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DGWP

Lesezeit: 1 Min.

DGWP - Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie 

Funktion:

Die Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie e.V. fördert die wissenschaftliche und praktische Tätigkeit auf dem Gebiet Plastische und Wiederherstellungschirurgie im Rahmen aller medizinischen Fachgebiete. Der Unterschied zur VDPC ist, dass die DGPW alle Fachgebiete vertritt. 

Die DGWP hat fünf Sektoren:

  • Craniofaciale Chirurgie
  • Laserchirurgie
  • Ästhetische Chirurgie
  • Handchirurgie
  • Wehrmedizinische Wiederherstellungschirurgie 
Gründungsjahr:1962
Mitglieder:Die DGPW hat 651 Mitglieder
Mitgliedschaft:

Die Gesellschaft unterscheidet in- und ausländische ordentliche, außerordentliche, korporative, korrespondierende und Ehrenmitglieder.

Ordentliche Mitglieder können Ärzte werden, die auf dem Gebiet der plastischen und wiederherstellenden Chirurgie wissenschaftlich oder praktisch tätig sind. Also neben Plastischen Chirurgen auch andere Fachärzte, die in den entsprechenden Gebieten tätig sind.

Außerordentliche Mitglieder können Personen werden, die nicht Ärzte sind, aber an der Plastischen und Wiederherstellungschirurgie ein besonderes Interesse haben.

Korporative Mitglieder können Vereinigungen werden, die ein besonderes Interesse an dem Fachgebiet haben. Ausländische Ärzte können zu korrespondierende Mitglieder ernannt werden.

Der Antrag muss von zwei ordentlichen Mitgliedern (Bürgern) unterstützt werden. 

Derzeitiger Präsident:Priv.-Doz. Dr. med. J. Hussmann (Berlin)
Weitere Infos:

Die DGPW ist aus der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie entstanden. Zunächst war es eine Sektion der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Auf dem Weltkongress der Plastischen Chirurgen war sie allerdings nicht teilnahmeberechtigt. Einen Vertretungsanspruch hatten nur selbständige, nationale Gesellschaften. Deshalb wurde aus der Sektion eine eigenständige Gesellschaft gegründet, die DGPW. Sie sollte die nationalen Interessen der deutschen Plastischen Chirurgie vertreten. Die DGPW verstand sich als Sammelbecken aller Fachrichtungen, die sich mit der Plastischen Chirurgie befassten. Aus der DGPW spalteten sich dann aber 1968 die Plastischen Chirurgen ab und gründeten eine eigene Gesellschaft, nämlich die VDPC (Vereinigung der deutschen Plastischen Chirurgen e. V.). Später versuchte man beide Gesellschaften wieder zu vereinen. Das gelang nicht. Der VDPC gelang es 1979 auf dem Weltkongress der IPRAS in Rio durchzusetzen, anstelle der DGPW einzige legitime Vertretung der deutschen Plastischen Chirurgen zu werden. Somit ist heutzutage die VDPC gegenüber der IPRAS die einzige legitime nationale Vertretung der Plastischen Chirurgen in Deutschland.

Link:Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie
Kontakt:

Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie e.V.
Diakoniekrankenhaus Rotenburg
Elise-Averdieck-Str. 17
27342 Rotenburg

Tel: 04261 772126, -2127
Fax: 04261 772128
E-Mail: info@dgpw.de



Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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