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haarausfall

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haarausfall
Haartransplantation

Sehr geehrtes Ärzte Team,

Weiß nicht soganz ob dieses thema hier reinpasst aber ich versuche jetzt einfach mein Glück hier eine Antwort zu bekommen.:)

Ich(w,23Jahr) habe vor 5 Jahren gegen Akne eine Isotretin Therapie gemacht (Roacuttan 20mg).
c.a. 1 Jahr nach Ende der Therapie fing bei mir der Haarausfall an , habe sehr viele Haare verloren und sie wurden auch dünner und das ganze ging c.a. 1 Jahr , da hatte ich dann nicht mal mehr die hälfte meiner ursprünglichen Haare.

Nun meine Frage: Mir ist bekannt das Isotretin Haarausfall als Nebenwirkung haben kann allerdings auch ein jahr nach Ende der therapie?

was meinen Sie hing der Haarausfall wirklich damit zusammen oder hatte dies vielleicht eher andere Ursachen. Da ich nun seit ein paar Tagen eine neue Isotretin Therapie angefangen habe, habe ich nun Angst das dies nochmal passieren wird.

vielen dank für Ihre ANtwort

viele Grüße

Re: haarausfall
Haartransplantation
Portrait Dr. Andreas M. Finner, Trichomed® Praxis für Dermatologie, Ästhetik, Haarmedizin und Haartransplantation, Klinik am Wittenbergplatz, Berlin, Hautarzt (Facharzt für Dermatologie)

Vielen Dank für Ihre Anfrage,
wie bei vielen anderen Medikamenten kann es auch bei Isotretinoin zu einem verstärkten Haarausfall kommen (Telogeneffluvium).
Jedoch sollte in einer Haarsprechstunde eine genaue Diagnose erfolgen und auch nach anderen möglichen Ursachen, z.B. Eisenmangel, gesucht werden.
Hat der Haarausfall jedoch einige Monate nach Medikamentenpause nachgelassen bzw. sich zurückgebildet und fängt er nach erneuter Medikamenteneinnahme wieder an, ist das Medikament als Ursache sehr wahrscheinlich. Bei Akne helfen auch andere hochwirksame Externa oder innerliche Antibiotika.
Eine andere Erklärung wäre auch, wenn im gleichen Zeitraum eine Pille begonnen wurde, diese ist ja bei Isotretinoin auch vorgeschrieben. Es gibt verschieden "gute" Pillen für die Haare und außerdem kann jede Hormonänderung auch zeitweilig zu Haarausfall führen.
Liegt keine zusätzliche genetische Veranlagung für anlagebedingten Haarausfall vor, wachsen nach Beseitigung der Ursache die Haare alle wieder nach. Dies kann medikamentös unterstützt werden und mit speziellen Haardichtemessungen mitverfolgt werden.
Ich empfehle eine Vorstellung in einer dermatologischen Haarsprechstunde.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Andreas M. Finner

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Portrait Dr. med. Frank Neidel, Spezialpraxis Haartransplantation, Düsseldorf, Chirurg (Facharzt für Chirurgie) Portrait Dr. Andreas M. Finner, Trichomed® Praxis für Dermatologie, Ästhetik, Haarmedizin und Haartransplantation, Klinik am Wittenbergplatz, Berlin, Hautarzt (Facharzt für Dermatologie)

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