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Könnte eine schiefe Nasenscheidewand Ursache einer gelegentlich unkontrolliert tropfenden Nase sein?

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mahat  fragt am 20.08.2007
Im Frühjahr 2006 bin ich durch meinen HNO-Artzt darauf hingewiesen worden, dass meine Nasenscheidewand ziemlich schief steht. Die Kosten einer Operation würde meine private Krankenkasse übernehmen, doch stünde es mir selbstverständlich frei auch weiterhin mit diesem "Schiefstand" durchs Leben zu gehen.

Da ich das Aussehen meiner Nase liebe, ich mir in der Vergangenheit nie behindert vorgekommen bin und ich einen ABER vor Operationen habe ließ ich das Thema fallen. Allerdings beobachtete ich mich in den vergangenen 1 1/2 Jahren genauer und habe folgende kleinere Behinderungen an mir festgestellt, die m.E. mit dem Schiefstand meiner Nasenscheidewand in Zusammenhang gebracht werden könnten:

1) Unkontrolliertes TROPFEN: Beim Schnupfen (verstopfte Nase) und regelmäßig auch während des Essens (freie Nase) bilden sich an meiner Nasenspitze Tropfen, die sich durch kräftiges Luft holen durch die Nase NICHT "hochziehen" lassen. Entweder erreiche ich die Nase rechtzeitig mit einem Taschentuch, oder aber der Tropfen landet auf dem Boden, meiner Kleidung, dem Tisch oder... im Essen!
Es sind klare Tropfen, einfach nur Salzwasser.

2) Beim kräftigen LUFT HOLEN durch die Nase schmiegt sich mein linker Nasenflügel an und geht "zu", so daß ich nur durch das rechte Nasenloch Luft bekomme. Gleichzeitig spüre ich, wie sich meine Ohren "schliessen". Danach gilt es dann: Nase zuhalten und durch diese versuchen auszuatmen, so dass die Ohren wieder "frei" werden (Druckausgleich durch Eustachi-Röhre).

3) Beim kräftigen AUSATMEN durch die Nase im Stand (Kopf leich nach vorn geneigt) spüre ich einen kräftigen Luftzug am rechten Unterarm und der rechten Hand. Den Luftstrom aus dem linken Nasenloch kann ich hingegen nur noch in einem Abstand von 10cm als zarten Hauch auf meinem Handrücken wahrzunehmen.

4) Beim JOGGEN ist mir erst nach meinem oben geschilderten HNO-Besuch aufgefallen, dass ich unbewußt meine Nasenflügel geöffnet halte, um beim Einatmen Luft zu bekommen. Sobald ich meine Nasenflügel entspanne, treten die unter (2) geschilderten Symptome auf.

In den latzen 4 Jahren habe ich meine sportliche Betätigung kontinuierlich auf jetzt dauerhaft 3 x 2,5-3 Stunden pro Woche gesteigert. Gelegentlich mache ich auch 4-5mal pro Woche Sport. Ich frage mich nun ernsthaft, ob eine Operation die oben genannten Schwierigkeiten beseitigen kann und darüber hinaus mir mehr Energie für zukünftige sportliche Aktivitäten (insbesondere Ausdauersport) verleihen könnte?
Portrait Dr. Dr. med. Matthias Siessegger, aesthetische medizin koeln, Köln, Mund-Kiefer-Gesichtschirurg (Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie), Kosmetische Chirurgie, Ästhetische Medizin, Plastische Gesichtschirurgie
Dr. Dr. Siessegger  sagt am 20.08.2007
Guten Tag,

trotz Ihrer peniblen und sehr ausführlichen Beschreibung Ihrer Symptome wird kein Weg daran vorbei führen, dass Sie sich erneut einem Kollegen, am besten der HNO, zur Untersuchung vorstellen.

Tendenziell und wirklich unverbindlich sehe ich eigentlich keinen klaren Grund, der eine Operation notwendig macht, aber letztlich ist das nur in der Untersuchung richtig einzuschätzen.

Nasentropfen, Nasenflügelbewegungen sind bei voller Leistungsfähigkeit und ohne weitere Einschränkungen für mich nicht zwingend eine OP-Indikation.

Es tut mir leid, Ihnen keine eindeutigeren Entscheidungshilfen mitteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dr. M. Siessegger
Portrait Dr. med. Jürgen Marsch, Arzt befindet sich im Ruhestand, Bitte wenden Sie sich an Dr. Holger Marsch, Praxisklinik im Girardet-Haus, Essen, Essen, HNO-Arzt, Facharzt für HNO (Hals, Nase, Ohren)
Dr. Marsch  sagt am 20.08.2007
Hallo,
die genannten Beschwerden sind wahrscheinlich durch die Nasenscheidewandverbindung verursacht! allerdings bedarf es einiger Untersuchungen (Nasenendoskopie, Allergie-Test, ggf. Rö-Untersuchung etc.), um den Zusammenhang sicher beurteilen zu können. Im übrigen kann eine behinderte Nasenatmung gehäuft zu Infekten und auf Dauer auch zu brochitischen Problemen führen.
Konsultieren Sie bitte nochmals Ihren HNO-Arzt.
MfG
Dr. Marsch
Ul-Moeckel  sagt am 20.08.2007
Lieber Patient,
eigentlich ist dies ja ein Forum für Fragestellungen bzgl ästhetischer Probleme, aber dennoch!
Nein, ein "Tropfen" der Nase hat sicher andere Ursachen als eine schiefe Nasenscheidewand; die haben nämlich ca 80 Prozent aller Menschen in unterschiedlichem Ausmaß, und bei denen tropft die Nase auch nicht! Abgesehen davon hätte ja Ihre Nase dann auch schon früher tropfen müssen, denn die NSW hat sich ja nicht erst im Laufe des Lebens verbogen (es sei denn Sie hatten ein Trauma der Nase).
Tropfen ist ein Symptom der Schleimhaut und kann verschiedenste Ursachen haben, von Allergie bis zu einer chronischen Entzündung der Nebenhöhlen etc.
Eine einseitige Nasenatmungsbehinderung kann, muss aber nicht ein Problem der Nasenscheidewand sein, denn es spricht hier vieles nach Ihrer Schilderung für eine Störung im Bereich der vorderen Nasenklappe, die insbesondere bei forcierter Inspiration, also Einatmung auffällig wird. Hierzu kann die Nasenscheidewand natürlich beitragen.
Aber abschliessend möchte ich mich der Meinung des Kollegen Siessegger völlig anschliessen, alle genannten Symptome und der von Ihnen geschilderte geringe Leidensdruck stellen für mich keine Indikation für einen operativen Eingriff dar.
Mit freundlichen Grüssen
Ihr Ulrich Möckel
 
DarkZoarces  sagt am 19.02.2011
Hallo, ich bin ein ein 16 jähriger schhüler und heiße Christian ich habe jetzt ca. seit 2 1/2 monaten dsas problem das ich husten muss mit viel schleim im petto zuerst hatte ich lungen problem bronchitis und so dann nasennebenhöhln entzündung ist jetzt weg jetz seit 2 wochen is meine lunge bronchien gesund muss aber immer noch husten mit schleim der im hals ist der artzt sagt das kommt von der nase runter gelaufen und sagt das dass jetz schon chronisch sei nun hab ich aber angst das, dass für immer bleiben könnte da ich leider auch oft rauchen ? Könnt ihhr mir sagen ab das durch den rauch passieren kann ?
Portrait Dr. med. Jürgen Marsch, Arzt befindet sich im Ruhestand, Bitte wenden Sie sich an Dr. Holger Marsch, Praxisklinik im Girardet-Haus, Essen, Essen, HNO-Arzt, Facharzt für HNO (Hals, Nase, Ohren)
Dr. Marsch  sagt am 20.02.2011
Hallo Dark,
Ihre Bronchitis und Nasennebenhöhlenerkrankung sollten durch eine konsequente Behandlung auskuriert werden - in Ihrem Alter ist das Risiko eine Übergangs in eine chronische Entzündung eher gering!
Natürlich ist das rauchen noch ein zusätzlicher Reiz, der die Ausheilung verzögern oder gar verhindern kann! Sie sollten die Gelegenheit nutzen und das Rauchen einstellen!
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Marsch
 
DarkZoarces1  sagt am 20.02.2011
Mhh naja ich hab im letzten text eine etwas schlechte beschreibung meiner erkrankungen gegebn da ich wenig zeit hatte also wie gesagt lunge bronchien sind wieder gesund nur halt dieser schleim ich habe zudem schon glaube seit immer schiefenasenscheidenwand hatte aber noch nie probleme mit schleim und so erst seit dem letzten 2 monaten vorher bestand ja der verdacht eines keuchhusten erst von meiner mutter dann von einem HNO artzt nun soll ich mit 16 1/2 operiert werden nase gerichtet werden der normale kinderartzt hat zu dem gesagt das der schleim chronisch ist wie im letzten text angeführt nun mit dem rauchen is so ne sache wo ich noch lung probleme hatte hab ich wenig manche tage gar nicht geraucht und viel besser wurde es auch nicht ich habe jetzt so vom artzt so ähnlich wie ACC schleimlöer bekommen 3 mal täglich 1 tablette könnte ich dazu auch noch rotlicht oder dampfbad zur schnelleren heilung machen ? Und is der rauch so ein großer nachteil für den heilungsprozess weil hat ja eig. nix mit lunge und so zu tun ?

ich danke ihnen für ihhren letzten beitrag und hoffe auf einen weiter posetiven

mfg: DarkZoarces
 
kati2805  sagt am 20.10.2011
Hallo,
ich habe ein ähnliches Problem wie das oben bereits geschilderte. Meine nase läuft, ich habe schleim im Hals und huste, habe Halsschmerzen, oft Ohrenentzündungen usw. Vor allem da ich leistungssport betreibe und mehrere Tage die Woche ins Schwimmtraining gehe, ist das ein echtes Problem. Nicht nur sind die Symptome nach jedem Training da, sondern ich muss das Training auch oft krankheitsbedingt ausfallen lassen.
Es kommt nun hinzu das ich zur Zeit, den dritten Winter in folge, eine Mandelentzündung, gefolgt von einer Nasennebenhölenentzündung habe. ( Die letzten Jahre kam noch eine Mittelohrentzündung nach - das hoffe ich bleibt mir dieses Jahr erspart) Mein Arzt meinte ebenfalls ich sollte mich wegen einer Korrektur meiner sehr! schiefen Nasenscheidewand bei einem HNO erkundigen. ( Ich kann meistens nur durch ein Nasenloch atmen- dir das andere im Bestfall zu 30-50 % ) Eigentlich bin ich dem Gedanken einer Operation ehr abgeneigt, aber jeden Winter dauer-krank zu sein ist auch kein Zustand. Gäbe es realistische Chancen das sich dies nach einer OP bessern würde? und wie lange dauers es bis die Nase nach so einem Eingriff wieder komplett abgeheilt ist- bzw wie lange ist es geschwollen, muss ein Verband getragen werden oder müsste ich gar eine längere Sportpause machen, wegen Antibiotika oder der Gleichen.
Mit freundlichen Grüssen,
Katharina
Portrait Dr. med. Jürgen Marsch, Arzt befindet sich im Ruhestand, Bitte wenden Sie sich an Dr. Holger Marsch, Praxisklinik im Girardet-Haus, Essen, Essen, HNO-Arzt, Facharzt für HNO (Hals, Nase, Ohren)
Dr. Marsch  sagt am 20.10.2011
Hallo Katharina,
ohne Untersuchung kann ich nur grundsätzlich zu Ihren Problemen Stellung nehmen!
Wenn Sie bei den von Ihnen beschriebenen Beschwerden eine schiefe Nasenscheidewand haben, ist mit einem CT eine Nasennebenhöhlenentzündung unbedingt auszuschließen. Zusätzlich ist natürlich Ihr Schwimmtraining im Chlorwasser ein Dauerreiz für Ihre Nasen- und auch Nasennebenhöhlenschleimhäute.
Sie sollten sich bei einem erfahrenen HNO-Arzt vorstellen!
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Marsch
 
weinstein  sagt am 22.08.2012
Diffuse Gesichtsschmerzen links.
Nasenmuschelvergrösserung, sowie Fensterung der Nasennebenhöhle durchgeführt.
Nasennebenhöhlen sind nun 100% ok.
Kann ev. meine Sattelnase der Grund sein, für das Ziehen in der linken Gesichtshälfte.
Wenn ich vorne auf die Nasenspitze drücke, entsteht sofort eine Entspannung.
Nehme im Moment abends 25mg Surmintil, damit ich normal durchschlafen kann.
Portrait Dr. med. Jürgen Marsch, Arzt befindet sich im Ruhestand, Bitte wenden Sie sich an Dr. Holger Marsch, Praxisklinik im Girardet-Haus, Essen, Essen, HNO-Arzt, Facharzt für HNO (Hals, Nase, Ohren)
Dr. Marsch  sagt am 22.08.2012
Hallo,
Sie sollten unbedingt sich in der Praxis/Klinik vorstellen, wo die Nebenhöhlen-Op durchgeführt wurde! Wegen der unkontrolliert laufenden Nase ist ein NNH-Ct erforderlich, um eine Schädelbasisverletzung auszuschließen.
Dei Sattelnase ist sicher nicht der Grund für Ihr Ziehen in der Linken Gesichthälfte.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Marsch

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