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Schneegehen


Schneegehen - alternative Heilmethode nach Pfarrer Kneipp

Schneegehen gehört zu den alternativen Heilmethoden und zählt zu einer der Behandlungsmethoden nach Pfarrer Kneipp. Bei Pfarrer Kneipp war eines der stärksten Präventionsmittel oder auch Heilunterstützendes Mittel das Wasser ein wichtiges Element, damit ein Mensch sein Immunsystem stärken und auch manche Beschwerden lindern kann. Das Schneegehen ist die winterliche Form des gesunden Barfusslaufens. Generell gilt das Barfusslaufen als eine aktivierende Methode um den Organismus zu stärken.

Das Schneegehen in der Anwendung

Während man sowohl auf einer Wiese, durch einen Bach oder auch auf Steinen barfuss gehen kann, wird das Schneegehen am besten auf frischem Neuschnee praktiziert. Wichtig ist es, dass man nicht mit bereits kalten Füßen auf den  Schnee geht, sondern mit leicht angewärmten Fußsohlen das Schneegehen durchführt. Da diese Methode nicht jedermanns Sache ist genügen am Anfang etwas 30 bis 60 Sekunden. Diese Durchführungszeit kann man dann nach zu nach auf einige Minuten erhöhen. Beim Schneegehen ist auch die Gehart wichtig, die nicht schleppend sein sollte, sondern wie bei einem Storch mit hochgezogenem Bein. Ist man mit dem Gehen fertig, dann sollte man seine Füße mit einem Handtuch trocken rubbeln und warme Socken anziehen.

Das Schneegehen und seine Auswirkungen

Praktiziert man in regelmäßigen Abständen das Schneegehen, kann man durchaus eine verbesserte Durchblutung in den Beinen bemerken, sowie eine geringere Anfälligkeit gegenüber so mancher Erkältung. Besonders Menschen die sehr schnell frieren oder unter einer inneren Kälte leiden stellen oftmals fest, dass das Frieren wesentlich besser wird. Regelmäßigkeit ist gefragt und wenn man keinen sauberen Neuschnee vorfindet, dann kann man auch auf eine feuchte Wiese ausweichen.

Extra-Tipp

Wohnt man mitten in der Stadt ohne die Nähe zu einem Park oder ähnliches, dann kann man statt dem Schneegehen sich seine persönliche Kneipp- Anwendung auch in der Badewanne gönnen. Hierzu benötigt man eine doppelte Handbreit sehr kaltes Wasser in dem man dann vorsichtig Wassertreten kann. Zur Vorbeugung gegen ein Ausrutschen empfiehlt es sich eine Antirutschmatte in die Badewanne zu legen. Nach etwa 2 bis 3 Minuten des Stakens (jedes Mal sollte der Fuß komplett aus dem Wasser angehoben werden) werden die Füße trocken gerubbelt und wiederum mit vorgewärmten Socken bedacht. Empfohlen ist solch eine Anwendung für zwei Mal wöchentlich, um einen Effekt der Durchblutung und Immunstärkung erkennen zu können.



Letzte Aktualisierung am 29.04.2010.

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