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Alopecia areata und Haartransplantation?

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Alopecia areata und Haartransplantation?
Haartransplantation

Hallo! Mein Freund leidet an kreisrundem Haarausfall, Alopecia areata. Er ist jetzt Mitte 30, und der Haarausfall war vor etwa 10 Jahren akut. Er hat mehrere Stellen ohne Haarwuchs, oben vorne und hinten links sind die größten Stellen. Meine Frage an das Forum: Ist eine Haartransplantation bei dem Krankheitsbild überhaupt machbar und sinnvoll? Kann die Transplantation öfter schiefgehen oder gibt es irgendwie größere Risiken als beim üblichen Haarausfall? Gibt es vielleicht jemanden mit der Störung, Alopecia areata, der schon eine Haartransplantation hatte? Und bleiben Narben zurück? Vielen lieben Dank für Eure Hilfe! Antonia

Alopecia areata und Haartransplantation?
Haartransplantation
Portrait Dr. med. Frank Neidel, Spezialpraxis Haartransplantation, Düsseldorf, Chirurg (Facharzt für Chirurgie)

Guten Tag, danke für die Anfrage. Ihrem Freund kann mit einer Haartransplantation sehr gut geholfen werden. Wenn der kreisrunde Haarausfall länger als 1 Jahr andauert und mit verschiedenen Behandlungen beim Hautarzt nicht geheilt werden konnte, dann handelt es sich um eine sog. ausgebrannte Form der Alopecia areata. Transplantiert man in diese kahlen Stellen Haarwurzeln aus dem Haarkranz, dann wachsen dort wieder dauerhaft Haare. Auch wenn die Alopecia areata wieder akut wird (wovon wir nicht ausgehen wollen), dann sind die transplantierten Areale kaum oder gar nicht betroffen. Sichtbare Narben verbleiben nach der Behandlung nicht. Am besten, Sie konsultieren einen Haartransplanteur, dann kann dieser Sie genau über das weitere Vorgehen informieren.
Mit freundlichen Grüßen! Dr. Neidel

Alopecia areata und Haartransplantation?
Haartransplantation

Guten Tag,
ich würde bei mehreren kleinen Stellen erstmal eine Unterspritzung mit verdünntem Kortison in monatlichen Abständen durchführen. Oft kommt es zu einem Nachwachsen. Die Haarwurzeln sind nämlich durch Immunzellen nur eingeschläfert. Bei einer Haartransplantation besteht immer ein gewisses Risiko, dass die transplantierten Haare auch eingeschläfert werden. Mit längerer Bestandsdauer wird es zwar geringer, aber eine Garantie gibt es nicht. Am besten Sie lassen sich einmal persönlich beraten, was in Ihrer Situation das Beste ist.
MFG, Dr. Finner

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Portrait Dr. med. Frank Neidel, Spezialpraxis Haartransplantation, Düsseldorf, Chirurg (Facharzt für Chirurgie) Portrait Dr. Andreas M. Finner, Trichomed® Praxis für Dermatologie, Ästhetik, Haarmedizin und Haartransplantation, Klinik am Wittenbergplatz, Berlin, Hautarzt (Facharzt für Dermatologie)

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