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Facelift Nebenwirkungen nach Jahren

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Facelift Nebenwirkungen nach Jahren
Gesichtsstraffung, Stirnlift, Halsstraffung

Sehr geehrter Herr Doktor
Ich habe vor genau 10 Jahren ein Facelift in der Schweiz durchführen lassen. Hals und Wangenlifting ohne Stirne. Bis vor wenigen Monaten war alles in Ordnung. Dann bekam ich auf der linken Seite der Wange eine Erhöhung sah aus wie eine Quaddel. War aber nicht rot, sondern nur verhärtet. Beim drücken kommt nur eine wässerige Flüssigkeit heraus und darunter ist es rosa anstatt blutig. Die Eerhöhung -Quaddel- ging erst weg, wenn ich die ganze Flüssigkeit herausgedrückt hatte. = Narben.
Eine Woche später bekam ich das Gleiche auf der rechten Wange und so abwechslungsweise wieder auf der Linken.
Ich bin Kosmetikerin und habe so etwas noch nie gesehen. Es tut auch nicht weh beim drücken wie z.B.
bei Akne, sondern ist gefühllos und bretthart.
Damals vor der OP sagte mir mein Arzt, dass er eben bei den Wangen ein Spezialkleber verwendet welcher sehr teuer sei. Nun vermute ich, dass es Kleberreste sind welche sich nun nach Jahren
zusammenballen, denn komischerweise treten diese Hauterhöhungen nur auf dem Wangenbereich auf.
Könnte es sein, dass dieser Kleber aus irgendeinem Kunststoff besteht, welcher sich nicht abbauen lässt?Kann man das irgenwie herausfinden?
Was glauben Sie was es sein könnte und welche Möglichkeiten gibt es für Abhilfe?
Vielen herzlichen Dank für die Nachricht.
Mit besten Grüssen aus der Schweiz

Re: Facelift Nebenwirkungen nach Jahren
Gesichtsstraffung, Stirnlift, Halsstraffung
Portrait Dr. med. Mark A. Wolter, Tätigkeitsschwerpunkt: Ästhetisch-plastische Chirurgie, Berlin, Chirurg (Facharzt für Chirurgie)

hallo cosmetic.

nach 10 jahren halte ich einen zusammenhang für extrem unwahrscheinlich. auch ich benutze einen solchen spezialkleber , weil man damit deutlich kürzere heilungszeiten hat, weniger schwellungen, blaue flecken etc. - der besteht aber aus abbaubarem fibrin und hat keine solchen spätfolgen. wenn sie genau wissen wollen, was damals verwendet wurde, müssten sie sich aber an den operateur wenden. in der schweiz müssen solche unterlagen sicher auch über mehr als 10 jahre aufbewahrt werden, so daß der op-bericht auskunft geben wird.
eine erklärung habe ich für das phänomen aus der ferne nicht, würde aber empfehlen, sich bei einem hno vorzustellen - vielleicht ist es eine fistel der speicheldrüsen?
ich hoffe, daß ich ihnen damit zumindest etwas weitergeholfen habe...

mit freundlichen grüßen

dr. wolter

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