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Welche Möglichkeiten bietet die Oberarmstraffung mittels Laser?

Lesezeit: 2 Min.

Laserbehandlung kommt weitestgehend ohne Narben aus

Es gibt viele Gründe, die zu schlaffen Oberarmen führen können. Im Alter verliert die Haut an Spannkraft und die Haut und das Unterhautfettgewebe liegen nicht mehr so eng an den muskulären Strukturen an. Während besonders im Jugendalter noch straffe Arme gegeben sind, kann es im Laufe der Zeit zu Spannverlust kommen. Auch nach erheblicher Gewichtsreduktion ist es nicht selten, dass die Haut schlaff herunter hängt, was insbesondere für Frauen eine große Belastung darstellen kann. Mittlerweile gibt es einige Methoden, um die Oberarme wieder zu straffen. Die herkömmliche Operation zur Oberarmstraffung hat den Nachteil, dass sie unansehnliche Naben zurücklassen kann. Hier kann es von Vorteil sein, auf schonendere Straffungsverfahren, wie etwa die Oberarmstraffung mittels Laser, zurückzugreifen. Hierzu gibt es zwei Methoden, von denen die eine (Laserlipolyse) bei den typischen schlaffen Oberarmen effektiv durchgeführt werden kann.

Oberarmstraffung mit Laser ist verhältnismäßig günstig und schonend

Die herkömmliche Operation zur Oberarmstraffung ist mit bis zu 5000 Euro nicht nur teuer, sondern auch eher aufwändig und risikoreich. Zudem kommt es bei der Fettabsaugung oder Hautstraffung nicht selten zur Bildung von ausgedehnten Narben. Mittlerweile ist es möglich, eine Oberarmstraffung ohne eine Operation durchzuführen. Dies kann unter anderem mit dem Laser erfolgen. Die Laserbehandlung gilt als schonendes Straffungsverfahren, das meist keine Narben zurücklässt und gute Effekte erzeugt. Für diese Laserchirurgie ist keine Vollnarkose notwendig. Es ist möglich, das Laserverfahren mit einer Fettabsaugung zu kombinieren.

So wird das Laser-Verfahren durchgeführt

Zur Behandlung am Oberarm eignet sich eine Laser-Therapie, die zugleich dafür sorgt, dass das Fettgewebe schrumpft. Es handelt sich um das Verfahren der Laserlipolyse. Die Lasereinwirkung führt zu einer Zerstörung von Fettzellen. Zudem hat der Laser den positiven Effekt, dass das Bindegewebe gestrafft wird. Der Arzt führt für den Eingriff kleine Fasern des Lasergerätes in das Oberarmgewebe ein. Über diese Fasern wirkt der Laser (Neodym:YAG-Laser) auf die Fettzellen und das Bindegewebe ein. Wird eine Kombination aus zwei Wellenlängen angewendet, können nicht nur die Haut gestrafft und Fettzellen getilgt werden, auch Alterungserscheinungen wie Falten können beseitigt werden.

Eine weitere Methode nennt sich Laser-Skin-Resurfacing. Es wird lediglich oberflächlich durchgeführt und bewirkt ein Zusammenziehen der Haut. Dementsprechend eignet es sich zur Straffung einer geringfügigen Erschlaffung am Oberarm, sofern kein stärkerer Gewebe- oder Fettüberschuss vorhanden ist.

Vorteile bei der Oberarmstraffung durch den Laser

Der Vorteil der Laser-Behandlung besteht darin, dass die gesundheitlichen Risiken minimal gehalten werden und normalerweise keine Narben entstehen. Durch den Eingriff mit dem Laser entstehen weniger Gefäßverletzungen. Zudem ist es nicht notwendig, den Patienten in eine Vollnarkose zu versetzen. Der Eingriff wird während eines Dämmerschlafes vorgenommen.

Patienten fallen meist nur wenige Tage aus und können schon nach kurzer Zeit wieder den Alltag meistern. Nach dem Eingriff sollte die Behandlungsstelle gekühlt werden. Zudem ist nach der Laserlipolyse das Tragen von Kompressionswäsche von Vorteil.

Risiken deutlich reduziert

Die Risiken bei einer Operation zur Oberarmstraffung sind höher als die der Laser-Behandlung. Während bei Ersterer häufig Blutergüsse und Schwellungen auftreten und Patienten über Schmerzen klagen, sind diese Risiken bei der Laser-Behandlung reduziert. Bei einer Operation kann es zudem dazu kommen, dass das Gewebe wieder erschlafft, wenn die Schwellung abklingt. Eine Wundheilungsstörung oder die Entstehung von unansehnlichen Narben ist bei der Operation denkbar. Diese Risiken sind bei der Laser-Therapie sehr gering. Folgen wie Taubheitsgefühle durch Nervenschädigung sind bei der Methode äußerst unwahrscheinlich.



D. Metzner Denise Metzner
Gesundheitsredakteurin

aktualisiert am 18.08.2018
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