Was passiert bei der Brustvergrößerung? Welche Operationsmethoden werden angewandt?
Die Brustvergrößerung wird in der Regel stationär (im Krankenhaus) und in Allgemeinnarkose durchgeführt. Die notwendigen Voruntersuchungen werden am Vortag Ihres Termins in der Klinik durchgeführt. Sie können die Voruntersuchungen auch im Vorfeld von Ihrem Hausarzt durchführen lassen. Rechnen Sie mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 3 Tagen. Sehr selten wird eine Brustvergrößerung in örtlicher Betäubung angeboten. Der Anästhesist (Narkosearzt) bespricht mit Ihnen die Wahl der Narkose. Er ist während der gesamten Operation anwesend und steuert die Narkose.
Die operative Brustvergrößerung dauert ca. 1 1,5 Stunden. Es gibt unterschiedliche Operationsmethoden. Bei einer der Operationsmethoden wird der Hautschnitt von ca. 4 cm in der Brustumschlagsfalte platziert. Es gibt Ärzte, die andere Operationsmethoden bevorzugen. Der Schnitt wird dabei in der Achsel platziert, selten am Rand der Brustwarze. Üblicherweise verheilen die Narben unauffällig. Durch den Hautschnitt wird ein Hohlraum für die Implantate (Implantathöhle) vorbereitet. Sie wird entweder hinter der Brustdrüse (subglandulär) oder hinter dem Brustmuskel (submuskulär, subpektoral) angelegt. Unabhängig von der gewählten Operationsmethode kann das Endergebnis gut aussehen.
Wenn die Brust erschlafft ist, wird in einigen Fällen zusätzlich eine Bruststraffung notwendig (selten). Die zusätzlichen Schnitte hinterlassen oft sichtbare Narben, die aber mit der Zeit verblassen.
Bevor die Wunde verschlossen wird, werden dünne Drainageschläuche in die Implantathöhle eingesetzt, damit das Wundsekret ablaufen kann. Die Drainagen werden einige Tage nach der Brustvergrößerung entfernt. Gleich nach der Brustvergrößerung (Operation) wird ein fester Verband angelegt, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.