Nase trotz Korrektur schief! Sehr Verzweifelt...

2 Beiträge - 1683 Aufrufe
?
TomD  fragt am 15.08.2013
Guten Tag,

vor 4 Wochen hatte eine Septorrhinoplastik mit Ohrknorpel Transplantation. Der Grund dafür war eine extrem schiefe Nasenscheidewand (nicht von Natur, Trauma als Kleinkind). Zusätzlich wurden meine Nasenmuscheln verkleinert, die Nasenspitze angehoben und ein Höcker abgetragen. Die OP verlief laut dem Operateur gut. (Wer weiß, lügen kann jeder)
Meine ganze Jugend lang quälte mich diese schiefe Nase. Sie war so markant, dass ich immer darauf angesprochen wurde und sie bei fast jeder neuen Bekanntschaft in Erinnerung blieb. Ich wünschte mir vom ganzen Herzen diese OP, konnte sie aber erst jetzt aufgrund meines jungen Alters machen. Voller Optimismus ging ich in die OP.
Leider, bin ich zu tiefst enttäuscht und unzufrieden. Bereits vor der OP wurde mir gesagt das die Nase(n)(scheidewand) nach JAHREN wieder schief werden kann. Aber nicht, dass die Nase gerade mal 4 Wochen nach der OP wieder schief ist!

Mit ein wenig Hoffnung, dass es an Schwellungen liegt, da die Nase nach der Gips Abnahme gerade war, ging ich zum HNO. Doch erneut wurde ich enttäuscht. Der HNO bestätigte mir, dass die Nase bogenförmig verläuft, ebenso wie die Nasenscheidewand. Jedoch meinte er, es wäre im vergleich zu Vorher besser und nur leicht gebogen/schief...mit einer Erklärungen zur natürlichen Asymmetrie des Gesichts und "ach, das sieht man doch nicht" wurde es "herunter gespielt". Die Schiefstellung wird mir von Tag zu Tag deutlicher. Gleichzeitig hat sich an der Bruchstelle eine Höcker entwickelt, der mir ehrlich gesagt egal wäre/ist. Die schiefe Nase ist Tausend mal schlimmer! Außerdem sind meine Ohren nun total asymmetrisch. Das eine Ohr steht nun weiter ab und es scheint mir so, dass es auch weiter nach hinten fällt/gekippt ist als das andere Ohr.
Zwar soll man die OP erst ein halbes Jahr später beurteilen, aber von allein wird die NSW sicher nicht gerade. Nicht in 6 Monaten und auch nicht in 10 Jahren.

Wie kann das sein? Kann man von einem Prof. Dr. und gleichzeitig CHEFARZT eines großen Krankenhauses nicht abverlangen es zu schaffen? Ich wollte doch nur eine gerade Nase :(
Da mein Operateur im Urlaub ist und ich erst einen Termin Ende des Monats habe, suche ich hier Hilfe/Meinungen. Ich habe angst, dass die Nase so bleibt.
Kann man eine Nach-Korrektur verlangen (KK hat Kosten übernommen)? Ist die überhaupt nötig oder ändert sich vielleicht noch was? Wie sollte ich vorgehen, wenn der Operateur sich nicht einsichtig zeigt? ("nicht schlimm etc"?

ICH BIN FÜR JEDE HILFE SEHR, SEHR DANKBAR!!!!

Mit freundliche Grüßen
Portrait Dr. med. Jürgen Marsch, Arzt befindet sich im Ruhestand, Bitte wenden Sie sich an Dr. Holger Marsch, Praxisklinik im Girardet-Haus, Essen, Essen, HNO-Arzt, Facharzt für HNO (Hals, Nase, Ohren)
Dr. Marsch  sagt am 15.08.2013
Hallo Tom,
wie Sie schon selbst sagen, ist das Endergebnis erst nach 6 Monaten zu beurteilen!Ohne Untersuchung und ohne Kenntnis des Op-Berichtes kann ich Ihre Fragen nur allgemein beantworten, insbesondere, was die Ohrmuschel angeht, von der Knorpel entnommen wurde!
Grunds�tzlich hat Knorpel leider die Tendenz, wieder in seine Ausgangslage zur�ck zu gehen! Dennoch ist es m�glich, dass die Nase wieder weitgehend gerade wird!
Wenn nicht, ist wohl eine Nachkorrektur erforderlich. Rechtlich k�nnen Sie allerdings das nicht verlangen. Sie sollten sich also mit dem Operateur einigen, dass man das nach 6 Monaten oder mehr durchf�hrt. Kosten sollten Ihnen nicht entstehen, da die gesetzliche Krankenkasse die Kosten f�r die Erstoperation �bernommen hat, und sie so auch die weiteren Kosten �bernehmen wird!
Sie sollten sich zun�chst noch einige Monate gedulden!
Mit freundlichen Gr��en
Dr. Marsch

Jetzt antworten

Teilen