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Körperschonende Brustvergrößerung durch Multiplan-Technik mit Radioplasma

Lesezeit: 4 Min.

Vorzüge der neuen Methode zur Brustvergrößerung und Bruststraffung

Die Multiplan-Technik mit Radioplasma ist ein neues, schonendes Verfahren zur Brustvergrößerung und Bruststraffung. Unser Experte Dr. Marian Ticlea, Leiter der T-Klinik in Köln, verfügt über mehr als 28 Jahre Berufserfahrung in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie und zählt in seinem Fachgebiet Brustvergrößerung zu den weltweit führenden Experten. Sein Fachwissen vermittelt er durch Publikationen und Vorträge auf internationalen Konferenzen.

Herr Dr. Ticlea, welche Vorzüge bietet die neue Multiplan-Technik mit Radioplasma bei kosmetisch-plastischen Veränderungen der weiblichen Brust?

Dr. Ticlea: Die Multiplan-Technik, wie wir sie hier in Köln durchführen, kombiniert mehrere schonende und körperfreundliche Operationstechniken und ist eine Weiterentwicklung der Dualplan-Technik des US-amerikanischen Chirurgen Dr. Tebbets.

Der entscheidende Unterschied zur herkömmlichen Brustvergrößerung ist die Aufteilung des Implantates auf Bereiche unter und über dem Brustmuskel. Zwischen 60 und 90 Prozent des Implantats werden dabei unterhalb des Brustmuskels eingesetzt. Der andere Teil wird über der Muskulatur, aber unter der Faszie implantiert. Die Faszie ist eine stabile weiße Bindegewebsschicht, die die Muskeln quasi umhüllt.

Auf diese Weise fügt sich das zur Brustvergrößerung notwendige Material perfekt in die Anatomie ein. Das Implantat ist gut geschützt. Weder die Muskeln noch die Brust- oder Lymphdrüsen werden in ihrer Funktion gestört. Besonders wichtig für die Frauen: Das ästhetische Endergebnis übertrifft die Resultate herkömmlicher Methoden. Die Brust hat anschließend ein vollkommen natürliches Aussehen, so, als hätte nie ein Eingriff stattgefunden.

Wie bereiten Sie eine Brustvergrößerung nach dieser Methode vor? 

Dr. Ticlea: Beim Beratungsgespräch setzen wir das BioDynamic-System ein. Dabei handelt es sich um eine für die Brustkorrektur entwickelte Software mit einer dreidimensionalen Darstellung der möglichen Resultate. Es erfasst zunächst alle Daten des Ist-Zustandes der Brust unserer Patientin, z.B.:

  • Hautzustand und Hautelastizität
  • die Beweglichkeit der Brust auf der Brustwand
  • Abstände und Größenverhältnisse, beispielsweise von der Brustwarze zur Brustfalte
  • Höhe und Breite der Brustwand
  • Verfügbare Hautmenge

Das BioDynamic-System nutzt die Ergebnisse, um die jeweils beste Brustgröße- und Form für diesen Körper zu ermitteln und sogar schon das passende Implantat auszuwählen. Die Patientin kann diese „Rechenarbeit“ am Monitor mitverfolgen. Sie bekommt so eine gute Vorstellung davon, welche Veränderungen realistisch machbar und ästhetisch ansprechend sind. Sie kann zugleich sehen, welche Erwartungen erfüllbar sind und wie ihre Brust schließlich aussehen wird. 

Damit sie noch konkretere Vorstellungen auch vom Trage-Gefühl erhält, arbeiten wir mit Spezial-BHs und „Sizern“. Das sind Objekte, die in etwa das spätere Implantat simulieren. Weil das Implantat bereits vorab bestimmt wird, entfällt ein Herumprobieren mit Implantaten während der OP.

Das BioDynamic-System erstellt zugleich einen millimetergenauen Operationsplan. So weiß der Chirurg im Vorfeld, wie er die Tasche für das Implantat anlegen muss. Spätere Pannen, beispielsweise Rotationen des Implantats, lassen sich zu fast 100 Prozent ausschließen.

Diese Vorbereitung bietet nicht nur eine minutiöse Vorbereitung des Eingriffs. Die Frau wird umfassend beraten und aktiv in die Planung mit einbezogen. So weiß sie, was sie erwartet und wird anschließend zufrieden sein.

Was ist unter dem Begriff „Radioplasma“ zu verstehen?

Dr. Ticlea: „Radioplasma“ hat, vereinfacht ausgedrückt, die gleiche Funktion wie ein chirurgischer Laser, nur ist diese Anwendung nicht mit Hitzeentwicklung verbunden. Speziell für unsere chirurgischen Eingriffe haben wir ein Gerät entwickelt, das Radiowellen gezielt auf das Gewebe einwirken lässt. Mit diesem Instrument öffnen wir millimetergenau die Gewebetaschen für das Implantat. Radioplasma verschließt die Blutgefäße. Die üblichen Hämatome (Blutergüsse) nach Operationen, treten so kaum noch auf. Die freiliegenden Nervenenden werden betäubt. Exaktes Arbeiten und nur geringfügige Gewebe-Verletzungen, Blutungen und Schmerzen erleichtern und beschleunigen die Heilung.

Unsere Patientinnen bleiben in der Regel nur etwa eine Nacht hier und verlassen schon am Morgen nach dem Eingriff nach der ersten Visite die Klinik. Die Arme können beinahe sofort wieder schmerzfrei gehoben und bewegt werden. Weitere Schmerzen sind erträglich und klingen nach wenigen Tagen ab. Kompressionsbandagen oder Drainagen zum Ableiten von Wundflüssigkeit sind mit dieser Methode Vergangenheit. Als Verband und Stütze des Busens genügen spezielle Pflaster.

Weil wir auch bei der Anästhesie etwas andere Wege beschreiten, können unsere Patientinnen meist schon nach 24 Stunden wieder selbst Autofahren. Und nach spätestens drei Tagen sind die Frauen wieder „alltagstauglich“ und gehen ihrer gewohnten Arbeit nach.

Welche Anästhesieform wenden Sie an?

Dr. Ticlea: Auf Wunsch nutzen wir eine Peridural-Anästhesie. Unsere hochkompetente Narkoseärztin betäubt die Nerven, die zum Operationsgebiet führen, in Rückenmarksnähe. Das erfordert sehr viel Wissen und Fingerspitzengefühl, macht eine Vollnarkose aber unnötig. Die Stärke einer solchen örtlichen Betäubung ist vergleichbar mit der bei einer Geburt. Zusätzlich wird die Patientin in einen Dämmerschlaf versetzt. Sie erleidet keine Schmerzen und muss auch nicht die Risiken einer Vollnarkose auf sich nehmen.

Vor Jahren waren Silikon-Implantate umstritten und es gab Pannen. Bis heute hört man häufig von späteren Komplikationen, die eine neue OP erforderlich machen. Welche Implantate wählen Sie und wie ist es um die Haltbarkeit bestellt?

Dr. Ticlea: Die T-Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Köln gilt seit Jahren als die führende Fachklinik für Brustvergrößerungen. Wir sind Platinum-Partner des Implantat-Herstellers Allergan. Denn wir verwenden dessen Produkte seit vielen Jahren fast ausschließlich und mit großem Erfolg.

Was die Implantate unter der Bezeichnung „Natrelle“ von anderen unterscheidet, sind mehrere Vorzüge. Über 250 verschiedene Größen und Formen sind verfügbar - so lässt sich für jede Frau das richtige Implantat finden. Die Implantate sind außerordentlich formstabil und mit auslaufsicherem Silikon-Gel gefüllt. Der Hersteller bietet zudem eine lebenslange Haltbarkeitsgarantie. Alle unsere Patientinnen sind vom angenehmen, weichen Tast- und Tragegefühl begeistert. Unverträglichkeitsreaktionen sind nicht zu erwarten.

Welche Frauen wenden sich an Sie?

Dr. Ticlea: Grundsätzlich alle, die sich einen schöner geformten, harmonischen Busen wünschen. Einige leiden von Natur aus unter ungleichmäßig ausgebildeten oder zu kleinen Brüsten. Frauen, die Schwangerschaften und Stillzeiten hinter sich haben, stören sich oft an einem erschlafften, hängenden Busen. Auch die natürliche Hautalterung oder Gewichtsschwankungen machen sich mit den Jahren bemerkbar.

Können wir solche Erscheinungen beheben, fühlen Frauen sich wieder wohl und attraktiv in ihrem Körper. Die aufbauende psychische Wirkung ist immens.

Weitere Informationen unter:

T-Klinik am Rudolfplatz
Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Richard-Wagner-Str. 13-17
50674 Köln

Tel: +49 (0)221 - 92 36 72 0
Fax: +49 (0)221- 92 36 72 29
Mail: info@t-klinik.com
Web: www.t-klinik.com

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