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Brustkrebs - Mammakarzinom

Lesezeit: 2 Min.

Viele Frauen wünschen sich nach einer Brustkrebs-Operation die Wiederherstellung ihrer Brust.

Der Brustkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Man schätzt, dass in Deutschland etwa jede 8. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs (Mammakarzinom) erkrankt.

Bei Frauen zwischen dem 35. und 55. Lebensjahr gilt der Brustkrebs als die häufigste Todesursache.

Die häufigste Lokalisation für ein Mammakarzinom ist der obere äußere Quadrant (55 Prozent der Knoten treten in diesem Bereich auf).

Was sind die Ursachen von Brustkrebs?

Die Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind noch nicht hinreichend bekannt. Bestimmte Risikofaktoren begünstigen das Auftreten eines Mammakarzinoms. Dazu gehört eine familiäre Belastung. Man geht davon aus, dass bei der Entstehung von Brustkrebs auch eine genetische Komponente eine Rolle spielt. Als weitere Faktoren, die Brustkrebs-Entstehung begünstigen, gelten eine frühe Menarche (erste Menstruationsblutung),eine späte Menopause (Wechseljahre) und keine Geburten. Zu den allgemeinen Risikofaktoren zählen Adipositas (Fettleibigkeit),fleisch- und fettreiche Ernährung, Rauchen und Alkohol.

Welche Symptome können bei Brustkrebs auftreten?

Brustkrebs weist keine Frühsymptome auf, deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen wichtig und ratsam. Es gibt jedoch Symptome, die Sie dazu bewegen sollten, ihre Brust genauer untersuchen zu lassen. Dazu gehören:

  • Tastbarer Knoten in der Brust: Der Knoten in der Brust ist meist derb, nicht verschiebbar und in der Regel auch nicht schmerzhaft.
  • Ungleiche Brüste: Ungleiche Brüste können harmlos sein. Jedoch kann auch ein Mammakarzinom eine Asymmetrie (Ungleichheit) der Brüste hervorrufen.
  • Vergrößerte Lymphknoten: In der Achselhöhle kann es zu vergrößerten Lymphknoten kommen.
  • Rötungen der Brust: Bei Brustkrebs kann die Brust diffus und flächig gerötet sein (sog. inflammatorisches Mammakarzinom).
  • Veränderungen der Brustwarze: Die Brustwarze kann sich einziehen und anders aussehen als vorher.
  • Absonderungen aus der Brustwarze: Beim Brustkrebs kann es zu einer einseitigen Absonderung (Sekrektion) kommen, die zuweilen auch blutig ist.

Will man ein Mammakarzinom im Anfangsstadium diagnostizieren, dann ist das nur mit Hilfe einer Mammografie (eine Röntgenuntersuchung der Brust) möglich. Je früher der Brustkrebs erkannt wird, desto besser die Heilungschancen. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren sollten routinemäßig alle zwei Jahre eine Mammographie durchführen lassen. Unabhängig davon sollte eine Mammografie durchgeführt werden, wenn entsprechende Symptome vorliegen (Knoten in der Brust, etc.).

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Brustkrebs?

Wird Brustkrebs festgestellt, ist das noch kein Grund zu resignieren. Sind Lymphknoten noch nicht befallen, dann betragen die langfristigen Heilungschancen 85 Prozent. Unbehandelt beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung im Mittel 3,5 Jahre. Zu den möglichen Behandlungen gehören: Mastektomie (Entfernung einer Brust),Strahlentherapie, Chemotherapie und die Hormontherapie.

Nach einer Mastektomie (Entfernung einer Brust) wünschen sich viele Frauen wieder einen Brustaufbau (Brustrekonstruktion, Brustwiederaufbau). Dies kann direkt bei der Tumoroperation oder 3 bis 6 Monate nach der Brustamputation erfolgen. Zum Brustaufbau werden Brustimplantate (meist Silikonimplantate) eingesetzt.



Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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