Faltenunterspritzung mit Hyacorp

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Portrait Dr. Darinka Keil
Dr. Keil  sagt am 23.01.2016
Liebe Giolina

bitte fragen Se nochmal bei Ihrem behandelnden Arzt nach, welches Hyaluron er genau gespritzt hat. Wenn es HYAcorp BodyContouring war ist dieses für das Gesicht völlig kontraindiziert, dieses darf nur am Körper gespritzt werden. Nebenwirkungen wie bei Ihnen geschildert, sind von diesem Präparat bekannt, wenn es fälschlich im Gesicht gespritzt wird. Das kam sogar schon öfters im Fernsehen. Entweder man versucht das Hyalruon mit dem Enzym Hylase aufzulösen oder es muß rausoperiert werden.
Alles Gute Ihnen
Dr. med. Darinka Keil
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Weinstrasse Süd 71
67098 Bad Dürkheim
06322-94930
 
giolina71  sagt am 26.01.2016
Hallo Frau Dr. Keil,
jetzt sind über 4 Jahre vergangen und nein Hyalase hilft gar nichts habe sogar Kortison in die Stellen gespritzt bekommen und das hat nur verursacht das meine Wangen runterhängen und die Haut extrem dünn geworden ist, aber eine Lösung gab es nicht.
Auch eine OP hat nicht geholfen denn es sind zuviele Knuppel irgendeiner entzündet sich immer... ich muss leider täglich 10mg Kortison nehmen wohl bis an mein Lebensende...der Ärzitn interessiert das leider gar nicht mehr was mit mir ist.
Liebe Grüße
 
MsPW  sagt am 02.02.2016
Logisch, dass die Haut dünn geworden ist!
Hyaluronidas greift die Haut an und zerstört die Dermis.
Und die Zusatzzstoffe tun ihr letztes!
Auch durch Cortison wird die Haut doch dünner!
Da hilft nur warten und mechanisches Ausgleichen. Massagen...Wärme..Kälte..
Wenn man gute Produkte nimmt, gibt es sowas nicht!
Ich spritze seit 20 Jahren, 500 bis 1000 Ampullen im Jahr und hatte noch nie!!! Noch nie ein Problem! Weil ich hochwertige Produkte nehme!!
Das Problem ist leider auch, selbst, wenn man andere Produkte, hochwertige, nach ein paar Jahren nimmt, gibt es immer wieder Reaktionen, weil die Zusatzstoffe der HS ewig in der Haut bleiben und es auch nach 6-8 Jahren notch Probleme gibt. Ich weigere much fit, sol he Patienten zu behandeln, das gibt nur Aerger. Da muss man schon ettliche Jahre ...Herstellerfirma verklagen...Anwender Kane jam niche wirklich was dazu..hatte halt keine Ahnung von Pharmakologie....
Portrait Dr. med. Kai Rezai, Institut für ästhetische Dermatologie Münster, Kornelia Brüske-Bourscheid; Dr. med. A. Jansen-Baumann, Münster, Hautarzt (Facharzt für Dermatologie)
Dr. Rezai  sagt am 03.02.2016
Ich habe selten so unqualifizierte Aussagen gehört. Hyaluronidase zerstört die Dermis? Seit 20 Jahren 500-1000 Ampullen im Jahr??... Nur gute Mittel etc...... Ich habe hier gerade eine Patientin mit Problemen nach Juvederm 4. Und das ist bekanntlich ein gutes Mittel. ALSO alles mal ein wenig seriöser bitte! Wir sind hier nicht auf dem Jahrmarkt! Und Angeber brauchen wir hier auch nicht!
 
giolina71  sagt am 03.02.2016
Hallo Herr Dr. Rezai, habe die Aussage der Dame eh nicht ernst genommen nicht nur die Aussagen auch die Rechtschreibung lässt zu wünschen übrig...und von Massagen und warm und kalt wird das Problem nicht gelößt
Liebe Grüße
 
MSPW2  sagt am 04.02.2016
Leider schreibe ich oft so schnell, dass sich Fehler einschleichen, durch das Schreibprogramm des Ipads, bitte um Entschuldigung. Leider sind tatsächliche oft nur mechanische Manipulationen von Erfolg gekrönt. Durch Cortison wird die Haut noch dünner, und das "Granulom" z.b. wird noch deutlicher sichtbar. Hyaluronidase zerstört in der Tat die Dermis, da die Dermis ja zum größten Teil aus HS besteht, ich haben leider schon oft große Löcher in der Dermis gesehen durch zu grosse Dosen der Hyaluronidase. Oder bei einer Augmentation der Tränenrinne mit anhaltenden massiven Schwellungen wurde wöchentlich Hyaluronidase eingesetzt, Ergebnis war, dass die Haut so dünn war, dass auch nicht mehr operativ eine Verbesserung hergestellt werden könnte, um nicht ein Ektropium zu produzieren.
Oft haben Patienten vor längerer Zeit "minderwertige" Produkte gespritzt bekommen, an deren Namen sie sich nicht mehr erinnern können. Ich lasse dann eine Stanze nehmen, es wird eingeschickt an ein Institut mich Essen, ist allerdings schon lang her, dass ich das machen müsste, deshalb kann ich Ihnen leider den Namen des Instituts oder Klinik nicht mehr nennen. Es wurde exakt das Produkt mit entsprechenden Zusatzstoffen ermittelt. Ist allerdings fast 10 Jahre her, weil ich bisher keinerlei Probleme mehr hatte. Wie Sie wissen, ist auch BDDE bis zu 6-8 Jahren nachweisbar, und dann kommt es auf die Technologie der HS an, wieviel Reste von BDDE enthalten sind....ich selber hatte leider mit Revanesse, was ich nur probiert hatte, vor etwa 10 Jahren massive residierende Schwellungen, die nach etwa 6 Jahren verschwunden waren. Nach langem Suchen hatte ich damals eine Silikonverbindung als Vernetzungsmittel entdeckt. Meist sind derartige Probleme nach etwa 6 Jahren behoben, was der Halbwertszeit des BDDE oder des Vernetzungsmittels, aber auch der Zusatzstoffe wie Dextranomere und Miilchsäuren sind erst nach einigen Jahren abgebaut. Ich habe zwei Patientinnen, denen Viscontour und Sculptra in die Lippen gespritzt worden war, es ist viel besser geworden, aber immer sind noch Irritationen da, sofort beim Spritzen schwellen die Lippen immer noch massiv an, die Schwellung hält aber nur noch 1-2 Stunden, insofern ist Besserung auch nach 6-8 Jahren eingetreten. Nach meinen Erfahrungen und Austausch mit einigen Kollegen in der Tat: nur mechanische und physikalische Manipulationen waren von Erfolg gekrönt. MfG SB

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