Erneute Kapselfibrose

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Jenny2603  fragt am 19.06.2019
Hallo, ich bin 28 Jahre und habe mir 2013 die Brüste vergrößern lassen. Lage ist über dem Brustmuskel.

2014 bekam ich auf der linken Seite eine Kapselfibrose die ich 2015 operieren ließ. Dabei stellte man fest, dass es sich um Baker 3-4 handelte und das Drüsengewebe bereits auch etwas schaden genommen hatte. Sie ist seitdem auch etwas kleiner als die rechte Seite.
Dass das Drüsengewebe weniger geworden ist merkte ich auch, als ich 2017 ein Kind bekam, da die linke Brust viel weniger Muttermilch produzierte.

Vor einigen Tagen habe ich nun bemerkt, das nun die rechte Seite eine Verhärtung aufweist und leicht verformt ist, je nach Bewegung. Ich bin ziemlich verzweifelt darüber, da ich auch schon ein leichtes Fremdkörpergefühl habe, aber eigentlich das Geld zu operieren fehlt. Dennoch werde ich mich in Kürze wieder bei meiner Plastischen Chirurgin vorstellen.

Nun zu meiner Frage, kommen die Fibrosen vielleicht durch die Implantatlage? Macht es Sinn ggf. beide Implantate zu wechseln um die Lage zu ändern? Ich habe texturierte Implantate, nun habe ich gelesen es gibt auch welche mit Schaumstoff (?) Beschichtung, bei denen die Kapselfibrose Rate geringer sein soll. Hat jemand Erfahrungen, ob dies sinnvoll ist?
Ich möchte, soweit wie es mit möglich ist, auf jeden Fall eine weitere Kapselfibrose verhindern.

Liebe Grüße
 
Risiken_brust...  sagt am 28.06.2019
Informiere Dich ausführlich bevor du tauscht. Vielleicht schon mal ws von den gesundheitlichen Risiken von Implantaten gehört.

Dazu gibt es mittlerweile eine Homepage und eine geschlossne Facebook Gruppe

Google mal Risiken von Brustimplantaten

Facebook Risiko Brustimplantate vorher und nachher
Portrait Dr. med. Mark A. Wolter, Tätigkeitsschwerpunkt: Ästhetisch-plastische Chirurgie, Berlin, Chirurg (Facharzt für Chirurgie)
Dr. Wolter  sagt am 03.07.2019
hallo jenny.
die pu schaum Implis machen tatsächlich kaum - und auf jeden fall deutlich weniger - kf als "normale" implis. gerade bei wiederholter kf halte ich sie daher für sehr sinnvoll. ausserdem würde man heute auch zu der lage unter dem großen Brustmuskel wechseln. da ich ihren Befund nicht kenne, kann ich nicht sagen ob es bei ihnen gründe für eine andere Behandlung gibt, meist ist diese allgemeine Vorgehensweise aber sinnvoll.
ihre Chirurgin wird sie aber sicher gut dazu beraten können und ggf. sollten sie sich noch eine 2. Meinung von einem auf bvs spezialisierten Chirurgen in ihrer nähe einholen.
Mit freundlichen Grüßen

Dr. Wolter Berlin/Zürich

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