Durch die Lippenvergrößerung werden schmale Lippen aufgepolstert, um einen sinnlich-üppigen Mund zu formen. Diesen Wunsch haben besonders Frauen, gelten doch üppige Lippen bei Frauen als Zeichen der Sinnlichkeit. Menschen mit schmalen Lippen wirken häufig streng und verkniffen.
Mit zunehmendem Alter nimmt das Unterhautfettgewebe ab. Das Lippenrot wird schmaler und Fältchen entstehen.
Eine Lippenvergrößerung kann durch unterschiedliche Verfahren erreicht werden. Angeboten werden operative Verfahren mit Hautstreifenverpflanzung und das Einbringen von Implantaten.
Die häufigste Methode ist die Lippenunterspritzung. Eine Lippenunterspritzung kann mit eigenem Fett (Eigenfett) oder abbaubaren Substanzen (z. B. Hyaloronsäure oder Kollagen) durchgeführt werden. Diese Behandlung hält einige Monate.
Die Füllsubstanz wird im mittleren Teil der Oberlippe, bzw. der Unterlippe (in das Lippenrot) eingespritzt. Lesen Sie auch den Artikel über Faltenunterspritzungen.
Auch die perioralen (um den Mund herum) Hautfältchen können einzeln unterspritzt werden. Laserbehandlung, Chemical Peeling und Dermabrasio sind alternative Behandlungsmethoden.
Um Schmerzen zu vermeiden vor der Behandlung örtlich betäubt. Die Behandlung dauert nur 20-30 Minuten und wird ambulant durchgeführt.
Nach der Behandlung können Schwellung, eine leichte Rötung und Juckreiz auftreten. Diese Symptome klingen in der Regel innerhalb von einer Woche wieder ab.
Auch bei minimal-invasiven Eingriffen können Komplikationen auftreten. Bei einigen Füllsubstanzen besteht die Gefahr der Granulombildung (eine Reaktion, die ausgelöst werden kann, wenn der Körper mit fremden Substanzen in Berührung kommt). Deshalb lehnen viele Ärzte die Verwendung von permanenten Füllsubtanzen ab.