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Warum die Nasen-OP zu den beliebtesten Operationen gehört

Lesezeit: 4 Min.

Fragen an den Spezialisten für Rhinoplastik, Dr. Georg Roth aus Düsseldorf

Dr. Georg Roth leitet seit Jahren eine erfolgreiche Privatpraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in der Königsallee in Düsseldorf. Mehrere Jahre arbeitete er als ästhetisch-plastischer Chirurg in der Schweiz, in Großbritannien, Südafrika und Brasilien.  Dank seiner langjährigen Erfahrung ist er ein anerkannter, international gefragter Spezialist für die Nasen OP, die chirurgische Nasenkorrektur.

Herr Dr. Roth, wie „gefragt“ sind chirurgische Nasenkorrekturen?

Dr. Roth: Nasenkorrekturen zählen zu den drei häufigsten ästhetisch-plastischen Eingriffen überhaupt. Weltweit werden jedes Jahr etwa eine Million Nasen-OPs durchgeführt. Die Nase ist ein bestimmendes Element des Gesichts und erfüllt zugleich wichtige Funktionen. Störungen und Disharmonien an dieser Stelle wirken sich auf das körperliche und seelische Wohlbefinden aus. Nicht jeder Mann oder jede Frau haben die Stärke, zu einer das Gesicht dominierenden, eigenwillig geformten "Charakternase" zu stehen.

Es geht nicht nur um perfektes Aussehen?

Dr. Roth: Definitiv nein. Eine Nase sollte idealerweise harmonisch geformt sein und zum Gesicht passen anstatt es optisch zu beherrschen. Ebenso wichtig ist ihre Funktion. Deswegen arbeiten wir auf ein optimales ästhetisches Ergebnis hin und bearbeiten die inneren Strukturen der Nase mit.

Verbiegungen der Nasenscheidewand resultieren oft in funktionellen Störungen wie Atembeschwerden. Wenn wir eine Schiefnase operieren, muss aus diesem Grund das Innere der Nase – Knorpel und Scheidewand – mit angepasst werden. Eine solche OP wird als Septorhinoplastik bezeichnet. Sie stellt eine Herausforderung für den Operateur dar. Er muss über die gleichen Kenntnisse wie ein Hals-Nasen-Ohrenarzt verfügen und zugleich Experte der ästhetisch-plastischen Chirurgie sein.

Welche Veränderungen werden bei einer Nasenkorrektur üblicherweise vorgenommen und wie kompliziert ist das für den Chirurgen?

Dr. Roth: Bei der Verkürzung einer zu langen Nase operieren wir die Nasenscheidewand mit und korrigieren die Position der Nasenspitze. Bei einem zu flachen Nasenrücken bauen wir diesen mit Knorpelgewebe aus der Nasenscheidewand oder der Ohrmuschel auf.

Extrem breite Nasen lösen wir chirurgisch vom Umgebungsgewebe und schieben die Seitenwände näher zusammen. Das können Sie sich in etwa so vorstellen, als würden wir dieser Person unter kontrollierten Bedingungen die Nase brechen. Chirurgisch ausgedrückt, setzen wir Frakturen.

Schiefnasen werden ebenfalls durch das Setzen von Frakturen von der Umgebung „beweglich“ gemacht. Die knöchernen und Knorpelstrukturen wie die Nasenscheidewand werden mit begradigt.

Störende Nasenhöcker tragen wir Schicht um Schicht ab, öffnen das Nasendach und schieben die Seitenwände anschließend zusammen. Auch hier ist es wichtig, die Nasenspitze stabil in einer harmonischen Position zu fixieren.

Die dafür notwendigen Schritte kann ich hier nur grob skizzieren. Jede dieser Operationen erfordert eine sehr komplexe Vorgehensweise.

Was ist Ihr Ziel, wenn Sie um eine Nasenkorrektur gebeten werden?

Dr. Roth: Die Korrektur einer nicht optimal geformten Nase verhilft meinen Patienten zu mehr Selbstvertrauen. Ich gebe ihnen ein harmonisches Gesicht. Eine ideale Nase bringt die Augen besser zur Geltung, sie drängt sich, bildlich gesprochen, nicht mehr optisch in den Vordergrund.

Wir betrachten in der Vorbereitungsphase das Gesicht von vorn und im Profil. Während der OPs werden „dorsal aesthetic lines“ gebildet, Linien, die zu den Augenbrauen führen. Im Endergebnis wird der Augenbereich stärker betont.

Nase, Kinn, Mittelgesicht und Stirn sollten anschließend in einer schönen Proportion zueinander stehen. Und selbstverständlich muss das Ergebnis vollkommen natürlich aussehen.

Mit welchen Kosten muss ein Mensch mit dem Wunsch nach einer operativen Nasenkorrektur rechnen?

Dr. Roth: Das ist individuell unterschiedlich und kann frühestens während der Vorgespräche festgelegt werden. Je nachdem, was genau wir machen, ist eine längere Vorbereitungszeit nötig. Die Operation selbst kann bis zu vier Stunden dauern. Das ist natürlich ein Kostenfaktor.

Dazu kommt ein stationärer Aufenthalt nach dem Eingriff. Eine ambulante Behandlung ist nur möglich, wenn die Patienten keine weite Anreise hinter sich haben. Für alle anderen Fälle empfehlen wir einen Hotelaufenthalt mit einer Begleitung oder eine Nacht in der Klinik.

Meist bewegen sich die Kosten zwischen 3000 und 7000 Euro. Bei entsprechenden Kostenplänen und wenn eine beeinträchtigte Nasenatmung mit korrigiert wird, übernehmen einige Kassen die Kosten. Voraussetzung ist das Einreichen eines detaillierten Kostenplanes. 

Wie verläuft die Operationsvorbereitung?

Dr. Roth: Wir erstellen ein dreidimensionales, animiertes Modell Ihres Gesichts und Ihrer Nase. So können sich Patienten sehr gut vorstellen, wie sich jede kleinste Veränderung auf das Gesamtbild auswirken wird. Das Endergebnis wird nicht 1:1 diesem animierten Modell entsprechen, aber diesem sehr nahe kommen.

Sie haben sich auf Nasen-Korrekturen spezialisiert. Welche Vorteile hat das für Ihre Klientel?

Dr. Roth: Routine, die Erfahrung aus sehr vielen Operationen und wie erwähnt, Kenntnisse, wie auch ein HNO-Facharzt sie hat. Daher bilde ich mich bezüglich der neuesten Techniken und Erkenntnisse auch ständig weiter.

Außerdem nehme ich mir bewusst Zeit für meine Patienten. Ich berate sie über alle Möglichkeiten ihrer individuellen Nasenkorrektur. Dabei versuche ich, Wunschvorstellungen und Realität in Übereinstimmung zu bringen. Eine gute Fotodokumentation nimmt viel Zeit in Anspruch, ist aber ebenso notwendig für ein Gelingen wie ein gut durchdachter Operationsplan.

Schon in der Erstberatung achte ich auf Transparenz und erarbeite mit dem Patienten realistische, zufriedenstellende Vorschläge. Als Arzt muss ich glaubwürdig sein und die Patienten müssen sich bei mir gut aufgehoben und verstanden fühlen.

Was müssen Patienten vor und nach der Nasen-OP beachten?

Dr. Roth: Vor allem müssen sie sich mit Zeit und Geduld wappnen und mit einer Krankschreibung von etwa zwei Wochen rechnen. In dieser Zeit werden auch Antibiotika verabreicht, um einer Entzündung vorzubeugen. Nach dem Eingriff sollten sich Patienten ruhig verhalten, damit die Gesichtsmuskulatur in keiner Weise bewegt oder strapaziert wird. Rauchen oder Alkoholgenuss sind für die Dauer von sechs Wochen streng verboten.

Ebenso lange sollten Patienten auf Sport verzichten. Brillen dürfen frühestens nach sechs Wochen wieder aufgesetzt werden.

Weitere Informationen unter:

Privatpraxis für Plastische & Ästhetische Chirurgie
Dr. med. Georg B. Roth
Königsallee 30
40212 Düsseldorf

Telefon: 0211 86813088
Fax: 0211 86813089
E-Mail: info@dr-georg-roth.de
Web: www.dr-georg-roth.de

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