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Interview mit Herr Dr. med. Marian Ticlea

Lesezeit: 3 Min.

Natürliche Brustvergrößerung mit anatomischen Implantaten

Portal der Schönheit: Brustvergrößerungen gehören zu den häufigsten Schönheitsoperationen überhaupt. In welchen Fällen ist eine solche Maßnahme aus ärztlicher Sicht sinnvoll?

Interview mit Herr Dr. med. Marian Ticlea
Interview mit Herr Dr. med. Marian Ticlea
Dr. Ticlea: Im Laufe des Lebens verändern sich Form und Größe der Brüste – zum Beispiel in Folge von Schwangerschaft, Stillzeit sowie Alterung. Aber auch junge Frauen können von einer Brustvergrößerung profitieren. Oft leiden sie unter einer von Natur aus unvorteilhaften Größe der Brust, wenn diese im Verhältnis zum übrigen Körper zu klein ist. Wenn dieses unbefriedigende Körpergefühl zu einer psychischen Belastung führt, ist ein plastischer chirurgischer Eingriff sinnvoll.

Portal der Schönheit: Bei der Vielzahl von angebotenen Implantaten und Operationsmethoden – wie finden Sie da die für eine bestimmte Frau passende Lösung?

Dr. Ticlea: Durch die Kombination mehrerer innovativer Lösungen bei der Brustvergrößerung:

  • die anatomisch geformten Implantate von Allergan,
  • das revolutionäre BioDynamic-System,
  • die fortschrittliche Dual-Multiplan-Technik sowie den Einsatz von Radioplasma.

Portal der Schönheit: Welche Vorzüge haben anatomische Implantate im Gegensatz zu althergebrachten Produkten?

Dr. Ticlea: Es gibt über 250 unterschiedliche Formen und Größen bei den anatomisch geformten Implantaten – so ist für jede Frau garantiert die richtige Lösung für ein natürlich aussehendes Ergebnis dabei. Außerdem sind gerade die Implantate von Natrell-Allergan besonders formstabil; gleichzeitig fühlen sie sich beim Betasten ausgesprochen angenehm und natürlich an. Sie verfügen über eine sehr gute Körperverträglichkeit und sind absolut auslaufsicher.

Portal der Schönheit: Erzählen Sie uns was über das BioDynamic-System. In Fachkreisen wird es durachaus positiv bewertet.

Dr. Ticlea: Das stimmt. Wichtiger ist uns aber noch, dass auch unsere Patientinnen dieses System sehr schätzen. Beim Beratungsgespräch werden alle wichtigen Daten zur Brust (Größe, Gewebe/Haut, Brustkorb etc.) erfasst. Eine speziell entwickelte Software ermittelt auf dieser Basis die für ein natürliches Ergebnis optimale Form und Größe der Brust, sowie einen exakten Operationsplan. Spezielle BH’s mit externen Brustkissen („Sizer“) vermitteln der Frau zusätzlich einen realistischen Eindruck davon, wie ihre Brust künftig aussehen wird.


Portal der Schönheit: Wo genau wird das Implantat bei einer Brustvergrößerung platziert?

Dr. Ticlea: Bei der von uns angewendeten „Dual-Multiplan-Technik“ platziere ich das Implantat zum größeren Teil (ca. 60 bis 90 Prozent) unterhalb des Brustmuskels; der übrige Teil wird unter der Fascie (weißes Bindegewebsband über den umliegenden Muskeln – gerade Bauchmuskeln, schräge Bauchmuskeln und Sägezahnmuskeln) eingesetzt. Diese Methode vereinigt die Vorteile der beiden klassischen Methoden – nur unter dem Muskel bzw. nur unter der Drüse – und vermeidet deren Nachteile.

Portal der Schönheit: Ist eine Brustvergrößerung eine schmerzhafte Angelegenheit?

Dr. Ticlea: Heute nicht mehr. Wir setzen Radioplasma ein, das die Durchführung von besonders schonenden Brustvergrößerungen ermöglicht. Die für das Implantat benötigte „Tasche“ wird mittels Radiowellen sehr schmerzarm geöffnet. Beim Auftreffen auf das Gewebe versetzen die Radiowellen das Wasser in den Zellen in einen plasmatischen Zustand. Dadurch werden Blutungen und Schwellungen weitgehend vermieden, die sonst häufig bei Brustvergrößerungen auftreten. Da das Plasma die frei liegenden Nervenenden verschließt, verspüren die Frauen wesentlich weniger Schmerzen als sonst bei einem solchen Eingriff üblich.

Portal der Schönheit: Wie lange ist eine Frau nach einer Brustvergrößerung außer Gefecht?

Dr. Ticlea: Der Heilungsprozess verläuft wegen des Einsatzes von Radioplasma besonders rasch; mehr als eine Nacht muss die Frau nicht in der Klinik verbringen. Schon nach 24 Stunden kann sie wieder selbst Auto fahren. Bei uns ist es noch nie vorgekommen, dass eine Frau nach drei Tagen nicht ihren üblichen Tätigkeiten nachgehen konnte.

Portal der Schönheit: Das Verfahren ist - zumindest in Deutschland - sehr innovativ. Welche Narkose wenden Sie bei der Operation an?


Dr. Ticlea: Bei der von uns eingesetzten Peridural-Anästhesie handelt es sich um eine besonders schonende Narkose, wie sie z.B. auch zur Linderung von Geburtsschmerzen eingesetzt wird. Nahe den vom Rückenmark weg führenden Nerven eingebracht, nimmt das Betäubungsmittel das Schmerzempfinden und nicht das Bewusstsein. Außerdem wird die Patientin in einen leichten Dämmerschlaf versetzt; sie erlebt die Operation wie in einem angenehmen Schlummer. In der T-Klinik (www.t-klinik.com) verfügen wir über das hoch qualifizierte Fachpersonal, das für diese schonende Narkoseform erforderlich ist.

Portal der Schönheit: Vielen Dank für das interessante Gespräch!

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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