckt. Der große Vorteil ist das sofort sichtbare Ergebnis bei hoher Verträglichkeit. Zudem ist die Behandlung reversibel: Bei Bedarf kann das Material mit dem Enzym Hyaluronidase aufgelöst werden. Die Haltbarkeit beträgt etwa 6 bis 15 Monate. Ein gängiges Präparat, das bei Handverjüngungen eingesetzt wird, ist z.B. SKINBOOSTERS™ von Restylane®.
Kollagenstimlulatoren: Dieser Filler besteht aus CalciumHydroxylapatit-Mikrosphären in einem Gel. Er wirkt nicht nur volumengebend, sondern regt auch die körpereigene Kollagenproduktion an (Biostimulation). Ein bekanntes Präparat ist Calciumhydroxylapatit von Radiesse®:
| Aspekt | Calciumhydroxylapatit | Hyaluronsäure |
|---|---|---|
| Wirkweise | Volumen + Kollagen-Biostimulation | Rein mechanisches Auffüllen |
| Lichtdurchlässigkeit | Opak (deckt Venen besser ab) | Transparent |
| Haltbarkeit | 12 bis 24 Monate | 6 bis 15 Monate |
| Auflösbarkeit | Nicht durch Enzyme auflösbar | Durch Hyaluronidase auflösbar |
Poly-L-Milchsäure: Poly-L-Milchsäure ist ein Biostimulator und löst eine kontrollierte Reaktion aus, die Fibroblasten zur Kollagensynthese anregt. Der Effekt setzt verzögert ein (nach ca. 6 Wochen), hält aber oft 3 bis 5 Jahre an. Bekannt ist dieses Präparat als Sculptra®.
Eigenfetttransfer (Lipofilling): Das Lipofilling gilt als die biologischste Methode des Volumenaufbaus. Dabei wird körpereigenes Fett – beispielsweise vom Bauch oder den Oberschenkeln – entnommen, aufbereitet und in den Handrücken injiziert. Der Behandler kann so die Hand neu modellieren. Nach der Heilung zeigt sich ein ausgepolstertes und gestrafftes Hautbild. Etwa 60–80 % der transplantierten Fettzellen überleben und wachsen dauerhaft in das Gewebe ein. Zusätzlich enthält das Fettgewebe regenerative Stammzellen, die die Hautqualität nachhaltig verbessern können. Das Lipofilling eignet sich besonders bei massiven Volumendefiziten und dem Wunsch nach einer permanenten Lösung.
Zusätzlich zu den oben genannten Verfahren gibt es weitere bewährte Methoden. Mit Bleichcremes kann man versuchen, die bräunlichen Altersflecken aufzuhellen. Bei der Kältetherapie (Kryotherapie) wird die oberste Hautschicht mit flüssigem Stickstoff vereist und abgetragen – unter dem sich bildenden Schorf entsteht neue, gleichmäßig pigmentierte Haut.
Handlifting (Hautstraffung): Bei stark erschlaffter Haut kann ein operatives Lifting durchgeführt werden. Dabei entfernt der Chirurg überschüssige Haut im Bereich des Handrückens. Er entnimmt im seitlichen Handbereich ein Stück Gewebe und vernäht die Wunde anschließend sorgfältig. Nach der Heilung zeigt sich ein deutlich strafferes Hautbild. Es bleibt eine unauffällige Narbe zurück.
Verödung von Venen (Sklerotherapie): Stark hervortretende Venen können mit Hilfe der Verödung behandelt werden. Der Arzt spritzt ein spezielles Serum aus Salzlösung, Betäubungsmittel und Alkohol direkt in die Vene. Dadurch verschließt sich das Blutgefäß und verödet. Der Körper baut das Venengewebe nach und nach ab, wodurch sich die Größe des Gefäßes verringert. Nach dem Eingriff legt der Facharzt einen Kompressionsverband an, um das Ergebnis zu verbessern und das Gewebe zu schonen.
Kombination verschiedener Methoden: Oft wird das beste Ergebnis durch die Kombination mehrerer Verfahren erzielt – beispielsweise eine Volumenbehandlung mit Fillern zusammen mit einer IPL-Behandlung gegen Pigmentflecken. Der Facharzt erstellt einen individuellen Behandlungsplan, der auf Ihre spezifischen Bedürfnisse abgestimmt ist.
Medizinische Behandlung: Aktinische Keratosen
Am Handrücken können durch chronische UV-Schädigung auch aktinische Keratosen entstehen – raue, schuppige Hautstellen, die als Krebsvorstufen gelten. Diese müssen medizinisch behandelt werden, z.B. mit Photodynamischer Therapie (PDT), Kryotherapie oder Laserablation. Bei der PDT wird ein Photosensibilisator aufgetragen und mit speziellem Licht bestrahlt – dies zerstört die entarteten Zellen gezielt.
Eine sorgfältige Vorbereitung ist die Basis für ein risikoarmes und erfolgreiches Ergebnis. In einem ausführlichen Beratungsgespräch informiert der Facharzt über die individuell geeignete Behandlungsmethode und mögliche Risiken. Je nach gewähltem Verfahren müssen unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden – der behandelnde Arzt wird Sie hierüber umfassend aufklären.
Folgende allgemeine Vorbereitungen sind wichtig:
Die Erfolgsaussichten einer Handverjüngung sind bei korrekter Patientenauswahl und Behandlungsmethode gut. Die Ergebnisse sind in der Regel langanhaltend, aber nicht permanent, da die natürliche Hautalterung fortschreitet. Auffrischungsbehandlungen können erforderlich sein, um das jugendliche Erscheinungsbild der Hände zu bewahren.
Bei der Volumentherapie mit Hyaluronsäure-Fillern ist das Ergebnis sofort sichtbar und hält etwa 6 bis 15 Monate an. Calcium-Hydroxylapatit (Radiesse) zeigt ebenfalls einen sofortigen Effekt und regt zusätzlich die körpereigene Kollagenproduktion an, wodurch die Wirkung 12 bis 24 Monate anhält. Bei Biostimulatoren wie Poly-L-Milchsäure (Sculptra) setzt der Effekt verzögert nach etwa 6 Wochen ein, hält dann aber oft 3 bis 5 Jahre an. Die Eigenfett-Behandlung (Lipofilling) liefert nach dem Abschwellen des Gewebes sichtbare Ergebnisse, wobei etwa 60–80 % der transplantierten Fettzellen dauerhaft anwachsen – das macht diese Methode zu einer langfristigen Lösung.
Bei den kosmetischen Verfahren zur Hautverbesserung zeigen sich die Ergebnisse unterschiedlich schnell. Die Lasertherapie und IPL-Behandlung gegen Pigmentflecken entfalten ihre volle Wirkung erst nach Wochen bis Monaten, da der Körper die zerstörten Pigmente abbauen muss. Die Microdermabrasion sorgt für eine sofort spürbare Glättung der Hautoberfläche und eine Verringerung von Altersflecken, wobei meist mehrere Sitzungen für ein optimales Ergebnis notwendig sind. Die Dermabrasion kann das Hautbild für einige Jahre verfeinern und verjüngen, wobei Narben und Hautunebenheiten oft dauerhaft verbessert werden. Chemische Peelings erfordern je nach Tiefe mehrere Sitzungen und führen zu einer gleichmäßigeren Pigmentierung und frischeren Haut.
Bei der Sklerotherapie (Verödung) zur Behandlung hervortretender Handvenen lassen sich durch einen Behandlungszyklus von meist 1–2 Sitzungen bis zu 80 % der behandelten Venen beseitigen. Das endgültige Ergebnis kann erst nach 3 bis 6 Monaten beurteilt werden, da der Körper das verödete Venengewebe nach und nach abbaut. Die Venen verschwinden allmählich und sind dauerhaft nicht mehr sichtbar. Beim operativen Handlifting ist das Ergebnis nach der Heilung dauerhaft – die entfernte Haut wächst nicht nach, allerdings schreitet die natürliche Hautalterung weiter fort.
Die Nachhaltigkeit aller Ergebnisse wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Konsequenter Sonnenschutz mit LSF 50+ ist besonders wichtig, um neue Pigmentflecken zu vermeiden und die Hautalterung zu verlangsamen. Der Verzicht auf Rauchen verbessert die Durchblutung und damit die Hautqualität. Regelmäßige Pflege mit rückfettenden Cremes und gegebenenfalls Auffrischungsbehandlungen tragen dazu bei, das Ergebnis langfristig zu erhalten. Bei Diabetes, kontinuierlicher Sonneneinstrahlung oder Rauchen können die Ergebnisse weniger ausgeprägt ausfallen und die Nachhaltigkeit geringer sein.
Die Kosten hängen primär vom Materialaufwand und der Komplexität des Verfahrens ab. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) liegt der allgemeine Kostenrahmen bei etwa 500 bis 1.500 Euro pro Hand, abhängig von der gewählten Methode.
| Verfahren | Kosten (ca. pro Sitzung) | Zusätzliche Informationen |
|---|---|---|
| Hyaluronsäure | 350 € – 500 € pro ml | Meist 1–2 ml pro Hand notwendig |
| CalciumHydroxylapatit von Radiesse® | 400 € – 800 € | Enthält oft 1,5 ml pro Spritze |
| Sculptra® (Poly-L-Milchsäure) | 400 € – 600 € | Meist 2–3 Sitzungen empfohlen |
| Eigenfett (Lipofilling) | 2.100 € – 4.500 € | Inkl. Anästhesie und Liposuktion |
| Laserbehandlung (Pigmentflecken) | 50 € – 800 € | Je nach Größe des Areals |
| IPL (Pigmentflecken) | 180 € – 240 € | Je nach Anzahl der Flecken |
| Morpheus8™ | ca. 500 € | Meist 2–3 Sitzungen empfohlen |
| Microdermabrasion | 50 € – 100 € | Pro Sitzung und Hand, mehrere Sitzungen nötig |
| Dermabrasion | 200 € – 500 € | Je nach Größe und Tiefe der Behandlung |
| Fruchtsäurepeeling (AHA) | 80 € – 150 € | Mehrere Sitzungen für optimales Ergebnis |
| TCA-Peeling | 500 € – 1.000 € | Mitteltiefe Wirkung |
| Sklerotherapie (Venenverödung) | 100 € – 200 € pro Vene | Meist 1–2 Sitzungen, Kompressionsverband erforderlich |
| Handlifting (operative Straffung) | 1.000 € – 2.500 € | Einmaliger Eingriff, dauerhafte Ergebnisse |
| Kryotherapie (einzelne Flecken) | 30 € – 80 € pro Fleck | Je nach Anzahl der Altersflecken |
Ein Erstberatungsgespräch kostet je nach Praxis zwischen 70 € und 200 €. Viele Praxen bieten Finanzierungsmöglichkeiten mit Ratenzahlung an.
Kostenübernahme durch die Krankenkasse: Die Kosten für einen rein kosmetischen Eingriff werden von der Krankenkasse generell nicht übernommen. Liegt jedoch eine medizinische Indikation vor – etwa eine Funktionsstörung der Venentätigkeit oder entartende Altersflecken (aktinische Keratosen) – kann die Krankenkasse die Behandlungskosten übernehmen. Informieren Sie sich direkt bei Ihrer Krankenkasse über eine mögliche Kostenübernahme.
Langfristige Kostenbetrachtung: Obwohl die einmaligen Kosten für Eigenfett höher sind, kann dieses Verfahren langfristig kosteneffizienter sein, da keine regelmäßigen Auffrischungen erforderlich sind. Bei Hyaluronsäure müssen Sie mit jährlichen Kosten für Nachbehandlungen rechnen.
Eine Handverjüngung wird von spezialisierten Fachärzten durchgeführt:
Ein Großteil der Behandlungen wird von Fachärzten durchgeführt, die Mitglieder in Fachgesellschaften wie der DGPRÄC (Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen) oder VDÄPC sind.
| Info | Antwort |
|---|---|
| Behandlungsdauer | Durchschnittlich etwa 1 Stunde (je nach Methode 30–90 Minuten) |
| Narkose | Örtliche Betäubung oder Dämmerschlaf, bei Eigenfett Tumeszenzanästhesie |
| Klinikaufenthalt | NIn der Regel nicht erforderlich, ambulante Behandlung |
| Narben | Keine bei Filler-Behandlungen (nur kleine Einstichpunkte), unauffällige Narbe bei Handlifting |
| Schmerzen | Gering, durch Betäubung meist kaum spürbar |
| Ruhigstellung | Hände für 3–4 Tage ruhig stellen, ggf. Kompressionshandschuh |
| Aktivitäten | Hausarbeit und handwerkliche Tätigkeiten: frühestens nach 1–2 Wochen |
| Gesellschaftsfähigkeit | Alltag nach wenigen Tagen möglich |
| Heilungsphase | Etwa 2–6 Wochen (je nach Behandlungsmethode) |
| Nachsorge | Kompressionshandschuh, Kühlung, Hochlagerung, Sonnenschutz LSF 50+, rückfettende Handcremes, Sauna/Solarium meiden |
| Ergebnis sichtbar | Sofort (Filler), nach Abschwellen (Eigenfett), verzögert nach Wochen bis Monaten (Laser, Biostimulatoren) |
| Haltbarkeit | 6–15 Monate (Hyaluron), 12–24 Monate (Radiesse), 3–5 Jahre (Sculptra), dauerhaft (Eigenfett) |
| Kosten | Ca. 500–1.500 € pro Hand (je nach Methode), Eigenfett bis 4.500 € – meist Selbstzahler |
| Ideale Kandidaten | Patienten mit sichtbaren Venen/Sehnen, Altersflecken, Volumenverlust, erschlaffter Haut am Handrücken |
| Wichtigste Kontraindikation | Autoimmunerkrankungen, lokale Infektionen, Schwangerschaft/Stillzeit, bösartige Hautveränderungen |
Eine Handverjüngung ist eine individuelle Entscheidung. Die Wahl der Methode hängt von Ihrem persönlichen Hautzustand, Ihren Erwartungen und dem gewünschten Ergebnis ab. Ebenso muss berücksichtigt werden, dann nicht jeder Facharzt alle Methoden anbietet. Es lohnt ein Vergleich. Regenerative Verfahren wie Biostimulatoren oder Eigenfett benötigen Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten, während Hyaluronsäure sofortige, aber zeitlich begrenzte Ergebnisse liefert.
Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Entscheidung:
aktualisiert am 29.01.2026