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Autogenes Training

Lesezeit: 2 Min.

Autogenes Training - eine Methode der Selbstsuggestion

Autogenes Training gehört zu einer der zahlreichen Methoden der Selbstsuggestion, auch als Autosuggestion bekannt, und hat als oberstes Ziel sich durch verschiedene Übungen in einen entspannten Zustand zu bringen. Als einer der Grundlagen werden hierbei von dem Therapeuten oder Trainer die unterschiedlichen Übungen zunächst besprochen, wobei allerdings in der Regel noch keine Sätze oder Formeln verwendet bzw. erklärt werden. Mit etwas Übungen baut sich der einzelne Teilnehmer des Autogenen Trainings seine ganz persönlichen Formeln auf, die allerdings nicht laut ausgesprochen, sondern in aller Stille im Kopf gesprochen werden. Dies ist einer der wichtigsten Aspekte des Autogenen Trainings, da ansonsten eine Art Hypnose zustande käme und diese die spätere eigene Entspannungsmöglichkeit unterbinden würde.

Bei dem Autogenen Training gibt es verschiedene Stufen und als erste, die Unterstufe, wird die Konzentration auf den Körper gelenkt. Unterschieden werden hierbei die Abläufe auf die Schwereübung, die Wärme- und Atemübung, die Bauch- und Herzübung, sowie die Stirnübung. Zu einer der bekanntesten Varianten zählt hier die Schwereübung, bei der in wiederholten Sätzen etwa „der Arm wird ganz schwer“ Köperteil für Körperteil gedanklich besucht wird und sich mit etwa Übung tatsächlich schwer anfühlt und sich immer mehr richtig Boden ablegt.

Autogenes Training und der Ablauf

Das Autogene Training wird zumeist in der Gruppe durchgeführt und dauert circa 1 Stunde. Im Rahmen dieses Trainings beginnt es mit einer meistens musikalischen Untermalung in Form von Entspannungsmusik. Nachdem alle Teilnehmer liegen und die Augen geschlossen haben beginnt der Training mit der jeweiligen Übung. Wer schon etwas länger an einem Autogenen Training teilnimmt kommt meist schon nach 10 Minuten in einen sehr entspannten Zustand. Nach dem Trainingsende werden die Teilnehmer des Autogenen Trainings von dem Trainer wieder durch Muskelanspannungen und Atemübungen aus der Entspannungsphase zurückgeholt.

Autogenes Training und seine Einsatzgebiete

Das Autogene Training wird nicht nur zur allgemeinen Entspannung eingesetzt, sondern auch bei Erkrankungen oder Befindlichkeitsstörungen wie etwa Asthma, Kopfschmerzen, Migräne, Muskelverspannungen, Magenbeschwerden, Schlafstörungen, Herz- Kreislauf- Beschwerden, sowie bei Hypertonie, unterschiedlichen Schmerzen, Unruhezuständen und Hyperaktivität. Oftmals ist das Autogene Training auch ein Bestandteil von Kuren, und kann zudem bei starkem körperlichen und seelischen Stress eine äußerst wirkungsvolle Linderung bringen.

Extra- Tipp

Ein Autogenes Training kann zwar sehr gut bei den oben genannten Beschwerden oder Erkrankungen helfen sollte allerdings bei bestimmten Kontraindikationen nicht durchgeführt werden, da hierbei ein Autogenes Training unter Umständen mehr schaden als helfen würde. Zu diesen Kontraindikationen zählen beispielsweise Wahnvorstellungen, Angstzustände oder auch Depressionen. Sollte man als Neuling des Autogenen Trainings während den Übungen einen starken Unruhezustand bei sich fühlen, dann sollte man das Training abbrechen und sich lieber nach einer anderen Art der Entspannungsmethode umsehen.

Wer bereits im Autogenen Training geübt ist kann sein persönliches Training auch in den eigenen vier Wänden durchführen. Je nach Trainingsstand kann man gänzlich ohne jegliche Hilfsmittel in die Entspannung kommen oder auch mit besprochenen CDs, die einen durch die verschiedenen Übungen führen.



Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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