6 Wochen postoperativ asymmetrische Brüste und unterschiedliche Form

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Schmetterling81  fragt am 03.02.2019
Hallo,
ich hatte vor 6 Wochen eine Brustvergrößerung mit runden Implantaten der Marke Polytech unter dem Muskel. Links wurden 400 ml und rechts 450 ml eingesetzt. Die rechte Brust ist schon sehr gut abgeschwollen.

Nur die linke Brust macht von Anfang an Probleme. Ich hatte nach der OP starke Hämatome und musste aufgrund meiner erhöhten Nachblutung 3 Tage die Redondrainagen behalten. Während der OP hätte ich auch sehr geblutet und ich solle noch mal zum Hausarzt gehen um eine Gerinnungsstörung auszuschließen.


Mein Problem ist, dass die linke Brust immer
noch nicht, nicht mal ein bisschen, abgeschwollen ist. Sie spannt auch stark und ist im Dekolletébereich immer noch sehr geschwollen und auch ist meine linke Brust höher als die Rechte. Mein PC meint, dass es einfach noch ein bisschen dauern kann, bis sich die Schwellung bei mir abbaut.
Aber so lange?

Er meinte auch, dass er mir nicht versprechen kann, dass die Schwellung oberhalb der Brust, bedingt durch ein evtl. Hämatom unter Brust, weg geht. Und das man evtl. erst im April ein Ergebnis sehen kann und dann erst, bei Bedarf, korrigieren kann. Es ist halt kein schönes Ergebnis.
Ich dachte schon daran, dass das linke Implantat nach oben gerutscht ist, weil die Schwellung hauptsächlich oben ist.


Der PC meint, das wäre unwahrscheinlich. Kann es sein, dass die Implantattaschen falsch gemacht wurden? Woran kann man es erkennen?
Da ich immer wieder im Forum lese, dass man ein Ultraschall bei v.a. ein Hämatom macht und mein PC nichts unternimmt, möchte ich mir eine Zweitmeinung einholen.
Ist es wirklich noch zu früh für eine erneute Op? Muss ich jetzt ein halbes Jahr warten, bis die Schwellung weg ist? Es ist für mich ein schlimmes Ergebnis.
Ich kann meine Brüste nicht mehr im Spiegel anschauen.

Über eine Hilfe würde ich mich sehr freuen.
Und kennt jemand einen Brustspezialisten für Korrekturen im Norden?
Portrait Dr. med. Gerrit Reppenhagen, Privatpraxis im Ruhrgebiet Dr. med. Gerrit M. Reppenhagen, Ruhr-OP, Mülheim an der Ruhr, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Chirurg (Facharzt für Chirurgie)
Dr. Reppenhagen  sagt am 03.02.2019
Hallo Schmetterling,
drei Tage Redondrainage bei normaler Brustaugmentation spricht schon per se für eine Nachblutung.
Wenn die Drainagen mehr als 200cc gefördert haben, sollte man über eine Kontrolle der Blutungsquelle nachdenken.
Jetzt ist dies natürlich zu spät.
Ein Ultraschall ist jetzt wichtig, um ggf. eine Wundwasserandammlung (Serom) zu punktieren.
Dann könnte man auch etwas Cortison ins Lager spritzen, um den Reizzustand zu reduzieren.
Bitten Sie Ihren PC um diese Kontrolle, zumindest an der noch stark geschwollenen Seite.
Besten Gruß aus dem Ruhrgebiet,
Dr. Reppenhagen

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Schmetterling81  sagt am 03.02.2019
Sehr geehrter Herr Dr. Reppenhagen,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Mein PC meint, ich könnte ein Ultraschall machen lassen bei meiner Frauenärztin , wenn ich möchte, doch hätte es keine Konsequenz.
Er möchte weiterhin zuwarten, wie sich die Brust entwickelt und dann im April noch mal schauen.
Wenn ich jetzt zu meiner Frauenärztin gehe, kann sie, wenn ein Serom vorliegt, punktieren und Cortison spritzen?
Könnte ich Ihnen Bilder zu besseren Beurteilung schicken?
Viele Grüsse
Portrait Dr. med. Gerrit Reppenhagen, Privatpraxis im Ruhrgebiet Dr. med. Gerrit M. Reppenhagen, Ruhr-OP, Mülheim an der Ruhr, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Chirurg (Facharzt für Chirurgie)
Dr. Reppenhagen  sagt am 03.02.2019
Hallo nochmal,
klar Bilder bitte an:
mail@[Link anzeigen]

Die Punktion sollte aber jemand machen, der sich mit Implantaten und Ultraschall auskennt,
um das Implantat nicht anzustechen.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Reppenhagen

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