Spezielles Verfahren über Achselhöhle? BV durch Eigenfett?

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sophie  fragt am 13.07.2010
Guten Morgen,
ich habe einige Fragen und würde mich sehr über die Beantwortung in diesem Forum freuen.
1. ich habe eine sehr helle Haut und praktisch keine natürliche Unterbrustfalte (da kaum Eigengewebe). Ich habe gelesen, dass eine Brustvergrößerung mit Implantaten über einen Schnitt im Bereich der Unterbrustfalte daher eher ungünstig ist. Ist das korrekt?
Unter anderem wegen eines kleinen Warzenvorhofs würde ich auch keinen Schnitt in diesem Bereich bevorzugen. Bleiben nur noch Methoden über die Achselhöhle oder Vergrößerung mit Eigenfett, so viel ich weiß.
2. Über die Achselhöhle ist angeblich die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen und Nebenwirkungen erhöht. Ich habe auf den Internetseiten einer Klinik in Köln (Forum – darf ich den Namen hier nennen…?) von einem „Spezialverfahren“ über die Achselhöhle gelesen, das angeblich nicht vergleichbar ist, mit herkömmlichen, von anderen Anbietern angebotenen Verfahren über die Achselhöhle. Ich habe einen Termin für ein Beratungsgespräch, hätte aber sehr gerne vorab neutralere Informationen über dieses Verfahren: Stellt dieses Ihrer Ansicht nach tatsächlich eine Innovation dar? Wenden noch andere Kliniken dieses Verfahren an?
3. Ich habe gelesen, dass bei der Implantation unter dem Brustmuskel der Brustmuskel zerstört wird und langfristig „ausdünnt“ und geschwächt wird. Angeblich geht dadurch auch die anfängliche bessere Abdeckung des Implantates verloren. Ist das alles korrekt?
4. Ist eine Implantation zwischen Muskel und Muskelhaut sinnvoller?
5. Vergrößerung mit Eigenfett: Ich habe anscheinend eine Veranlagung dazu, im Bereich der Brust und darunter absolut kein Fett ansetzen zu wollen. Auch wenn ich zunehme, dort nehme ich nicht zu (171, 62kg). Daher meine Frage: Würde sich bei Eigenfettbehandlung das Fett bei mir voraussichtlich nicht auch überdurchschnittlich stark aubbauen?
6. Vergrößerung mit Eigenfett: Würde eine Vergrößerung mit Eigenfett bei kaum vorhandenem eigenen Gewebe überhaupt Sinn machen? Da ich kaum Eigengewebe habe, müsste ich mich angeblich mindestens 3 mal einer Behandlung unterziehen.

Wie gesagt würde ich mich sehr über Antworten der Ärzte und Erfahrungen anderer Forumsteilnehmer freuen.

Viele Grüße
 
CarolinS  sagt am 14.07.2010
Hallo Sophie,

Du hast Recht: Wenn Du nur sehr wenig Eigengewebe hast und praktisch keine vorhandene Unterbrustfalte, besteht natürlich die Gefahr, dass bei einem Unterbrustfaltenschnitt die Narbe gut zu sehen ist (weil keine Brust darüberhängt). Ich würde mich an Deiner Stelle auch für einen Achselschnitt entscheiden, der - durchgeführt von einem erfahrenen Arzt - nicht gefährlicher ist als andere Schnittführungen. Die von Dir angesprochene Methode ist vermutlich die endoskopische Sichtkontrolle (der Kanal von der Achsel zur Brust muss dann nicht so weit aufgeschnitten bzw. aufgedehnt werden, weil das Endoskop ja hineinblicken kann). Das machen mittlerweile einige Ärzte (aber leider nur wenige, weil spezielle Geräte erforderlich sind), ich kenne z.B. auch einen Arzt in Düsseldorf und einen in Mannheim. Vielleicht googelst Du einfach mal unter Brustvergrößerung +Endoskop oder so, vielleicht auch nach "subfasziliär" (also zwischen Muskel und Muskelhaut, das hat Dich ja auch interessiert, oder?)

Mach doch einmal ein oder besser mehrere Beratungsgespräche bei verschiedenen Ärzten aus und hör Dir die Sache an, dann kannst Du Dich auch besser zwischen den verschiedenen Möglichkeiten entscheiden!

Liebe Grüße
Carolin

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