Zahlt Operation Krankenkasse?

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werner  fragt am 29.09.2006
Ich leide seid der pubertät unter der weit verbreiteten gynäkomastie.

ich bin 21 jahre alt und bin azubi im zweiten lehrjahr, das bedeutet dass ich nicht über hohe liquidität verfüge.

ich möchte diesen eingriff der brustkorrektur jedoch auf jeden fall durchführen lassen. wenn es irgendwie möglich wäre, würde ich mih über eine preiswerte lösung oder unterstützungsmöglichkeiten der krankenkasse sehr freuen.

habe ich eine chance, dass mich die krankenkasse dabei unterstützt?
Portrait Dr. med. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Bodo  sagt am 25.11.2006
Vielen Dank für Ihre Anfrage.
Die operative Behandlung der Gynäkomastie wird oft von der Krankenkasse übernommen, speziell bei ausgeprägtem Brustansatz hat man eine gute Chance. Es wird normalerweise vorher (vom Hausarzt) der Hormonstatus bestimmt und eine Ultraschalluntersuchung der Hoden durchgeführt um auszuschließen, dass eine krankhafte Veränderung besteht. Wenn dies nicht der Fall ist muss man bei der Krankenkasse eine Kostenübernahme beantragen (am Besten durch ein Attest von Ihrem Arzt). Die entscheiden dann, ob es in Ihrem Fall medizinisch notwendig oder eine reine Schönheitsoperation ist.
Die Kosten für eine Operation hängen von der Art der Operation ab (ob man durch Absaugung behandeln kann oder ob zusätzlich ein Hautüberschuß besteht, der entfernt werden muss), und ob mann ambulant oder stationär operiert. Ich führe meistens eine Liposuction des Drüsenkörpers ambulant in Tumeszenz-Anästhesie durch. Die Kosten liegen zwischen 1.900 und 3000€, ich und viele andere Operateure bieten auch Ratenzahlung an.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Frucht
 
lisok  sagt am 18.05.2010
Ich habe durch die Magenbaypass OP, die ich selber zahlte über 40 kg
übernommen. Und nun hängt die Haut an meinen Oberarmen sehr viel und
entzündet sich regelmäßig.
Meine Frage wäre ob die Krankenkasse eine Oberarmstraffung übernehmen würde, und an wenn ich mich in so einem Fall wenden kann.
Habe bereits mehrere Krankenhäuser in der Umgebung kontakriert doch die arbeiten alle leider nicht mit Kassen.
Portrait Dr. med. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Bodo  sagt am 30.05.2010
Hallo Ilisok,

jeder Arzt der eine Kassenzulassung hat kann die OP über die Krankenkasse abrechnen. Man muss zunächst einAntrag auf Kostenübernahme stellen, Oberarmstraffungen werden aber meistens nicht von der Krankenkasse übernommen.

Plastisch-Chirurgische Abteilungen in Krankenhäusern sollten alle über die Kasse abrechnen können (außer Privatkliniken), unter www.dgprä[Link anzeigen] sollten Sie eine Klinik oder PC in Ihrer Nähe finden. Der kann dann ein (meist kostenpflichtiges) Attest schreiben.

Alles Gute

Dr. J. Frucht
 
Dennisso  sagt am 25.06.2010
Hallo,

Erstmal stelle ich mich mal vor: Ich heiße Dennis und bin 16 Jahre alt. Ich denke mal, dass ich Gynäkomastie habe und ich trainiere seit 4 Jahren im Fitness Studio und habe sogar regelmäßig Kampfsport getrieben. Sagen wir mal, der Artz überweist mich zu einem Chirurgen und würde die Krankenkasse das übernehmen, obwohl ich 16 bin?
 
hnkjhkjl  sagt am 09.07.2010
Hey,
ich denke, sie werden es nicht uebernehmen. Du musst dir hoechstwahrscheinlich anhoeren, dass du warten solltest und sich die Gyno im Laufe der Jahr zurueckbildne kann.

Das war meine Erfahrung. Ich denke, du muesstest dich noch gedulden.

lg
 
mausi2188  sagt am 23.07.2010
hallo

ich habe vor 2jahren ein kind bekommen und auch schon etwas abgenommen aber meine haut bildet sich leider nicht zurück betroffen davon sind

bauch, oberschenkel und brust

ich fühle mich damit nicht mehr wohl und möchte endlich ein normales leben führen können
übernimmt die krankenkasse solche kosten
Portrait Dr. med. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Bodo  sagt am 27.07.2010
Hallo mausi 2088,

es kommt auf die Menge der Haut an, aber normalerweise übernimmt die Krankenkasse die Kosten dafür nicht, weil es in der Regel ein rein optisches Problem ist und keine Krankheit.

Im zweifelsfall lassen Sie sich von einem kompetenten Arzt in Ihrer Nähe beraten, falls es so viel Haut ist, dass dadurch Entzündungen der Haut in den Umschlagsfalten entstehen oder es andere "körperliche Beschwerden" dadurch gibt kann man einen Antrag bei der Krankenkasse stellen.

In der Regel übernimmt die Krankenkasse aber Hautstraffungen leider nicht.

Alles Gute

Dr. J. Frucht
 
Dennis1989L  sagt am 31.07.2010
Hallo,

Ich heiße ebenfalls Dennis, bin 20 Jahre alt und leide seitdem ich 15 bin an einer einseitigen Gynäkomastie links. Ich habe schon bei der Krankenkasse die Kostenübernahme beantragt. Sie wollte von mir eine Foto-Dokumentation, eine Ultraschall-Untersuchung und die Hormonwerte bzw. Untersuchung vom Urologen. Bei der Ultraschall-Untersuchung bekam ich das Ergebnis, dass meine Gynäkomastie nur aus Fettgewebe besteht und sie deswegen nicht zahlen wollen. Ich leide sehr stark darunter und habe psychische Probleme dadurch. Es hat ganze 5 Jahre gedauert biis ich jemanden von meinem Problem erzählt habe. Selbst meine Mutter habe ich es die ganzen Jahren über verheimlich bzw. versteckt. Ich war auch die gesamt Zeit nicht einmal im Freibad oder habe sonst irgendwo mein T-Shirt ausgezogen. Ich weiß echht nicht mehr weiter. Ich bin ca 1.93 groß, wiege 89kg und bin sportlich gebaut, deswegen fällt die angeschwollene Brust sehr auf. Meine Frage an Siw wäre jetzt: Was kann ich tun, dass die Krankenkasse eine OP bezahlt? Oder gibt es da keine Möglichkeit? ich bin Schüler bzw. bald Student und kann mir die Operation nicht selber leisten. Ich habe psychisch gesehen ein echtes Problem damit und möchte es so schnell wie möglich behandeln lassen.

Danke im Vorraus für Ihre Antwort.

Lg
Dennis
Portrait Dr. med. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Bodo  sagt am 31.07.2010
Hallo Dennis,

wenn die Kasse die Kostenübernahme abgelehnt hat kann man nochmal Einspruch einlegen, ansonsten bleibt nur der Weg über einen Rechtsanwalt die OP bei der Kasse einzuklagen....da würde ich das Geld aber lieber sparen und die OP selbst bezahlen, sonst geben Sie viel Geld für Ihren Anwalt aus, es zieht sich teils über Jahre hin und der Erfolg ist auch nicht sicher.

Wenn Sie in psychologischer Behandlung wären kann man es über ein psychologisches Gutachten probieren.

Wenn die Brust aus Fettgewebe besteht kann man dies in dr Regel gut durch absaugen behandeln, das geht gut in örtlicher Betäubung. Und wenn es nur einseitig ist liegen die Kosten da nicht so hoch ( bei mir würde es etwa 1200€ osten), ich denke Sie sollten, wenn es Ihnen so wichtig ist, dafür sparen.

Alternativ bleibt Ihnen sonst noch mal bei der Krankenkasse nachzufragen, am besten persönlich mit Ihrem Berater sprechen und Ihre Probleme solane vortragen, bis der Beraer oder die Kasse sich vieleicht doch irgendwann überreden lässt......

Ganz viel Glück und herzliche Grüße

Dr. J. Frucht


 
woww  sagt am 01.08.2010
Ich bin 17 und hab das gleiche Problem. Ist das auf die Pubertät zurückzuführen oder ist es eine Krankheit. Dabei haben meine Brustwarzen die Größe, die ungefähr einer 2 Euro Münze entspricht. Bin 1,78m groß und wiege 72 kg. Kann es auch sein, dass es am Gewicht liegt. Bitte eine Antwort

MfG
 
Manni1946  sagt am 17.08.2010
Wegen einer Herzkrankheit bin ich auf das Medikament Spironolacton
angewiesen. Durch die Nebenwirkung hat sich eine echte Gynokomastie
entwickelt. Alle Untersuchungen haben ergeben, das sich das Brustdrüsengewebe extrem vermehrt hat und es dadurch zur Bildung einer
weiblich wirkenden Brust kommt. Auf Grund der KHK und einer Schädigung des Herzmuskels will da keiner ran zur OP. Es gibt ein Medikament welches die Krankenkasse auf Grund des Preises nicht bezahlen will.Inspra 20 Tabletten zu 60€. Muss die Krankenkasse das bewilligen? Die Brust geht wohl nicht weg, jedoch würde sie nicht weiter wachsen und damit wäre ich schon zufrieden. Ich bin Rentner
64 Jahre alt und bei 1.83 Körpergrösse 81 kg schwer.

Portrait Dr. med. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Bodo  sagt am 29.08.2010
@ woww: ja, eine Gewichtsreduktion führt meist zu einer Ver-
besserung der Gynäkomastie, da das Fettgewebe an der Brust
weniger wird. Bei einer echten Gynäkomastie würde aber das
Drüsengewebe zurückbleiben, sodass die Brust trotzdem nicht
ganz flach wird! Aber es wird meist besser!
@ Manni 1946: wenn bei Einnahme von Spironolacton Nebenwirkungen auftreten kann Ihr Arzt ( Kardiologe oder Internist)
Ihnen auch ein anderes Medikament wie z.B. Inspra aufschreiben.
Das hat evt. andere Nebenwirkungen, daher muss das schon Ihr Internist oder Kardiologe beurteilen, ob es in Ihrem Fall möglich ist.
Reden Sie mit Ihrem Arzt darüber, wenn er ein Medikamentenwechsel für nötig hält muss die KK es bezahlen.
Ob es als NW nicht Au h eine Gynäkomastie begünstigt kann ich allerdings nicht beurteilen!
Alles Gute
Dr. Juliane Frucht
 
Swimmy  sagt am 04.09.2010
Hallo zusammen,

möchte euch hier den Ablauf zur Beseitigung eurer Gynäkomastie zeigen. Ich habe selbst das Problem und heute den Brief meiner KK. (DAK) bekommen, dass alle Kosten in voller Höhe übernommen werden. Kurz zu meiner Person bin 24 Jahre 1,78m 85kg und leide unter der Gyno seit der Pubertät. Vor ca. drei Jahren (21) habe ich erstmals einen Arzt aufgesucht. Damals war ich noch gut beieinander 1,78 und 112 kg. Er bot mir eine Op für rund 3200 Euro an doch er meinte, dass ich mein Körpergewicht reduzieren und es mit einer Diät als erstes versuchen sollte. ich habe zu diesem Zeitpunkt dann mit meiner Ernährungsumstellung (Ätkins) begonnen die mich bis zum heutigen Tage begleitet ich habe bisher (auch mit längeren Pausen 2-3Monate) mit der "Diät" rund 27Kg an Gewicht verloren was mich schon ein wenig stolz macht aber leider hat es so gut wie garnichts am wesentlichen Problem geändert. Also bin ich Anfang März zu meinem Hausarzt...

(ich könnte das ganze hier sehr ausführlich und genau beschreiben aber ich erspar euch die Einzelheiten)

Fangen wir an:

1.) Hausarzt aufsuchen er sollten dann eine Üw. (Überweisung) zu einem Ärztlichen Psychologen ausstellen!
2.) beim Psychologen (IST ABSOLUT DER WICHTIGEST BEFUND FÜR DIE KK.) müsst ihr ein erhebliches Schamgefühl und ein großen Leidensdruck vermitteln.... (wenn ihr das Problem habt, dann ist das sowieso klar) -->Üw. zum Radiologen (Mammographie)
3.) Ausschließen von Brustkrebs ( Mammographie) Radiologe
4.) Ausschließung von Hodenkrebs und Blutabnahme für den Hormonstatus) Urologe
5.) Die Krankenkasse anrufen und die Nummer vom Medizinischen Dienst geben lassen
6.) Den Medizinischen Dienst bitten eine Liste von Chirurgen die eine Gyno. Op. durchführen können zu zu schicken.
7.) Den Chirurg mit allen Attesten und Befunden aufsuchen --> Kostenvoranschlag erstellen lassen
8.) Kostenvoranschlag mit allen Attesten und Befunden sowie Röntgenbilder, vor-, und nachher Bilder (evtl. vom annehmen) an die KK. zur Kostenübernahme schicken!

Bsp.: Anschreiben KK.

Antrag auf Kostenübernahme (Gynäkomastie)

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhalten Sie alle Ärztlichen Unterlagen sowie den Kostenvoranschlag von Herrn Dr. XY
usw....

dann warten...
...und hoffen, dass es klappt !!!

das ganze hat bei mir von Anfang März bis heute ('Sep) gedauert. Ende Sep. Anfang Okt. werde ich die Op. machen. Freu mich total drauf!!!!

Hoffe es ist dem einen oder anderen eine Hilfe, denn ich habe einige Zeit im Netz verbracht!!!!

Euer Swimmy
Portrait Dr.med. Robinson Ferrara, robinson-esthetics, Am Westpfalzklinikum GmbH Kirchheimbolanden, Kirchheimbolanden, Gynäkologe (Facharzt für Gynäkologie)
Dr.med. Ferrara  sagt am 04.09.2010
Guten Morgen swimmy!

Herzlichen Glückwunsch!
Wer sich so bemüht, gehört auch belohnt!
Klasse.
Wünsche Ihne alles Gute für die Op und machen Sie weiter so.

Eine schönes sonniges Wochenende
Ihr
Dr. Robinson FERRARA
[Link anzeigen]
 
luana87  sagt am 29.09.2010
Hallo,
bin 23 Jahre als und leide seit meinem 16 lebensjahr an einem Lipödem...näher beschäftigt habe ich mich mit dieser krankheit erst im jahre 2008. Dort finden auch die ganze probleme an...ich wollte nicht mehr raus usw. Letztes Jahr bin ich in Darmstadt zu einem arzt der sich mit dieser krankheit beschäftigt und er hat mir gesagt dass eine liposuktion das beste für mich ist da ich es schon mit der kompressiontherapie und der lymphdrainage versucht habe aber nichts geholfen hat.jetzt habe ich einen antrag auf kostenübernahme gestellt wurde mir natürlich abgesagt ...aber ich habe schon gleich widerspruch eingelegt...ich werde nicht aufgeben ich weiß dass es ein langer weg ist...aber was meinen sie wie würden meinen chancen stehen ? wird die krankenkasse meine kosten übernehmen?
Portrait Dr. med. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Bodo  sagt am 24.11.2010
Hallo Luana87,

die Liposuction beim Lipödem ist bei der Krankenkasse leider nicht als Verfahren "anerkannt", auch wenn sehr viele wissenschaftliche Studien belegen, dass es zu einer deutlichen Verbesserung führt.
Hier in Berlin hab ich es nach vielem hin und her inzwischen bei drei Patienten geschafft, dass die Kasse die Koasten übernimmt.
Evt. können Sie Ihren Arzt bitten, dass es Ihnen wissenschaftzliche Fachartikel nennt (oder selbst unter [Link anzeigen] suchen), sodass Sie der Krankenkasse diese nennen können.

ES ist leider noch nicht sehr verbreitet (auch unter Medizinern nicht), dass die Fettabsaugung Nutzen und Heilung bringen kann!!
Weiter probieren!! Ich drücke die Daumen,

herzliche Grüße Dr. Juliane Bodo
Portrait Dr.med. Robinson Ferrara, robinson-esthetics, Am Westpfalzklinikum GmbH Kirchheimbolanden, Kirchheimbolanden, Gynäkologe (Facharzt für Gynäkologie)
Dr.med. Ferrara  sagt am 24.11.2010
Hallo Luana!
Auch ich kann aus Erfahrung berichten, dass ich nach Antragstellung eine Kostenübernahme für Liposuction bei Lipödem durch die Krankenkasse erwirkt habe.
Es ist wie mit allen anderen Operationen, die aus ärztlicher Sicht als notwendig eingestuft wird aber von den Krankenkassen doch sehr unterschiedlich gehandhabt wird immer ein Versuch.
Also bleiben Sie dran.
Einen schönen Tag wünscht
Dr. Robinson FERRARA
[Link anzeigen]
 
GynaKid  sagt am 26.12.2010
Hallo,
ich bin 20Jahre alt, 1,75m groß,75kg schwer und habe Gynäkomastie seit ich mein 15. Lebensjahr erreicht habe. Früher hat es mich nicht gestört das T-Shirt auszuziehen, aber die Stellen an der Brust wurden immer größer... trotz konstantem Gewicht. Ich studiere zurzeit und leider fehlt mir auch das Geld, um eine Operation zu bezahlen.Ins Schwimmbad gehe ich schon lange nicht mehr...Mein kleiner Bruder hatte das selbe Problem. Bei ihm wurden die Kosten von der Bundeswehr übernommen. WIE hoch liegen die Chancen bei Anträgen auf OP zur Entfernung dieser Krankheit ? Inwiefern kann man die vom Bund übernommene OP von meinem Bruder ins Verfahren einbringen ?

Danke.
Gruß GynaKid
Portrait Dr. med. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Berlin, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Bodo  sagt am 03.01.2011
Hallo Gynakid,

Ob der Bruder die OP bezahlt bekommen hat ist für Ihre OP nicht ausschlaggebend, da hier keine erbliche Krankheit vorliegt.
Ob die KK Ihre OP bezahlt hängt davon ab, ob bei Ihnen wirklich eine Gynäkomastie vorliegt, und nicht nur eine Vermehrung des Fettgewebes der Brust ( Lipomastie), das kann man im Ultraschall nachweisen.
Lassen Sie sich am Besten von einem PC in Ihrer Nähe beraten, der kann auch beurteilen, ob die KK ggf. die Kosten tragen wird und Ihnen ein Attest für die KK erstellen.

Ich wünsche Ihnen dafür schon mal viel Erfolg,

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Juliane Bodo

Portrait Dr.med. Robinson Ferrara, robinson-esthetics, Am Westpfalzklinikum GmbH Kirchheimbolanden, Kirchheimbolanden, Gynäkologe (Facharzt für Gynäkologie)
Dr.med. Ferrara  sagt am 03.01.2011
Hallo Gynakid!
Auf jeden Fall sollten Sie es versuchen, dass dieKK die Kosten für diese OP übernimmt.
Ich würde auch durchaus in meinem Schreiben an die KK erwähnen, dass der Bruder diese OP vom Bund übernommen bekommen hat.
Sie haben nichts zu verlieren.
Dann ist wiederum die KK am Zug.
Stellen Sie sich bei einem PC vor, der Ihnen ein Attest ausstellt und Bilder machen kann. Dieses reichen Sie dann zusammen bei Ihrer Kasse ein.
Einen schönen Tag
wünscht
Dr. Robinson FERRARA
[Link anzeigen]
 
frankl  sagt am 08.03.2011
Hallo, ich bin 17 Jahre alt, 1.75m groß und wiege ca.85kg. Ich leider sehr unter der Gynakomastie. Ich hatte auch mal abgenommen, dort waren aber keine sehr starken Veränderungen zu sehen. Was kann ich jetzt tun? Ich habe in 3 Wochen einen Termin beim Endokrinologen. Ist das ein richtiger Schritt?! Oder was sollte ich noch tun? Bitte hilft mir.
 
frankl  sagt am 08.03.2011
Außerdem bin ich noch bei einer Jugend-Psychotherapeutin in Behandlung!
 
frankl  sagt am 08.03.2011
Außerdem bin ich noch bei einer Jugend-Psychotherapeutin in Behandlung!
Portrait Dr.med. Robinson Ferrara, robinson-esthetics, Am Westpfalzklinikum GmbH Kirchheimbolanden, Kirchheimbolanden, Gynäkologe (Facharzt für Gynäkologie)
Dr.med. Ferrara  sagt am 08.03.2011
Hallio frankl!
Das ist definitiv ein guter Schritt.
Endokrinologisch und ob Medikamente, Alk. oder ähnliches im Spiel ist.
Desweiteren gehört auch das Gewebe nochmals abgeklärt.
Ist die Gyn. einseitig oder beidseitig?
Wurde schon irgendeine weiter Abklärung durchgeführt?
Empfehlenswert wäre ein Brustultraschall , eher wenger effektiv einen Mammographie, da eine jugendliche brust meist zu dicht ist und keine verwertbaren Ergenbisse ergibt.
Alles zusammen und eine Emp von einem Arzt der gynäkomastien operiert als Antrag an die KK ( MDK).
eine schönen Nachmittag wünsche ich Ihnen
Ihr
Dr. Robinson FERRARA
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