Im Alter erschlafft oft die Haut am Hals, auch wenn das Gesicht noch keine starken Falten aufweist. Dies führt zum sogenannten Truthahnhals (Turkey-Globbers). Hinzu kommt mitunter eine übermäßige Fettgewebsansammlung, die zum typischen Doppelkinn führt. Hier hilft das Absaugen des Fettgewebes unter dem Kinn. Das Absaugen erfolgt ambulant und bei örtlicher Betäubung mit sehr feinen Liposuction-Nadeln. Dieser Eingriff wird oft mit der Halsstraffung kombiniert.
Die Halsstraffung wird entweder ambulant oder stationär (in der Regel 1 Tag Klinikaufenthalt), in Narkose oder in örtlicher Betäubung durchgeführt. Dabei wird der Halsmuskel seitlich oder in der Mitte umgeformt und vernäht, um eine harmonische Halskontur zu erzielen. Manchmal ist ein zusätzlicher Querschnitt (ca. 3 - 4 cm lang) unter dem Kinn nötig, um die sichtbaren mittleren Halsmuskelbänder zu korrigieren. Dies führt zusätzlich zu einer schlanken Silhouette.
Bei fachgerechter Durchführung bleiben nur kaum sichtbare Narben. Bei endoskopischen Techniken können die minimalen Schnitte zum Teil in der behaarten Kopfhaut erfolgen.
Mögliche Risiken sind Infektionen und Heilungsstörungen, Nachblutungen mit Blutergüssen, Narbenbildungen, Asymmetrien und vorübergehende Gefühlsstörungen. Auf das Rauchen sollte vor der Operation verzichtet werden, da dies zu einer Wundheilungsstörung führen kann.
In den ersten Tagen nach der Operation muss Tag und Nacht eine elastische Bandage getragen werden. Diese wird danach noch ca. 2 Wochen nachts getragen.
Die Kosten des Eingriffs liegen bei ungefähr 4.000 . Kommt eine Doppelkinnabsaugung dazu, müssen mit weiteren 1.500 rechnen.