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Mit welchen Kosten ist bei einer Oberarmstraffung zu rechnen?

Lesezeit: 2 Min.

Kosten variieren je nach Eingriff

Falten und erschlaffte Haut sind ein Zeichen des Alters oder eines enormen Gewichtsverlustes. Gerade in höheren Jahren liegt das Unterhautfettgewebe nicht mehr so eng an dem Muskelgewebe an und verliert an Elastizität und Spannung. Besonders schlaffe Haut an Oberarmen stellt für viele Menschen, insbesondere Frauen, eine psychische Belastung dar. Mittlerweile ist es durch die Schönheitschirurgie möglich, die überschüssige Haut zu entfernen oder verschiedene Verfahren zur Straffung der Oberarme anzuwenden. Die Kosten variieren hier je nach Art des Eingriffs und sind von Klinik zu Klinik unterschiedlich. Daher können Kosten zwischen 1000 Euro und 5000 Euro eingeplant werden.

Euroscheine

Kosten variieren je nach Straffungsmethode

Es gibt mittlerweile mehrere Methoden, um die Haut der Oberarme zu straffen und Alterserscheinungen verschwinden zu lassen. Dabei variieren nicht nur die Kosten, sondern auch der Effekt, der erzielt wird. Am wohl effektivsten ist die Oberarmstraffung mittels einer Operation. Die Operation zur Oberarmstraffung ist ein größerer Eingriff und wird unter Vollnarkose durchgeführt. Während einer Dauer von etwa zwei Stunden wird die überschüssige Haut an den Oberarmen auf der Innen- oder Rückseite der Arme entnommen. Zudem ist es möglich, im Zuge dieses Eingriffs Fettgewebe zu entfernen. Die große Operation hat den Nachteil, dass nach diesem Eingriff Narben entstehen und die Heilung länger dauert, da Wundwasser abfließen muss. Die Operation zählt zu den Eingriffen, bei denen zunächst Schmerzen und Schwellungen entstehen und die Belastung des Armes circa drei Wochen eingeschränkt ist. Zudem müssen nach dieser Zeit die Fäden gezogen werden. Die Kosten für die Operation zur Oberarmstraffung liegen im Schnitt zwischen 3000 Euro und 5000 Euro. Der Preis ist unter anderem abhängig davon, ob während des Eingriffs auch eine Fettabsaugung vorgenommen oder lediglich die überschüssige Haut entfernt wird.

Schonendere Methoden sind günstiger

Bedeutend kostengünstiger sind die risikoärmeren Methoden der Oberarmstraffung. Dazu zählt das Fadenlifting oder die Straffung mittels eines Lasers. Hier fallen einige Kosten weg, weil der Patient keine Vollnarkose benötigt und die weniger umfangreichen Eingriffe ambulant durchgeführt werden können. Beim Fadenlifting werden dünne Fäden mit Widerhaken unter die Haut eingeführt, die dann zu einer Raffung führen. Hier besteht der Vorteil, dass keine oder nur kaum Narben gebildet werden. Zudem lösen sich die Fäden nach etwa einem halben Jahr auf, da sie aus biologisch abbaubaren Produkten bestehen. Die Fäden regen die Haut zur Bildung von Kollagen an und sollen dafür sorgen, dass die Haut jünger aussieht und straffer wird.

Bei einer Oberarmstraffung mit dem Laser (Laserlipolyse) wird überflüssiges Fettgewebe beseitigt und der Laser hat eine straffende Wirkung des Bindegewebes zur Folge. Hier entstehen ebenfalls nur geringste oder keine Narben und der Patient ist nach dem ambulanten Eingriff schnell wieder einsatzfähig. Auch Falten an den Oberarmen können mittels des Lasers beseitigt werden.

Bei diesen Behandlungen variieren die Kosten je nach Durchführung der Klinik und der angewendeten Methode. Im Schnitt können Kosten von etwa 1000 Euro bis 3000 Euro eingeplant werden.

Trotz der Vorteile einer schnelleren Heilung und weniger Narbenbildung ist der Effekt dieser Methoden nicht ganz so aus geprägt wie bei der Operation. Daher eignen sich diese Eingriffe bei leicht erschlafften Hautpartien der Oberarme. Sind diese jedoch sehr ausgeprägt, kann die herkömmliche Operation das bessere Ergebnis liefern.



D. Metzner Denise Metzner
Gesundheitsredakteurin

aktualisiert am 22.08.2018
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Schönheitschirurg für Oberarmstraffung
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