Schweißdrüsenabsaugung erfolglos?

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Simone3  fragt am 20.06.2008
Hallo,

meine Schweißdrüsenabsaugung ist jetzt erst 10 Tage her.
Leider musste ich gestern auf der Arbeit wieder sehr starke Flecken im Hemd feststellen. Lediglich am 1. Tag war ich vollkommen trocken,danach steigerte es sich von Tag zu Tag.
Ist das normal nach so kurzer Zeit ?
Oder wurde vielleicht doch nicht genug abgesaugt?
Diese Frage wurde in ähnlicher Weise hier im Forum schon 2 mal gestellt. Einmal mit der Antwort, daß man erst nach ein paar Monaten das richtige Ergebnis beurteilen kann und in einer anderen Antwort, daß es definitiv nicht normal ist nach so kurzer Zeit wieder zu schwitzen, da die meisten Patienten fast bis zu 3 Monate trocken sind.
Welche Antwort ist denn nun richtig?
Mein Gefühl sagt mir, es kann ja nur mehr nicht weniger werden. Schließlich werden sich ja noch ein paar Drüsen erholen und wieder arbeiten.
Liege ich damit richtig?
Für eine Antwort bedanke ich mich im Vorraus.

Viele Grüße,
Simone
 
DerMuckel  sagt am 29.08.2008
Hallo Simone,

das ist anscheinend recht normal. Meine Absaugung im März war leider auch nicht das was ich mir vorgestellt habe. Ich zähle wohl leider zu den 5% der Patienten, bei denen es nur zu einer 85 %igen Verbesserung kam.
Mein Glück war jedoch, das meine Ärztin mich als Probant für eine Lehrveranstaltung untergebracht hat, wo mir vor ca. 30 angehenden Ärzten Botox gespritzt wurde.
Als ich mein T-Shirt ausgezogen habe und alle meine Schweißflecken gesehen haben, obwohl ich erst 2 Monate zuvor operiert wurde, haben die nicht schlecht geguckt.......
Bis zu einem Monat würde ich auf jeden fall abwarten, bis man genau sagen kann, wieviel sich gebessert hat.

Viel Glück,
Christian
Portrait Dr. med. Darius Alamouti, Privatpraxis in der Haranni-Clinic, Herne, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Hautarzt (Facharzt für Dermatologie)
Dr. Alamouti  sagt am 02.09.2008
Servus die Damen und Herren

Die Methode der Schweißdrüsenkürettage ist bei ca. 90% erfolreich und einmalig. Leider gibt es die Patienten, wo die Methode nicht anschlägt. Aber es kann auch zu kompensatorischen (Ausgleich) Schwitzen in der Umgebung kommen. Es lohnt sich einen Minor'schen Schweißtest zu machen um die Stelle zu überprüfen.
Seit Jahren verfahren wir so, dass wenn die Schweißregion immer noch die selbe ist, übernehmen wir die kosten. Ist es eine neue Region, dann muß der Patientnen die folgenden Kosten übernehmen.

Genaueres können wir Ihnen auch telefonisch noch mitteilen

mfg

Ihr

Dr. med. Darius Alamouti
[Link anzeigen]
NRW
 
Marion  sagt am 27.05.2010
Angst vor zweiter Schweissdrüsenabsaugung.
HAllo, ich habe eine Schweissdrüsenabsaugung hinter mir. Erst konnte ich meinen rechten Unterarm nicht mehr strecken es tat höllisch weh. Nach mehrfachen dicken Einreibung von Contraktubex wurde es besser. Nun acht Wochen nach den Eingriff (war im Januar 2010)war die Schweissbildung wie vorher unverändert. Ich hatte lange nach einer guten Klinik gesucht und war in Ffm im Markus Krankenhaus Plastische Chirugie.
Ich bin wieder hin und sagte denen das alles wie vorher ist.
Man sagte es könne die Absaugung mit Abschabung noch mal machen aber diesmal unter Vollnarkose da sie nun rabiarter ran gehen würden. Die Wundheilung und Beweglichkeit würde dann aber länger dauern und die Gefahr des Absterbens der Achselhaut sei gegeben da man mehr an der Unterhaut schabt und die Achselhaut dünner wird.

Auch die Gefahr der Nervenverletztung sei erhöht und ich hätte erst mal eine Plattenartige Narbenbildung die über das ganze Arial geht (Beharungsbereich der Achsel); diese Narbenbidlung sei schmerzhaft und hält 6 bis 12 Wochen an und ich müsse es tägl. massieren um dies auf zu lösen.
Auch beide Unterarme könne ich wahrscheinlich für lange Zeit nicht mehr strecken und bewegen oder nur unter starken Schmerzen was ich ja rechts schon nach den ersten Eingriff hatte.
Nun ist meine Frage, stimmt das so alles? Ich habe nun Angst vor den zweiten Eingriff das mir wirklich die Achselhaut abstirbt da sie wohl der dünn ist nach den Eingriff. Ich habe auch Angst das Nervenbahnen und Nymphe beschädigt werden und ich einen Nymphstau bekomme und die Narbenbildung oder unbeweglichkeit meiner Unterarme nicht mehr weg gehen.
Wie hoch ist das Risiko das all so was passiert. Wenn sie mich schon unter Narkose legen wollen dann werden die wohl da richtig doll rum schaben und absaugen. Bei mir hatte die Krankenkasse nach langen Wegen alles bezahlt aber ich weiss nicht ob ich nun wieder in die Klinik muss um den zweiten Eingriff machen zu lassen oder ob ich die "NAch OP" in einer anderen Klinik machen lassen kann.
Und sie meinten das es nach der Zweiten OP sein kann, dass ich immer noch unverändert schwitze. Ich weiss nicht mehr was ich machen soll weil ich nun nach der Aufklärung grosse Angst habe das was schief geht und ich bleibende Schäden erleide aber ich habe Abzesse und bin ständig wund weil ich so extrem stark schwitze.

Bitt, ich brauche dringend Rat. Vor allem was die Risiken angeht und welche Klinik wirklich gut sind. Ist das Markuskrankenhaus Plastische Chirugi gut für so was?Welche gute Kliniken gibt es da noch wo hohe Erfolge ohne das was schief gegangen ist? HAnauer Stadt Krankenhaus würde ich nie mals gehen.
PS: Bei den ersten Eingriff wurde es örtlich betäubt und auf der re. Seite bin ich bald an die Decke gegangen. Es waren beim Absaugen und Abschaben solche Schmerzen auf einmal die ich nicht mehr aushalten konnte. Es wurde zwar paar mal nach betäubt aber es half nichts. Die Ärztin meinte wohl das sie da an einen Nevenstrang geraten sei was so weh getan hat. Habe echt Angst, so kann das aber auch nicht bleiben. Bitte Helfen sie mir weiter. Ich weiss nicht mehr was ich machen soll und ob das Risiko wirklich so hoch ist das was schief geht.

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