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Kein Risiko bei Schönheits-Operationen

Lesezeit: 2 Min.

Fachärztliche Kompetenz und Beratungsqualität auf den Prüfstand stellen

Kein Risiko bei Schönheitsoperaitonen
Kein Risiko bei Schönheitsoperaitonen

Schönheitsoperationen liegen im Trend - das zeigen auch die Zahlen, die die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) verzeichnete. Allein 2011 wurden 700.000 Eingriffe, von denen 25 Prozent der reinen Verschönerung dienten, vorgenommen. Das Geschäft mit der Schönheit entdecken auch immer mehr selbsternannte „Beauty-Spezialisten" für sich. Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte seinen Arzt auf den Prüfstand stellen. Denn ein weißer Kittel ist noch kein Zeichen dafür, dass der Arzt auch kompetent und routiniert genug ist, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Dr. Annette Hortling, ärztliche Leiterin der Moser-Klinik in Bonn erklärt, worauf es ankommt: „Wichtig ist eine fundierte Ausbildung, wie sie ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie vorweisen kann. Aufgrund seiner Qualifikation kann er Patienten versiert beraten - und fair über Chancen und Risiken aufklären."

Doch nicht nur die Qualifikation des behandelnden Arztes ist wichtig. Interessenten sollten sich vorab auch über Operationsmethode und -verlauf sowie über deren Grenzen und Risiken informieren. Eine Beauty-OP bleibt schließlich ein operativer Eingriff und ist kein Allheilmittel. So warnt Dr. Rolf Vohs, Chefarzt der Moser-Kliniken, davor, starkes Übergewicht allein durch eine Fettabsaugung (Liposuktion) zu behandeln. Hier sollte die Beseitigung der Ursachen wie falsche Ernährung und fehlende sportliche Betätigung im Vordergrund stehen.

Wie wichtig eine fundierte Beratung ist, zeigt sich auch immer wieder bei Brustkorrekturen. Neben dem ästhetischen Aspekt - schließlich soll die neue Brustweite mit dem übrigen Körper harmonieren - sprechen auch mögliche gesundheitliche Beschwerden gegen eine übermäßige Vergrößerung. Diese können bereits bei Körbchengröße D auftreten, gibt Dr. Vohs zu bedenken. Patienten sollten mindestens 20 bis 21 Jahre alt sein. „Dann ist das natürliche Wachstum der Brust im Regelfall abgeschlossen und es besteht auch die geistige Reife für solch einen Eingriff."

Moser Kliniken Beratungsgespräch
Das Bild zeigt ein Beratungsgespräch mit Dr. Rolf Vohs, Chefarzt der Moser-Kliniken. Neben Operationsmethode und -verlauf sollten auch Alternativen und Risiken aufgezeigt werden.

Experten Tipps, die man vor einer Beauty-OP beachten sollte:

  • Der Arzt besitzt eine fundierte, spezialisierte Ausbildung, wie sie ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie vorweisen kann.

  • Besitzt der Operateur ausreichend Praxiserfahrung? Wo hat er bisher gearbeitet und wie oft führt er die entsprechenden Operationen durch?

  • Wo liegen die Forschungs- und Behandlungsschwerpunkte des Arztes? Wie definiert er seine ästhetischen und medizinischen Grenzen?

  • Ist er Mitglied in einem medizinischen Fachverband wie der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)?

  • Der Arzt sollte sich genügend Zeit für eine kompetente Beratung nehmen. Diese sollte mindestens eine Stunde dauern und Alternativen und Risiken des geplanten Eingriffs ansprechen.

  • Zufriedene Patienten sind die besten Empfehlungen für einen Schönheitschirurgen. Deshalb sollte man auf die Nennung entsprechender Referenzen bestehen.

  • Mit aussagekräftigen Vorher-Nachher-Bildern können die Grenzen und die realistischen Möglichkeiten einer Operation dargestellt werden.

Weitere Infos unter Tel. 0821-66 78 78

www.moser-kliniken.de

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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