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Inwiefern können Narben nach einer Handverjüngung sichtbar bleiben?

Lesezeit: 2 Min.

Operative Eingriffe verursachen kleine Narben an den Händen

Laut Umfragen gehören die Hände zu den Dingen, die wir beim Kennenlernen zuerst ansehen. Schließlich verraten sie viel über einen Menschen: Sie spiegeln nicht nur die Pflege des eigenen Körpers wider, sie verraten oftmals auch unser Alter. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den eigenen Händen ein jüngeres Erscheinungsbild zu verleihen. Entscheidet man sich für das sogenannte Handlifting, müssen die Patienten mit kleinen Narben an den Nahtstellen rechnen. Diese sind jedoch so unauffällig, dass sie später kaum bemerkt werden.

Kosmetische Eingriffe bleiben ohne Folgen

Die Gründe für eine Handverjüngung können ganz unterschiedlich sein. Häufig klagen Männer und Frauen über folgende Probleme, bevor sie sich für eine Handverjüngung entscheiden:

  • Haut hat an Spannkraft verloren, sodass sie einen schlaffen Eindruck macht.
  • jahrelange Sonneneinstrahlung oder der Einfluss von Kälte oder Hitze haben den Händen stark zugesetzt
  • Unterhautfettgewebe ist zurückgegangen, sodass Sehnen und Knochen stärker sichtbar sind
  • Pigment- und Altersflecken sorgen für ein verändertes Hautbild
  • Zigaretten- oder Alkoholkonsum haben die Struktur der Haut geschädigt

Je nach Ausprägung der einzelnen Beeinträchtigungen kommen verschiedene Behandlungsmethoden in Frage. Entscheidet man sich für eine kosmetische Behandlung wie ein chemisches Peeling oder eine Laserbehandlung, entstehen keine Narben. Das Peeling wird nur so lange auf die Haut aufgetragen, dass die oberste Hautschicht auf den Händen vom Körper abgestoßen wird.

Entscheidet man sich für die Injektion von Fettgewebe oder Hyaluronsäure, besteht ebenfalls kein nennenswertes Risiko der Narbenbildung. Das entnommene Fett wird mittels Minikanülen in die Hand eingespritzt, sodass die Hautoberfläche normalerweise keinen bleibenden Schaden nimmt.

Die Laserbehandlung zur Handverjüngung ist ungefährlich und führt zu keinen Narben, insofern es zu keinen Komplikationen kommt. In seltenen Fällen kann es passieren, dass die oberste Hautschicht während der Behandlung verbrannt wird, sodass es zu bleibenden kleinen Narben kommt.

Narben sind beim operativen Eingriff zur Handverjüngung unvermeidbar

Entscheidet man sich dagegen fürs Handlifting, so sind Narben im Anschluss an diese Operation unvermeidbar. Beim Handlifting nimmt der Chirurg mehrere kleine Einschnitte an der Handwurzel und an der Handkante vor, um Gewebe zu entnehmen. Dadurch schafft er es, die Haut zu straffen. Gerade wenn der Alterungsprozess bereits weit fortgeschritten ist, sorgt lediglich das Handlifting für ein verjüngtes Erscheinungsbild. Entscheiden sich die Patienten außerdem für eine Kombination aus Straffung und Einspritzung von Fettgewebe, so ist das Ergebnis noch ansprechender.

Hat der Arzt das überschüssige Gewebe entfernt, wird er die Einschnitte vernähen. Die Bildung von Narben ist zwar unvermeidbar, die Schnitte werden jedoch so gesetzt, dass die Narben später kaum mehr auffallen. Darüber hinaus empfehlen viele Ärzte, die Narben mit einer speziellen Narbenpflegecreme zu behandeln, nachdem die Nähte entfernt worden sind. Damit unterstützt man den Heilungsprozess der Haut, sodass die Narben später kaum mehr sichtbar sind.

In Ausnahmefällen kann es dennoch zu auffälligen Vernarbungen kommen, beispielsweise wenn Wundheilungsstörungen Probleme bereiten oder ein Patient unter übermäßiger Narbenbildung leidet. Solche Komplikationen sind nie vollkommen auszuschließen, auch wenn sie bei der Handverjüngung nicht üblich sind.



Letzte Aktualisierung am 30.08.2017.
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