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Welche Möglichkeiten der Oberschenkelstraffung durch Sport gibt es?

Lesezeit: 2 Min.

Sport strafft die Oberschenkel, kann aber nicht in allen Fällen zufriedenstellend helfen

Straffe Oberschenkel brauchen Sport! Bevor sich jemand mit dem Gedanken an eine OP beschäftigt, sollten die Möglichkeiten, die Oberschenkel mit gezielten Übungen zu straffen, ausgeschöpft sein. Aber selbst wenn eine plastische Oberschenkelstraffung erfolgt, ist anschließend Sport nötig, um die schöne, straffe Form der Beine zu erhalten.

Muskelmasse aufbauen, Fett abbauen

Ein Mangel an Bewegung führt dazu, dass wenig Muskelmasse und mehr Fettgewebe vorhanden ist. Mit regelmäßiger Bewegung und gezielten Trainingseinheiten lassen sich Muskeln auf- und Fett abbauen. Um wirklich Wirkung zu zeigen, sollte dies mit einer gesunden, zuckerarmen Ernährung einhergehen. Langfristig führt dies dazu, dass die Oberschenkel straffer und definierter werden. Auch leichte Cellulite kann auf diesem Weg abgebaut werden. Mit Ausdauer und Geduld wird man nach spätestens einem halben Jahr einen deutlichen Unterschied zu vorher bemerken.

Wer abnehmen möchte, sollte keine Radikalkuren machen, sondern langsam und kontinuierlich sein Gewicht reduzieren und dabei stets auf ausreichend Bewegung achten.

Mit gezielten Übungen Oberschenkel und Po straffen

Folgende Übungen sorgen für straffere Beine:

  • Ausfallschritte - für Po und Vorderseite der Oberschenkel
  • Squats (Kniebeugen) - für Po und hintere Oberschenkel
  • Glute Bridge (Beckenbrücke) - für Po und hintere Oberschenkel
  • Kniebeuge an der Wand (Wandsitzen) - für den Po
  • Seitliches Beinheben - für Po und Außenseiten der Oberschenkel
  • Seitliches Beinheben innen
  •  für Innenseiten der Schenkel

Das Internet bietet eine Fülle von Übungen mit ausführlichen Anleitungen und Trainingsvideos an. Auch mit DVDs lässt sich bequem zu Hause trainieren. Vorsicht gilt aber: Wer alleine trainiert, läuft leicht Gefahr, die Übungen nicht korrekt auszuführen. Trotz allem sportlichem Ehrgeiz sollte man nie über die Schmerzgrenze hinaus trainieren. Bei Knieproblemen sollte auf Squats und Ausfallschritte verzichtet werden.

Ausdauer zahlt sich aus

Besser ist es, sich die Übungen von einem Trainer erst einmal zeigen zu lassen, zum Beispiel in einem speziellen Bauch-Beine-Po-Fitnesskurs oder von einem Personal Trainer. Dieser kann dann ein individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen. Auch Fitness Stepping und Spinning fordern die Beinmuskulatur heraus.

Wer Mitglied in einem Fitnessstudio ist oder gerne an Geräten trainiert, kann zum Beispiel an der Beinpresse, an Ab- und Adduktionsmaschinen, dem Beinstrecker oder der Gesäßpresse Muskelmasse aufbauen.

Wichtig ist, dass regelmäßig trainiert wird. Bereits 20 Minuten dreimal pro Woche zeigen gute Wirkung.

Die Grenzen des Sports

Durch Sport lässt sich viel erreichen. Nicht nur die Schenkel werden definiert, die komplette Körpersilhouette wird straffer. Nicht zuletzt werden beim Sport Botenstoffe ausgeschüttet, die nachweislich die Laune heben. Erste Alterserscheinungen und leichte Cellulite können durch gezieltes Training verschwinden. Auch bei mittelstark ausgeprägter Cellulite kann sich das Hautbild sehr verbessern.

Aber auch Sport kann keine Wunder bewirken. Wenn jemand schnell viel Gewicht verloren hat, dann kann sich die gedehnte Haut nicht mehr komplett zurückbilden, sodass dann zwar die Muskeln fest sein können, die Haut aber dennoch schlaff bleibt. Auch ausgeprägte Reiterhosen lassen sich nicht wegturnen. In diesem Fall können nur chirurgische Maßnahmen wie eine Fettabsaugung oder eine Oberschenkelstraffung helfen.



U. Kohaupt Ursula Kohaupt
Gesundheitsredakteurin

aktualisiert am 08.07.2017
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