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IGÄM (früher WASS, bzw. IGÄC)

Lesezeit: 2 Min.

Internationale Gesellschaft für Ästhetische Medizin e.V. (IGÄM)

Funktion:

Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Fortbildung auf dem Gebiet der ästhetischen Medizin, Chirurgie und Bioimplantation. Die Gesellschaft hat ferner die Aufgabe, in einer ihren Zwecken förderlichen Weise mit anderen inländischen und ausländischen medizinischen Fachgesellschaften, deren Zielsetzung derjenigen der Gesellschaft entspricht, Fühlung zu halten.

Ziel des Vereins ist, Ärzte über die ästhetische Chirurgie zu informieren. Die Gesellschaft fördert ebenso die Fortbildung von Ärzten und die Aufklärung von Patienten.

Der Verein dient dem internationalen Zusammenschluss von Ärzten, die sich nach ihrer Approbation vornehmlich mit der ästhetischen Medizin und plastischen Chirurgie beschäftigt haben. Er soll den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der ästhetischen Medizin fördern.

Gründungsjahr:

2004, Verein mit Sitz in Lindau

Mitglieder:

Die IGÄM hat ca. 100 ordentliche Mitglieder

Mitgliedschaft

Die IGÄM unterscheidet zwischen ordentlichen Mitgliedern, außerordentlichen Mitgliedern (Ärzte in Ausbildung oder Personen, die besondere Verdienste um die ästhetische Medizin aufweisen können), korrespondierende Mitglieder, Ehrenmitglieder, affiliierte und fördernde Mitglieder.

Nicht-Fachärzte können eine Junior-Mitgliedschaft (außerordentliches Mitglied) anstreben. Die Besonderheit dabei ist: während der Ausbildungszeit können Junior-Members bei Senior-Members (ordentliche Mitglieder) kostenlos hospitieren, um die ästhetische Chirurgie zu erlernen.

Derzeitiger Präsident:

 Prof. Dr. med. Dr. habil. Werner L. Mang (Lindau)

Weitere Infos:

Die IMÄG informiert darüber, dass der Facharzt für Plastische Chirurgie zwar in seiner Weiterbildung ästhetische Operationen erfasst, aber nicht zwingend vorschreibt. D. h. dass Plastische Chirurgen mit abgeschlossener Weiterbildung im ungünstigsten Fall keine einzige ästhetische Operation vorweisen können.

Besonderheit der IMÄG ist, dass sie approbierten Ärzten ein sog. Gütesiegel (TÜV) vergibt (in Zusammenarbeit mit der Ausbildungsakademie). Um das Gütesiegel zu erhalten, müssen bestimmte Qualitätskriterien erfüllt werden. Unter anderem: Eine Facharztanerkennung,  2jährige spezielle Weiterbildung auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie,  Training der zehn Standardoperationen (Haartransplantation, Facelifting, Nasenplastik, Ohrenanlegung, Laser-Chirurgie, Lidoperationen, Liposuktion, chirurgischer Brustaufbau und -reduktion, Bauchdeckenraffung, Krampfadernchirurgie, Oberarm- und Oberschenkelraffung, ästhetische Narbenkorrekturen). Das Qualitätssiegel wird nur vergeben, wenn der ästhetische Chirurg die Eingriffe selbständig durchgeführt hat und dies auch nachweisen kann. Eine internationale Qualitätssicherungskommission entscheidet über das Gütesiegel. Maximal kann der Chirurg für drei Gebiete zertifiziert werden. Der Verein versteht sich als eine Non Profit Organisation.

Link:

Internationale Gesellschaft für Ästhetische Medizin e.V. (IGÄM)

Kontakt:

IGÄM Internationale Gesellschaft für ästhetische Medizin e.V.
Dr. Thorsten Hartmann
Feldstraße 80
40479 Düsseldorf

Tel: +49 (0)211 1697079
Fax: +49 (0)211 1697066



Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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