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Beschwerden nach Venenstripping

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Beschwerden nach Venenstripping
Phlebologie und Venen

Ich hatte am 5.12.2006 ein Venenstripping der Saphena Parva links und seitdem Schmerzen die sich vor
allem in einem Brennen am Fuß ( Außenknöchel, Fußsohle und Ferse) äußern. Vermutlich sind hier Nerven verletzt worden. Die Hauptnerven sind vom Neurologen getestet worden und sind in Ordnung.
Die Beschwerden sind Nachts so gut wie weg und sobald ich wieder den Fuß belaste geht es wieder los.
Auch spannt die Narbe sehr stark am Knöchel, in der Kniekehle macht sie keine Probleme.
Der Bereich am Knöchel ist auch noch geschwollen, abends stärker als morgends.

Leider muß ich erwähnen das ich vor der OP keine Beschwerden hatte sondern auf anraten der Ärzte
die Vene entfernen ließ, da hier die Klappen defekt waren.

Ich hatte aber auch schon ca. 5 Monate nach der OP mal für ca. 4-5 Wochen fast keine Beschwerden mehr (Brennen war komplett weg) und es ging dann wieder stärker los.

Gibt es von Ihrer Seite eine Behandlungsmöglichkeit ?

Was kann mann tun ? Die Narbe noch mal operieren ? Mit Cordison unterspritzen ? Akkupunktur ?
Mit Betäubungsmittel unterspritzen ? Neuraltherapie ?

In der Plastischen Chirurgie im Nürnbeger Südklinikum hat mann mir von einer Narbenkorrektur abgeraten.

Ich mache schon seit Monaten Lymdrainage, B Vitamine, Akkupunktur mal für 4 Wochen, TENS, diverse
Tabletten und Venenmittel aus dem Reformhaus und Homöopatische Tropfen und Tabletten.
Schmerztherapeuten empfehlen z.B. Lyrica jedoch will mann solche harte Sachen einnehmen.

Beim Venenarzt wird mann weggeschickt, beim Neurologen letztlich auch. Was nun ?

Re: Beschwerden nach Venenstripping
Phlebologie und Venen
Portrait Dr. med. Kai Rezai, Institut für ästhetische Dermatologie Münster, Kornelia Brüske-Bourscheid; Dr. med. A. Jansen-Baumann, Münster, Hautarzt (Facharzt für Dermatologie)

Ihr Beschwerdebild klingt nach einer Nervenverletzung, evtl. Neurom (gutartige Nervergeschwulst) nach Op. Auslöser der Mißempfindungen dürfte die zunehmende Schwellung nach Belastung sein. Hier ist anzumerken, dass ich von einer eingreifenden Massnahme-wie eine 2. Op.- zunächst abraten würde.
Häufig regeneriert sich beschädigtes Nervengewebe innerhalb von 1-1,5 Jahren nach Op.
Hilfreich hat sich in solchen Situationen die Kombination von Kompressionstherapie, Lymphdrainagen und Neuraltherapie erwiesen. Weitere Fragen können Sie gerne per e-mail an mich richten.

Mit freundlichen Grüßen

Kornelia Brüske-Bourscheid

Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, Allergologin und Phlebologin

Schwerpunkt: operative Dermatologie und ästhetische Medizin
Windthorststraße 16
48143 Münster
Tel 0251 42051
info@

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Portrait Dr. med. Darius Alamouti, Haranni-Clinic, Herne, Hautarzt (Facharzt für Dermatologie) Portrait Dr. med. Kai Rezai, Institut für ästhetische Dermatologie Münster, Kornelia Brüske-Bourscheid; Dr. med. A. Jansen-Baumann, Münster, Hautarzt (Facharzt für Dermatologie)

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